28. Februar 2020, 23:21 Uhr

Leihgestern vor Topspiel mit Sorgen

28. Februar 2020, 23:21 Uhr
So war’s in der Hinrunde: Die Leihgesternerin Sandra Penning (vorne), die unter der Woche krank war, setzt sich im Tempogegenstoß gegen Corinna Hahn (Dutenhofen) durch. FOTO: RAS

Zwei Mittelhessen-Derbys stehen am Wochenende in der Handball-Landesliga der Frauen auf dem Programm. Heute Abend empfängt im Spitzenspiel die TSG Leihgestern die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. Am Sonntagnachmittag steht die Partie zwischen der SG Kleenheim II und der HSG Wettenberg II an.

TSG Leihgestern - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (heute, 18 Uhr, Stadthalle Linden) : Der Druck liegt bei den Gastgeberinnen, die den Aufstieg als Ziel formuliert haben und mit 29:3 Punkten aus 16 Spielen die Tabelle vor Dutenhofen (24:6 aus 15 Partien) anführen, allerdings bekommt die TSG noch einen Punkt wegen Nichterfüllung des Schiedsrichterpflichtsolls abgezogen. TSG-Trainerin Jonna Jensen hat das Hinspiel, die bislang einzige Niederlage (19:21), in schlechter Erinnerung. »Da haben wir viele technische Fehler gemacht. Wir wollen mit mehr Konzentration ein besseres Passspiel hinbekommen, auf uns schauen und unser Spiel sicherer gestalten.« Beide Teams haben bisher eine solide Saison gespielt, dennoch sagt HSG-Coach Sebastian Roth: »Wenn man zum Tabellenersten fährt, der zu Hause alles relativ sicher gewonnen hat, bleibt für uns nur die Außenseiterrolle.« Diese nimmt die HSG aber gerne an und will, wie im Hinspiel, dagegenhalten. Jensen hat einige Personalsorgen. Andrea Schulz hat einen Hexenschuss, Milena Appel fiel unter der Woche mit einem Magen-Darm-Virus aus, und auch Sandra Penning und Victoria Viebahn waren krank. Dennoch bleibt ein Kader mit sehr viel Erfahrung im höherklassigen Bereich.

HSG Eibelshausen/Ewersbach - TV Hüttenberg II (heute, 18 Uhr, Holdersbergschulhalle Eibelshausen): In Eibelshausen etwas Zählbares mitzunehmen, scheint in der momentanen Verfassung des abstiegsbedrohten TVH sehr unwahrscheinlich. Einige Spielerinnen fallen längerfristig mit Verletzungen aus, sodass Hüttenbergs Coach Stefan Mappes mit ausgedünntem Kader auskommen muss. Eine Hoffnung liegt auf der Tatsache, dass die A-Jugend nur noch zwei Spiele auf dem Programm hat und die Nachwuchspielerinnen dann verstärkt in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen können. Bei der HSG, die Dritter ist, erwartet seine Schützlinge eine körperbetonte Spielweise, »da geht es letztlich nur darum, sich nicht abschlachten zu lassen«, sagt Mappes pragmatisch. Den Fokus legen die Hüttenbergerinnen eher auf die nächste Partie, wenn der Tabellenletzte Sindlingen/Zeilsheim zu Gast ist.

SG Kleenheim-Langgöns II - HSG Wettenberg II (So., 14.30 Uhr, Weidig-Halle-Oberkleen): Das Hinspiel hatte Wettenberg im November nach deutlicher Führung noch aus der Hand gegeben - am Ende stand ein 27:27 zu Buche. Vor allem die offensive Deckung der SGK hatte die Truppe von Wettenbergs Trainer Henrik Schneider überrascht. »Ich hoffe, dass wir es ähnlich ausgeglichen gestalten können«, sagt deshalb SGK-Coach Christian Manderla. Vor allem Wettenbergs Abwehr mit dem aggressiven Pressing nötigt Manderla Respekt ab. Da heißt es, möglichst wenig Ballverluste zu produzieren und selbst eine gute Defensivarbeit zeigen, um Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Die Gäste haben Personalprobleme, da die A-Jugend ebenfalls am Sonntag im Einsatz ist. Zudem ist Eva Schneider im Training umgeknickt, ihr Einsatz ist fraglich. Kati Fischermanns fällt mit einer Verletzung an der Hand aus. Dennoch gibt sich Schneider kämpferisch: »Diesmal wollen wir gewinnen. So schlecht sind die Chancen nicht, dass wir da Punkte holen.«

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