19. Januar 2020, 19:12 Uhr

Ligaprimus ist zu stark

19. Januar 2020, 19:12 Uhr
Trainer Eike Schuchmann kassiert mit seiner HSG Lumdatal eine Niederlage. FOTO: HF

Der TV Petterweil zieht an der Tabellenspitze der Handball-Landesliga der Männer weiter einsam seine Kreise. Nach dem klaren 34:26 (18:17)-Erfolg bei der HSG Lumdatal verteidigt die Mannschaft von Coach Martin Peschke mit vier Punkten Vorsprung den Aufstiegsplatz. »Es hätte nicht so hoch ausfallen müssen«, monierte Eike Schuchmann. Der Trainer der Gastgeber war vor allem mit der zweiten Halbzeit seines Teams unzufrieden.

Aber auch der Start in die Partie misslang den Lumdatalern, die den Gegner mit einer 5:1-Abwehr überraschen wollten. Der Plan ging nach hinten los, Petterweil führte nach acht Minuten bereits mit 6:2. Schuchmann stellte auf seine bewährte 6:0-Formation um - fortan lief es beim Tabellendritten besser. Der TVP blieb zwar lange Zeit noch vorn, doch nach dem 8:12 in der 18. Minute rückte Schuchmann seinen Männern in einer Auszeit die Köpfe zurecht - und die starteten in ihre beste Phase. Max Kühn markierte in der 24. Minute beim 14:14 den ersten Ausgleich, drei Minuten später gelang Michael Kern die 17:15-Führung. »Dann nehmen wir uns wieder ein paar unvorbereitete Abschlüsse und laden Petterweil zu Gegenstößen ein«, so Schuchmann, der mitansehen musste, wie seine HSG Lumdatal zur Pause wieder mit 17:18 ins Hintertreffen geriet.

In der zweiten Hälfte wollten die Gastgeber mit langen Angriffen Bewegung in die sehr defensive Abwehr des TVP bringen. Das gelang zwar, aber zu oft nahmen sich die Köhler, Kühn und Co. die Würfe zu früh. Koffler schnappte mit einem Dreierpack zum 24:19 (39.) zu, ein Vorsprung, den die HSG Lumdatal nicht mehr aufholen konnte. Es reichte beim 23:26 von Moritz Rein noch einmal dazu, auf drei Treffer heranzukommen, doch in der Folge war es wieder der unkonzentrierte Angriff der Lumdataler, der den Gästen in die Karten spielte. Der TV Petterweil spulte sein Konzept abgezockt herunter und hatte mit Koffler (zehn Tore) vorne wie hinten einen überragenden Mann in seinen Reihen. »Gegen den Tabellenführer kann man verlieren, aber wir haben uns trotzdem mehr vorgenommen«, erklärte Eike Schuchmann nach der Partie.

HSG Lumdatal: Solbach, Schneider; Kuhnhenne (2), Stein, Kühn (5), von Bierbrauer zu Brennstein, Henke (1), Haack, Rein (2), Marondel (1), Heß, Schlapp (4), Kern (2), Köhler (9/2).

TV Petterweil: Ahlborn, Bouali; Wagner (1), Trouvain (4), Kusan (10/3), Koch (3), Witzel, Pfeiffer, Koffler (10), Lange, Hitzel (4/1), Wassberg (2).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Lippert/Lippert. - Zuschauer: 250. - Zeitstrafen: 8 - 4 Minuten. - Siebenmeter: 2/2 - 4/4.

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