27. Oktober 2019, 22:17 Uhr

Linden trotzt allen Problemen

27. Oktober 2019, 22:17 Uhr

Die HSG Linden hat am Samstag Abend erneut dem personellen Notstand getrotzt und mit einen 28:27 (13:13)-Sieg die Heimreise vom Spiel bei der TGS Langenhain angetreten, sodass sich die HSG mit nun 8:4 Punkten erst einmal in die oberen Tabellenregionen der Handball-Landesliga orientieren kann.

Neben den verletzten Lukas Walter, Jannik Andermann und Sören Deimer fehlten auch der erkrankte Michel Vogel, sodass auf Linksaußen Jakob Höhn aus der zweiten Mannschaft aushalf. Julian Weber war zwar erstmals nach langer Verletzungspause mit im Kader, »ein Einsatz wäre aber noch zu früh gekommen. Und auch Torwart Robin Genger saß mit Fieber auf der Bank. Daher hatten wir wieder einen kleinen Kader. Aber die, die gespielt haben, haben es gut gemacht«, freute sich Trainer Mario Weber über den Sieg.

Genauso ausgeglichen verlief auch das Spiel. Die Gastgeber waren nach einer Viertelstunde beim 7:4 durch Kai Zapototschny erstmals deutlicher in Front. Doch Linden konterte und war in der 25. Minute durch einen Treffer von Julian Wallwaey seinerseits mit 12:9 vorn. Ausgeglichen mit 13:13 ging es schließlich in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff hatte die Gäste bis zum 19:16 (43.) durch abermals Wallwaey immer die Nase vorne. »Uns fehlt noch die Stabilität. Wir haben immer wieder Phasen, in denen wir sehr gut spielen. Machen es uns aber auch selbst wieder durch technische Fehler und Fehlwürfe schwer«, erklärte Weber - was Langenhain zum 20:19 und der einzigen Führung in der zweiten Hälfte nutzte. Doch die HSG ging nach einer Auszeit gestärkt in die Crunchtime und setzte sich zum 25:22 durch Jannis Wrackmeyer wieder ab und rettete den Sieg in Ziel. »Mats Laun hat uns mit seiner Schnelligkeit sehr gut getan«, gab es abschließend von Mario Weber ein Sonderlob für den jungen Neuzugang.

Langenhain: Biermann, Scheffer; Bocklet (4), Loyal (5), Dörrhöfer (1), Daudert (5), Gintner, Henritzi (3/3), Heinzer (5), Brauer (3), Roth, Zapototschny (1).

Linden: Genger, Laudt; Wallwaey (6), Müller (1), Mühlhans (1), Stöhr, Wrackmeyer (8), Laun (4), Jakob Höhn (1), Weber, Malte Höhn (6/4), Piesch (1).

Im Steogramm: SR: Erdönmez/Werner (Waldmichelbach). - Zu.: 120 - Zeitstrafen: 4:2 Minuten. - Siebenmeter: 5/4:4/4.

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