06. Februar 2020, 17:21 Uhr

Mit Rückenwind zum Ligaprimus

06. Februar 2020, 17:21 Uhr
Für Patrick Engel und seinen TSV Lang-Göns läuft es aktuell bestens, nun will man auch im Gastspiel Ligaprimus TV Petterweil ärgern. FOTO: FRIEDRICH

Nach drei Siegen in Folge hat sich der TSV Lang-Göns in der Handball-Landesliga Mitte aus der Krise gespielt. Kann so auch die Überraschung bei Tabellenführer TV Petterweil glücken? Während auch Lumdatal auswärts bei der starken TG Kastel ranmuss, freuen sich alle anderen heimischen Vertreter auf Heimspiele.

HSG Lollar/Ruttershausen - Eintracht Wiesbaden (Sa., 19 Uhr/Sporthalle Lollar-Süd): Nach dem Befreiungsschlag gegen Lumdatal hielt die HSG auch gegen Griedel 43 Minuten mit. »Bis dahin haben sie meine Anweisungen umgesetzt. Es kam aber auch etwas Pech dazu«, reflektiert der neue Mann auf der Trainerbank, Dino Dragicevic, den Verlauf des 25:31. Gegen Wiesbaden erwartet er ein schweres Spiel: »Sie haben eine gute, junge Mannschaft«, sagt Dragicevic, der mit den Trainingseinheiten in dieser Woche bislang zufrieden ist. »Wir werden etwas Glück brauchen, aber es wird schwer. Momentan gibt es für uns keine leichten Gegner«, so der Coach des Tabellenvorletzten.

TSF Heuchelheim - TG Friedberg (Sa., 19.30 Uhr/Sporthalle Heuchelheim): Von einem »mit vielen Emotionen besetzten« Spiel spricht TSF-Trainer Claus Well nicht nur wegen der Ausgangslage: Mit einem Sieg über Friedberg könnte sich Heuchelheim vom »Tabellenkeller« absetzen, an dessen Ende die TG verortet ist. Doch auch die turbulenten Partien der vergangenen Jahre bringen Zunder ins Spiel. Unter anderem der Klassenerhalt 2018/19 konnte gegen Friedberg mit einem dramatischen 25:24 sichergestellt werden. Im Hinrundenspiel kam Heuchelheim nicht über ein Remis hinaus. »Mit Max Beyster, Vladut-Razvan Vlad und Henning Kiel verfügt Friedberg über individuell sehr gute Spieler«, warnt Well.

TV Hüttenberg II - TSV Griedel (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Hüttenberg): Ein anderes Spiel als zuletzt gegen Lumdatal erwartet Dirk Happel, denn jetzt geht es gegen einen direkten Konkurrenten. »Sie stellen eine robuste Mannschaft. Da müssen wir schnell spielen und Bewegung reinbringen«, erklärt der Coach, wie dem TSV beizukommen sei. Ein schlechtes Spiel habe sein Team auch gegen die HSG nicht gezeigt. Das Torhüterduell sei aber an die Lumdataler gegangen. Das Hauptaugenmerk liegt auf Sascha und Nils Siek: Das Brüderpaar alleine steuert fast 13 Tore pro Spiel des Tabellensiebten bei. »Sie gilt es zu stoppen«, so Happel.

HSG Linden - TV Idstein (Sa., 20 Uhr/Stadthalle Linden): »Idstein ist immer noch Tabellenzweiter, von daher sind sie nach wie vor stark einzuschätzen«, will sich HSG-Trainer Mario Weber von der jüngsten Niederlage des nächsten Gegners nicht blenden lassen. Überraschend deutlich war der TV unlängst zu Hause gegen Heuchelheim gescheitert. Auch Linden musste zuletzt eine Niederlage quittieren: »Wir waren mit Langgöns auf einer Höhe, nur haben wir mehr einfache Fehler gemacht. Hier setzen wir den Hebel an und müssen uns verbessern«, reflektiert Weber die Derbyniederlage. Für Linden war es die bereits vierte Pleite in Folge. Das Hinrundenspiel gegen Idstein wurde mit 22:23 nur knapp verloren.

TG Kastel - HSG Lumdatal (So., 17.45 Uhr/Wilhelm-Leuschner-Schule Kostheim): »Kastel ist immer ein schwieriges Spiel«, erklärt Eike Schuchmann. Der Trainer des Tabellendritten glaubt trotz der besseren Position im Klassement an keinen Selbstläufer: »Wir sind auf keinen Fall Favorit. An einem guten Tag können wir da aber gewinnen«, so der Coach weiter. Vor allem das gute Zusammenspiel am Kreis um die spielstarken Akteure Lukas Klein, Felix Holzkötter und Christian Panzer gelte es zu unterbinden.

TV Petterweil - TSV Lang-Göns (So., 18 Uhr/Sporthalle Petterweil): Mit der kleinen Siegesserie im Rücken will der TSV auch beim Ligaprimus für eine Überraschung sorgen. »Wir reisen nicht an, um die Punkte zu verschenken. Aber um dort zu gewinnen, muss bei uns alles passen«, so Trainer Michael Razen. Neben Spielmacher Felix Koffler warnt dieser vor den überragenden Torhütern des Ligaersten, der in dieser Spielzeit erst einmal bezwungen werden konnte.

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