11. November 2019, 21:22 Uhr

Linden sammelt Punkte

11. November 2019, 21:22 Uhr

In der Tischtennis-Hessenliga hat der TV Großen-Linden wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt. Nach dem Remis in Felsberg gewannen die Lindener ihr Heimspiel gegen Ermschwerd. Der NSC Watzenborn-Steinberg eroberte derweil mit einem klaren 9:3-Heimsieg gegen den FV Fulda Horas die Tabellenführung zurück.

NSC Watzenborn-Steinberg - FV Horas Fulda 9:3: Mit Torsten Kirchherr, aber ohne ihre Nummer eins, Fabian Moritz, empfingen die Watzenborner den Tabellenneunten in einer unbeheizten und entsprechend überaus unangenehm kalten Halle der Limesschule. Die Gastgeber stellten ihre Doppel um. Stefan Harnisch/Jakob Armbrüster als Doppel eins und Torsten Kirchherr/Dennis Grötzsch als Doppel drei setzten mit zwei Dreisatzsiegen die taktische Marschroute gleich erfolgreich um. Dazu bauten Jan Hartmann/Tim Neuhof mit ihrem Fünfsatzsieg gegen das Topdoppel der Gäste die Führung auf 3:0 aus. Harnisch ließ in der ersten Einzelpartie den vierten Punkt folgen, ehe Hartmann, erstmals im ersten Paarkreuz aufgestellt, gegen die gut aufgelegte Nummer eins der Gäste seine erste Einzelniederlage kassierte.

Kirchherr (3:0), Armbrüster (3:1) und Grötzsch (3:0) bauten die Führung kontinuierlich aus, ehe Neuhof sich trotz einer 2:1-Satzführung noch in fünf Sätzen geschlagen geben musste. Das 0:3 von Harnisch im Spitzeneinzel sollte der letzte Zähler für die Gäste bleiben. Hartmann profitierte bei seinem Viersatzsieg von einer Schulterverletzung seines Kontrahenten, Kirchherr machte in drei Sätzen den Sack zu. »Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung von jedem und dem deutlichen Sieg, eine warme Halle wäre allerdings auch schön gewesen«, hakte Jan Hartmann die Partie mit einem kleinen Seitenhieb ab. Der NSC hat sich damit wieder an die Spitze des noch verlustpunktfreien Führungstrios gesetzt (alle 10:0).

Doppel harmonieren

Eintracht Felsberg - TV Großen-Linden 8:8: Mit zwei Doppelsiegen starteten die Lindener in ihre Auswärtspartie gegen den Tabellennachbarn. Andrius Preidzius/Uwe Schreiber als Nummer eins punkteten erneut zuverlässig (3:1), und mit Carsten Jung/Philipp Horvath (3:1) hat man mittlerweile das ideale Doppel drei gefunden. Ausgeglichen verliefen die Matches in den ersten beiden Paarkreuzen. Preidzius (3:0) und Jung, der im Entscheidungssatz einen 4:8-Rückstand noch zum 11:8-Gewinn aufholte, verteidigten die knappe Führung ihres Teams. Horvath drehte seine Partie noch nach einem 0:2-Satzrückstand, und Schreiber durchlief ein Wechselbad der Gefühle, bis er mit dem 11:9 im Entscheidungssatz die Gästeführung auf 6:3 ausbaute.

Als Preidzius dann mit einer starken Leistung im Spitzeneinzel (3:0) für den siebten Punkt sorgte, schien der Sieg nur noch Formsache zu sein. Doch plötzlich riss der Faden bei den Gästen, in den nächsten vier Matches gelang ihnen kein Satzgewinn mehr. Dann behielt Horvath die Nerven (3:1) und sicherte seinem Team schon mal den Punktgewinn. Preidzius/Schreiber mussten sich im Entscheidungsdoppel trotz einer 10:7-Führung im fünften Satz noch geschlagen geben. »Das ist natürlich bitter nach 7:3-Führung und Matchbällen in der Entscheidungspartie, aber letztlich war es ein gerechtes Remis«, räumte Kapitän Uwe Schreiber ein.

Horvath macht Deckel drauf

TV Großen-Linden - SV Ermschwerd 9:6: Auch im Heimspiel verbesserten Andrius Preidzius/Uwe Schreiber sowie Carsten Jung/Philipp Horvath ihre Bilanzen und sorgten für zwei Punkte in den Doppelpartien und die damit verbundene Führung. Beinahe wäre der optimale Start gelungen, doch Roland Fritsch und Simon Frodl-Dietschmann, der den angeschlagenen Dirk Schneider im Doppel vertrat, mussten sich in fünf Sätzen geschlagen geben.

Nach dem 3:1 von Preidzius und dem Dreisatzsieg von Jung überraschte Schneider, als er seine Partie nach 0:2-Satzrückstand noch drehte. Schreiber (3:0) holte den sechsten Punkt, ehe sich die Gäste in die Partie zurückkämpften und die nächsten drei Partien gewannen, darunter auch das Spitzeneinzel in vier Sätzen. Jung stoppte zunächst die Aufholjagd (3:0), aber die Gäste blieben dran. Schreiber drehte seine Partie nach 0:2-Satzrückstand, und Philipp Horvath holte nach verlorenem Auftaktsatz den Siegpunkt für seine Mannschaft.

»Wir hatten Dirk Schneider trotz Beschwerden aufgestellt, um nicht von unten auffüllen zu müssen. Die Taktik ist aufgegangen. Dass er sogar heute ein Einzel gewann, ist das Sahnehäubchen«, freute sich Kapitän Uwe Schreiber über drei Punkte, mit denen sich der Aufsteiger ins Tabellenmittelfeld vorschob.

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