09. Juni 2017, 22:34 Uhr

Frauenhandball

Leipzig endgültig raus

09. Juni 2017, 22:34 Uhr

Der Vorstand der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) hat die Beschwerde des HC Leipzig gegen die Lizenzverweigerung abgewiesen. Wie der Verband am Freitag mitteilte, hat der Zwangsabstieg der Leipzigerinnen damit Bestand. Der sächsische Club hat aber die Möglichkeit, innerhalb von sieben Tagen Einspruch gegen die Entscheidung beim Schiedsgericht einzulegen. Der hoch verschuldete sechsmalige deutsche Frauen-Handballmeister aus Leipzig hatte in der vergangenen Woche gegen die Lizenzverweigerung fristgemäß Beschwerde eingelegt. Zuvor hatte die HBF den Leipzigerinnen die vorläufig erhaltenen Lizenz entzogen. In einer Mitteilung vom 1. Juni hieß es, die Bedingung zur endgültigen Lizenzerteilung bis zur festgesetzten Frist am 31. Mai sei nicht erfüllt. Der HC Leipzig hat Schulden in Höhe von 1,3 Millionen Euro.

Neue für Leihgestern

(bf). Die TSG Leihgestern, deren erste Mannschaft nach dem Abstieg aus der Frauenhandball-Landesliga Mitte in die Bezirksoberliga künftig von Jonna Jensen trainiert wird, die von der »spielenden Co-Trainerin« Olivia Reeh unterstützt wird, kann erste weitere Neuzugänge vermelden. Von der HSG Fernwald wechselt die 28-jährige Rechtsaußen Katharina Fina zu den Lindenerinnen. Vom TV Cölbe kommt die 22-jährige Rückraumspielerin Lena Gemmecke zur TSG. Der zweiten Mannschaft, die auch nach »Zwangsabstieg« aus der Bezirksoberliga vom Trainergespann Dirk Ortmann/Ulrike Rangoonwala trainiert wird, haben sich Rückraumspielerin Michelle Hoffmann und Außenangreiferin Katharina Dams (beide HSG Großen-Buseck/Beuern) angeschlossen.

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