28. Februar 2020, 23:21 Uhr

Lumdatal freut sich auf Kracher

28. Februar 2020, 23:21 Uhr

In der Handball-Oberliga der Frauen haben die drei mittelhessischen Vertreter echte Herausforderungen vor sich. Spitzenreiter HSG Lumdatal empfängt die Bundesliga-Reserve der HSG Bensheim/Auerbach. Die HSG Wettenberg ist beim Tabellenzweiten TSG Oberursel zu Gast und auf den TV Hüttenberg wartet die SG Kirchhof II.

HSG Lumdatal - HSG Bensheim/Auerbach II (heute, 17.30 Uhr, Clemens-Brentano-Europaschule Lollar): HSG-Trainer Marcel Köhler spricht von einem echten Kracher. Bensheim wartet mit einem Team auf, das mit vielen jungen, hervorragend ausgebildeten Spielerinnen gespickt ist. »Die Mannschaft gehört meiner Meinung nach zu den Top-drei-Teams der Liga und hat das vor allem auch in den letzten Wochen mit sehr deutlichen Ergebnissen gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte unter Beweis gestellt«, sagt Köhler. So fertigte Bensheim im Februar in eigener Halle nacheinander den TuS Kriftel mit 34:20 und die TSG Oberursel mit 38:28 ab. Die Gäste warten im Angriff sowohl mit Spielerinnen mit hoher Torgefährlichkeit aus der zweiten Reihe auf, als auch Spielerinnen, die im Eins-gegen-Eins sehr stark sind. Gefährlichste Schützin ist Nina Rädge, die in der Torjägertabelle momentan den fünften Platz belegt. »Dazu schalten sie aus einer kompakten Abwehr sehr schnell nach vorne um und gehen dabei ein hohes Tempo«, erklärt Köhler, der gegen den Tabellenfünften aber auf jeden Fall die Spitze verteidigen möchte. Auf Unterstützung aus der »Ersten« können die Gäste nicht setzen, da das Bundesliga-Team heute in Göppingen spielt.

TSG Oberursel - HSG Wettenberg (heute, 19.30 Uhr, Erich-Kästner-Schule Oberursel): Oberursel benötigt im Kampf um den Aufstieg jeden Punkt. Zwei Zähler hat die TSG Rückstand auf Tabellenführer Lumdatal. »Nichtsdestotrotz fahren wir guter Dinge dort hin«, gibt sich HSG-Coach Christoph Fähler kämpferisch. Wenn wir an unsere Leistungsgrenze gehen, ist dort definitiv was drin.« Allerdings plagen Fähler personelle Sorgen. Die Trainingswoche verlief aufgrund einiger Erkältungen nicht zufriedenstellend, unklar ist auch, welche Akteurinnen ihm am Wochenende zur Verfügung stehen. »Zur Not kann ich auf Spielerinnen der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Wir werden auf jeden Fall mit 14 Spielerinnen auf die Reise gehen.« Die TSG hat in diesem Jahr schon drei empfindliche Niederlagen einstecken müssen und in Viktoria Heilmann die drittbeste Torschützin der Liga in ihren Reihen. »Wir müssen wirklich das absolute Maximum spielen, um da Punkte zu holen, haben aber im Hinspiel beim 31:25 gezeigt, dass wir das können.«

SG Kirchhof II - TV Hüttenberg (Sonntag, 17 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen): Mit dem Sieg gegen Kriftel vor zwei Wochen hat sich das Team von Trainer Thomas Wallendorf etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und Selbstvertrauen getankt. In den letzten Jahren waren die Partien gegen Kirchhof stets knappe Angelegenheiten, und auch im Hinspiel kippte das Spiel erst in den letzten zehn Minuten in Richtung SGK. Wallendorf muss jedoch auf einige Spielerinnen verzichten. Zu den Langzeitverletzten gesellen sich Fabienne Löffler und Lisa Tietböhl, Janina Langenbach (krank) wird vermutlich ebenfalls ausfallen. »Ich hoffe, dass wir am Sonntag über die kämpferische Linie etwas reißen können«, erklärte Wallendorf. Kirchhof stellt eine der besten Defensiven der Liga und agiert im Angriff sehr ballsicher. »Sie bestrafen jeden Fehler. Wir müssen an unser Limit gehen, wenn wir da etwas holen wollen.«

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