27. November 2017, 18:02 Uhr

Ligaprimus eine Nummer zu groß

27. November 2017, 18:02 Uhr
Keine Chance: Der Wiesecker Ziad Salem El Feitori (r.) kommt gegen Keeper Niklas Schwaar und Hendrik Ehmann zu spät. Am Ende unterliegen die A-Junioren der TSG dem Hessenliga-Spitzenreiter FSV Frankfurt klar mit 0:7. (Foto: Friedrich)

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen, so könnte das Motto von Aufsteiger VfB 1900 Gießen lauten, denn die heimischen Nachwuchsfußballer konnten am Wochenende in der A-Junioren-Hessenliga mit dem 2:2-Remis bei Viktoria Griesheim einen wichtigen Zähler im Kampf gegen den Abstieg sammeln. Die TSG Wieseck musste dagegen im Heimspiel gegen Tabellenführer FSV Frankfurt eine klare 0:7-Niederlage hinnehmen.

TSG Wieseck – FSV Frankfurt 0:7 (0:3): Die TSG versuchte, gegen den Favoriten dagegenzuhalten, konnte aber nach zwei guten Möglichkeiten durch Belmin Müller (1.) und El Feitori (8.) und starkem Beginn das 0:1 durch Cem Barlik nicht verhindern (22.). Als Mitte der ersten Hälfte Luca Hendrich verletzt rausmusste, kippte das Spiel. Durch einen Doppelschlag von Filip Pandza (32.) und erneut Cem Barlik (35.) war das Hessenliga-Duell zugunsten des FSV so gut wie entschieden. »Das Ergebnis war bis zu diesem Zeitpunkt zu hoch«, so TSG-Trainer Fabian Durst. Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch der FSV Frankfurt und erhöhte durch Cem Barliks dritten Tagestreffer (48.) und Ersen Albayrak (60.) auf 5:0. Die TSG versuchte, das Ergebnis in Grenzen zu halten, doch die Südhessen spielten sich in einen Rausch und erzielten durch Albayrak (65.) und Luca Desch (80.) den 7:0-Endstand. «»Nach sechs Spielen ohne Niederlage war das eine deutliche Abreibung«, resümierte Durst.

TSG Wieseck: Sahin; Rechmann, Eryilmaz, Luca Hendrich (ab 35. Göbel), Belmin Müller (ab 73. Dzierzewski), Saeed, Bebe (ab 66. Pamukci), Basmaci, Enobore, Hörr (ab 64. Ali), El Feitori.

Viktoria Griesheim – VfB 1900 Gießen 2:2 (2:1): In einem chancenreichen Spiel verpassten Hartwich (1.) und Recio-Perez (8.) die frühe Gästeführung. Die Gastgeber dagegen versuchten, durch lange Bälle zum Erfolg zu kommen. Das sollte ihnen in der 27. Minute auch gelingen, als Giuliano Lunetto den Ball zur Führung einschoss. Nur vier Minuten später war Lunetto wieder zur Stelle, als VfB-1900-Torwart Balser zu kurz abwehrte und Lunetto zum 2:0 einschob. Die Gäste gaben sich aber nicht auf, kämpften weiter und wurden in der 34. Minute durch den Treffer von Hartwich zum 1:2 belohnt. Die Gäste kamen besser in die zweite Hälfte, belohnten sich aber zunächst nicht. Heimer (52.), Hartwich (58.), Recio-Perez (60.) und Sirganci (62.) vergaben dabei innerhalb von zehn Minuten gleich vier Chancen zum Ausgleich. Der sollte aber durch Sirganci nach Flanke von Recio-Perez zum 2:2-Ausgleich folgen (66.). Max Weber besaß kurz vor dem Ende die Chance zum Siegtreffer, doch sein Schuss flog vom Innenpfosten wieder ins Spielfeld zurück. »Man hatte genügend Chancen, um das Spiel zu gewinnen«, sagte Gießens Trainer Stefan Laucht nach dem Spiel in Griesheim.

VfB 1900 Gießen: Balser; Kutscher, Sirganci, Eiser, Weber, Cech, Recio-Perez, Heimer, Lau, Laucht (ab 79. Wagenbach), Hartwich (ab 84. Schwer).

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