10. November 2019, 21:46 Uhr

Landesliga

Lumdatal feiert Coup in Idstein

10. November 2019, 21:46 Uhr

»Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns«, erklärte Eike Schuchmann, der Trainer der HSG Lumdatal nach dem 25:24 (10:8)-Erfolg seiner Truppe in der Handball-Landesliga beim TV Idstein. »Wenn man überlegt, dass Idstein bisher nur in Petterweil verloren hat und die gesamte letzte Saison zu Hause ungeschlagen war, war das eine tolle Leistung meiner Mannschaft.«

In den ersten Minuten verlief die Partie ausgeglichen, ehe sich Lumdatal in der 21. Minute erstmals auf 9:5 durch Moritz Rein absetzen konnte. Idstein nahm den auffälligsten Akteur der HSG, Marcel Köhler, an die kurze Leine, wodurch sich vermehrt Räume für die anderen Spieler, allen voran Rein, ergaben. Die Abwehr agierte offensiv auf Idsteins Rückraumrechten Moritz Schubert, der in den vorangegangenen Spielen der wurfgewaltigste TVI-Spieler war. »Das hat von Anfang an hervorragend geklappt«, lobte Schuchmann. Aus der 6:0-Abwehrformation ging Lumdatal bei gewissen Auftakthandlungen sofort mit Schubert mit und verhinderte so ein mögliches Anspiel an den Idsteiner Shooter, der Platz und Anlauf braucht, um seine Torgefährlichkeit zu zeigen. Auch die Anspiele an den Kreis konnte die HSG gut verteidigen, und so gingen die Gäste mit einer 10:8-Führung in die Pause. Einen großen Anteil daran hatte auch Torhüter Pascal Solbach, dem Schuchmann ein »überragendes Spiel« bescheinigte. Vor allem in den Phasen, in denen das Spiel zu kippen drohte, nahm er den Gastgebern einige freie Bälle weg. Einziges Manko im Lumdataler Spiel waren einige verworfene Großchancen und die Lösung der Manndeckung gegen Köhler zum Ende der ersten Halbzeit.

Im zweiten Abschnitt erkannten die Männer von Schuchmann die sich daraus ergebenden Lücken besser und brachten vor allem Rein mit Kreuzugen in Position, der so am Ende auf acht Treffer kam. So blieben die Gäste jederzeit vorn, auch wenn Idstein im Verlauf der Partie einige Male ausgleichen konnte. Die Vorentscheidung brachte das 24:21 von Köhler per Siebenmeter in der 58. Minute. Die restliche Zeit spielte die HSG eigentlich clever herunter, bekam allerdings einen technische Fehler abgepfiffen und einen »dummen« Siebenmeter. Dadurch konnten die Gastgeber das Ergebnis noch einmal verbessern, »aber wir haben den Sieg auch verdient«, so Schuchmann.

Idstein: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre, Timmermann, Engel (2), Flock, Schulz (3), Kocak (2), Bierod, Cremers (6), Welsch (1), Völlger (6), Schubert (4/3), Kopp.

Lumdatal: Solbach, Schneider; Stein (1), Kühn (2), von Bierbrauer zu Brennstein, Burmester, Haack, Rein (8), Marondel, Heß (3), Schlapp (4), Kern (1), Köhler (6/3).

Im Stenogramm: SR: Kaiser/Paul. - Zu.: 200. - Zeitstrafen: 6:14 Min. - Siebenmeter: 5/3:4/3.

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