24. März 2019, 20:57 Uhr

Fußball

Matchwinner Daniel Träger

Der TSV Lang-Göns eilt in der Fußball-Kreisoberliga Süd weiter von Sieg zu Sieg. Matchwinner beim 3:2 bei der TSG Leihgestern war Daniel Träger mit einem Dreierpack.
24. März 2019, 20:57 Uhr
Michael Schüssler Wolfgang Joachim
Der Leihgesterner Taha Feisal (l.) lässt den dreifachen Langgönser Torschützen Daniel Träger nicht aus den Augen. (Foto: ras)

Die Mannschaft von Trainer Marc Becker gewann im Derby mit 3:2 bei der TSG Leihgestern und feierte damit den vierten Erfolg in Serie. Da der Rangzweite SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod nicht über ein 0:0 gegen den TSV Großen-Linden hinauskam, verkürzte Langgöns den Rückstand auf nur noch einen Zähler. Keine Patzer erlaubte sich Ligaprimus SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen, der die FSG Homberg/Ober-Ofleiden mit 2:1 bezwang. Im »Kellerduell« schlug die FSG Lollar/Staufenberg die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen mit 2:1 und verbuchte damit ihren dritten Saisonsieg. Chancenlos war der Tabellenvorletzte VfR Lich, der bei der SG Obbornhofen/Bellersheim mit 2:8 das Nachsehen hatte.

TSG Leihgestern – TSV Lang-Göns 2:3 (1:1): Ein Dreierpack von Daniel Träger hat dem TSV Lang-Göns mit einem in der Entstehung glücklichen Sieg im Derby bei der TSG bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten heranrücken lassen. Die TSG kam gut in die Partie und kam durch einen Foulelfmeter von Christoph Dietrich bereits in der siebten Minute zur 1:0-Führung. Doch bereits in der 16. Minute erzielte Daniel Träger ebenfalls per Elfmeter den Ausgleich. Nach der Pause gingen die Gäste mit ihrem ersten Schuss auf das Gehäuse der TSG wieder mit 2:1 in Führung. Diesmal war Daniel Träger in der 66. Minute mit einem Freistoß erfolgreich. Dann nahmen die Gastgeber das Heft immer mehr in Hand und drängten auf den Ausgleich. Dieser hätte bereits in der 84. Minute nach einer Doppelchance von Konstantin Schnaubelt und Niklas Port fallen müssen, doch es dauerte bis zur 93. Minute, bis das verdiente 2.2 fiel – Konstantin Schnaubelt traf nach Vorarbeit von Christoph Dietrich. Doch damit nicht genug, denn als alle schon mit einem Remis rechneten, war es wiederum Daniel Träger der mit seinem dritten Treffer in Minute sieben der Nachspielzeit per Kopf für den umjubelten, jedoch auch glücklichen Siegtreffer für seine Langgönser in einem rassigen Derby sorgte.

FSG Wettenberg – FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod 3:0 (2:0): Mit einem Blitzstart legten die Hausherren den Grundstein zum Sieg. Bereits in der zweiten Minute traf Florian Valentin nach Pass von Leonhard Blumrich zur 1:0-Führung. Doch nur eine Minute später sollte es noch schlimmer für die Gäste kommen. Einen Doppelpatzer in der Abwehr nutzte Paul Reger zu einem fulminanten Schuss unter die Querlatte, was das 2:0 bedeutete. Die Gallusstädter erholten sich nur langsam, es dauerte bis zur 37. Minute, bis sie sich die erste Chance erspielten, doch Patrick Leibold Meid rettete für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Torlinie. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offeneres Spiel. Ab der 65. Minute übernahmen die Gäste immer mehr das Kommando, scheiterten aber am glänzend aufgelegten FSG-Keeper Mykhalo Bilenkyy. In der 80. Minute hätte Florian Valentin schon alles für die Wettenberger klarmachen können, verzog jedoch. Den Schlusspunkt setzte in der 90. Minute Leonhard Blumrich mit dem 3:0-Endstand. »Ein am Ende verdienter, aber zu hoch ausgefallener Sieg,« konstatierte der Wettenberger Pressewart Christian Wagner.

FSG Lollar/Staufenberg – SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen 2:1 (2:0): Von Beginn an entwickelte sich eine rasante Begegnung. Und obwohl immerhin sieben Gelbe Karten vom Schiedsrichter verteilt wurden, war die Partie zu keinem Zeitpunkt unfair. Nach dem Haydar Kilinc auf der rechten Angriffsseite angespielt wurde, erzielte er unter Bedrängnis den 1:0-Führungstreffer für die FSG. Das gab dem Tabellenletzten nun weitere Sicherheit – und folgerichtig erhöhte Kubilay Avcu mit seinem siebten Saisontreffer in der 37. Minute auf 2:0 für seine Farben. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ausgeglichener und die Gäste investierten mehr. Jedoch mehr als der Anschlusstreffer zum 1:2, den Markus Sommerlad für die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen erzielte, kam am Ende für die Gäste nicht raus. Durch diesen Sieg sind die Mannschaften auf den direkten Abstiegsplätzen wieder etwas näher zusammengerückt, der Rückstand auf den Relegationsplatz ist aber weiterhin beträchtlich.

SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod – TSV Großen-Linden 0:0: Wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze hat die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod im Heimspiel gegen den TSV Großen-Linden liegen lassen. Aufgrund der sehr schwierigen Platzverhältnisse, die sicherlich mehr den technisch versierteren Hausherren schadeten, entwickelte sich kein ansehnliches Spiel. Viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten auf beiden Seiten waren an der Tagesordnung, auch der Einsatz von Top-Torjäger Henrik Mohr sorgte für keine nachhaltige Durchschlagskraft aufseiten der Gastgeber. Die Gäste, mit drei Niederlagen im Gepäck angereist, hielten couragiert dagegen und hatten in der 70. Spielminute sogar die größte Möglichkeit, um in Führung zu gehen, doch Denis Cetinkaya scheiterte am Torwart der SG, Jonathan Liebich. So blieb es am Ende beim 0:0, mit dem TSV-Trainer Ralf Landgraf sicher gut leben kann.

SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen – FSG Homberg/Ober-Ofleiden 2:1 (2:0): Der Spitzenreiter begann gut, nach neun Minuten gelang Dennis Feldbusch per Kopfball nach Ecke von Caglayan Sen das 1:0. Kurz darauf verpasste Elvis Zuhric gleich zweimal das mögliche 2:0, für das aber nach 26 Minuten Caglayan Sen sorgte, der nach Vorarbeit von Nils Vogt sehenswert per Volleyabnahme für das 2:0 sorgte. Kurz nach dem Wechsel besaß Kian Feriduni eine »tausendprozentige Chance«, wie SG-Pressesprecher Martin Rühl meinte, die er aber vergab. Nach und nach wurde die FSG nun stärker, die auch einige Gelegenheiten besaß, diese aber ausließ. Erst in der 89. Minute belohnte sich der Gast mit dem 1:2 durch Andre Karl, aber der Treffer kam zu spät.

SG Obbornhofen/Bellersheim – VfR Lich 8:2 (4:0): Die ersten Minuten verliefen ausgeglichen, doch das 1:0 von Torben Scheld war der Türöffner für die Gastgeber. Mit drei Toren von der 28. bis zu 31. Minute durch zweimal Tim Richter und Marius Werner sorgte die Gastgeber für klare Verhältnisse. Nach dem Wechsel tat die Elf von Trainer Stephan Belter nicht mehr als nötig, das reichte aber, um das Ergebnis nach Treffern von Nico Kammer (66.) und Richter (68.) auf 6:0 auszubauen. Elia Graf (78.) gelang das 1:6, doch postwendend stellte Pascal Sajonz auf 7:1. Sein Bruder Robin traf zum 2:7, ehe Tim Richter mit dem 8:2 drei Minuten vor dem Ende den Schlusspunkt setzte.

SG Treis/Allendorf – TSV Klein-Linden 0:1 (0:0): »Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel«, sagte SG Sprecher Peter Steinbach. Eine Partie mit viel Einsatz und wenigen Torchancen, doch eine davon nutzte der TSV Klein-Linden nach 61 Minuten durch Benjamin Hack. Auf dem Rasenplatz in Treis/Lda. überzeugten beide durch Kampf und Einsatz, kein Ball wurde verloren gegeben. So entwickelte sich ein sehr intensives Spiel. Als dann Hack die Gießener Vorstädter nach rund einer Stunde Spielzeit in Front brachte, setzte die SG nochmals alles auf eine Karte. Doch mehr als ein Lattenknaller von Thomas Diehl (70.) sprang nicht heraus. So blieb es bei dem glücklichen Sieg für die Elf von Trainer Jochen Maaß, bei der kurz vor Schluss Ruben Ebenig noch die »Ampelkarte« erhielt.

 

Marco Vollhardt hadert

 

SF Burkhardsfelden – SG Trohe/Alten-Buseck 0:0: »Wir waren in der ersten Halbzeit das klar bessere Team, hatten vier, fünf sehr gute Chancen«, sagte Sportfreunde-Spielertrainer Marco Vollhardt. Die beste besaß Albin Dzemaili, doch sein Schuss landete an der Querlatte. So mussten die Dautenberger mit dem 0:0 in die Kabine. Nach dem Wechsel wurde die SG mutiger, die Partie war ausgeglichener, doch Tore wurden immer noch nicht notiert. An den Verhältnissen änderte sich auch nichts nach 78 Minute, denn da musste Vollhardt wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz. In der Nachspielzeit bot sich den Sportfreunden nach einem Konter gar noch die Siegchance, doch Sebastian Leonhard setzte den Ball neben das Tor – das war’s.

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