24. November 2019, 21:52 Uhr

Lich mit viel Pech im Abschluss

24. November 2019, 21:52 Uhr

Im Kampf um die Meisterschaft in der 2. Basketball-Regionalliga hat Lich Basketball einen Rückschlag erlitten. Vor 650 Zuschauern in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle unterlag die Erste den starken Gästen von Makkabi Frankfurt mit 68:77 (34:41). Es zeigt sich schon jetzt deutlich, dass es bis zum Saisonende ein Gerangel um den Titel geben wird, in den vier bis fünf Mannschaften mitmischen werden.

»Es war kein schlechtes Spiel von uns. Aber wir haben zurzeit das Pech, dass wir von außen nicht treffen«, konstatiert Lichs Powerforward Yannik Ribbecke, der mit 21 Punkten zum Topscorer avancierte. Die Licher starteten mit einem 6:0-Lauf, verloren aber den Faden, sodass Trainer Viktor Klassen bereits nach fünf Minuten die erste Auszeit nahm. So richtig fruchtete die Ansprache des Coaches nicht, denn sein Team produzierte weiterhin Fehler und kam nicht in einen Angriffsrhythmus. Mitte des Durchgangs folgte eine vierminütige Korbflaute der Licher, die sich nach Viertel eins dem 16:23 gegenübersahen.

Mit höherer Konzentration und weniger Turnovers begannen die Licher die zweiten zehn Minuten. Vor allem die Kommunikation untereinander klappte besser. Dennoch: Den Rückstand konnte das Klassen-Team nicht reduzieren. Das von Ribbecke angesprochene Pech im Abschluss - auch bei einigen leichten Korblegern - trat in dieser Phase deutlich zutage.

Nach der Pause ging es engagiert weiter. Die Fans pushten ihre Spieler, und erneut war es Ribbecke, der in der Offensive glänzte. Gleichwohl kontrollierten Thomas Neufeld und Felix Strack das Spiel gut - offensiv wie defensiv. Was fehlte, war aber der gelungene Abschluss. 15 Punkte in Quarter Nummer drei, bei 18 gefangenen Gegenkörben, waren viel zu wenig, um mehr auf Tuchfühlung mit den Gästen zu kommen.

Im finalen Durchgang dauerte es 180 Sekunden, bis Lich nach einem Steal und dem anschließenden erfolgreichen Dreier durch Neufeld die ersten Punkte erzielte. Danach trat besonders Jermale Jones in Erscheinung, der zusammen mit Neufeld unter dem Jubel der Anhänger für einen 11:0-Lauf sorgte. Das 63:63 ließ eine aufregende Crunchtime erwarten.

Erneut hatten die Licher aber Probleme, den Ball irgendwie in die Reuse zu bekommen - drei Minuten lang. Das spielte den Frankfurtern in die Karten, die sich den Sieg nicht mehr nehmen ließen.

Lich Basketball: Ohly (3), Strack (2), Hungenberg, Wagner (5), Jones (17), Mühlich (10), Neufeld (6), Ribbecke (21), Rotaru (1), Bölke (3).

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