25. Februar 2018, 21:08 Uhr

Landesliga Männer

Langgönser Aufholjagd endet im Unentschieden

25. Februar 2018, 21:08 Uhr

Mit nur acht Feldspielern noch einen Acht-Tore-Rückstand wettgemacht – da kann man nicht meckern? In der Handball-Landesliga Mitte der Männer ist das dem TSV Lang-Göns beim 33:33 (14:20) beim TuS Holzheim widerfahren.

»Uns hat die Grippewelle erwischt, wir hatten aber acht gute Spieler dabei, die ersten 35 Minuten waren aber eine Katastrophe«, schimpfte der Langgönser Trainer Michael Razen. »Wir haben 6:0 oder 3:2:1 gedeckt, das war alles eine Katastrophe«, sagte Razen, dessen Team erst ab der 40. Minute die Kurve bekam.

Beim 2:2 (3.) konnte Philipp Engel per Siebenmeter vorerst zum letzten Gleichstand einwerfen. Dann rissen die Rheinland-Pfälzer das Spiel an sich. Nach einem Doppelschlag von Nils Wolfgram hieß es 7:3 (8.) für Holzheim, ehe die Mittelhessen auf 6:8 (14.) durch einen verwandelten Siebenmeter von Philipp Engel herankamen. Wieder setzten sich die Hausherren auf 11:7 (17.) durch den starken Kreisläufer Peter Friedrich ab. Langgöns schaffte beim 12:13 (22.) den Anschluss, ehe Holzheim auf 18:13 (27.) erhöhte und zur Pause 20:14 führte.

Nach Wiederbeginn schaffte Bastian Grandpierre für Holzheim beim 24:16 (33.) den höchsten Vorsprung, ehe Langgöns allmählich in die Spur fand. »Wir haben dann ab der 40. Minute eine gute aggressive 6:0-Deckung gespielt und das Spiel gedreht«, lobte Razen. Überragender Akteur beim Gast war Philipp Engel, der in Abwehr und Angriff (10/2) eine starke Partie bot. Rene Funke verkürzte von der Siebenmeterlinie auf 22:27 (41.) – und langsam glaubten die Gäste wieder an ihre Chance. Nach dem 30:25 (48.) durch den achtfachen Torschützen Peter Friedrich schaffte Rene Funke beim 29:30 (52.) erstmals wieder den Anschlusstreffer. Langgöns konnte zwar die Führung nicht mehr übernehmen, egalisierte aber immer wieder. Wieder war es Funke, der zum 32:32 (59.) per Siebenmeter traf. Tim Koch gelang 40 Sekunden vor Ende das 33:32 für den TuS, das schließlich der überragende Philipp Engel 25 Sekunden vor Ende zum 33:33-Endstand wettmachte. Langgöns hatte noch die Chance zum Sieg, doch in den letzten Wurf hinein folgte die Schlußsirene. »Insgesamt schade, das wir nicht beide Punkte mitgenommen haben, wir haben vielleicht zehn, elf freie Chancen liegen gelassen«, so Razen.

Holzheim: Linke; Nink (5), Moos, Becker (3), Giebenhain, Koch (6), Nils Wolfgram (3), Robert Dettling, Grandpierre (2), Jan-Erik Wolfgram, Friedrich (8), Schwarz (6/4).

Langgöns: Markus Schmidt, Kozian (20. – 38. Min.); Funke (7/4), Christopher Jänicke, Weigel (1), Hopp (1), Philipp Engel (10/2), Ceh (6), Tietböhl (5), Patrick Engel (3).

Schiedsrichter: Glaab/Rudert (Großwallstadt/Michelbach). / Zu.: 200. / Zeitstrafen: 14:12 (Moos/zwei, Becker, Giebenhain/drei/Disqualifikation 47:40 Min., Friedrich – Jänicke, Weigel, Tietböhl/drei/Disqualifikation 55:26 Min., Patrick Engel). / Siebenmeter: 4/4 – 8/6.

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