27. Februar 2020, 21:48 Uhr

Langgöns will Trend bestätigen

27. Februar 2020, 21:48 Uhr

Nach der Karnevalspause beginnt in der Handball-Landesliga allmählich die finale Saisonphase. Der TSV Lang-Göns will den Höhenflug fortsetzen und vertraut beim TV Hüttenberg II auf den Rückenwind der letzten Wochen. Die HSG aus Lollar muss gegen den TV Idstein im Abstiegskampf punkten, während es die HSG Lumdatal mit Wiesbaden zu tun bekommt.

TV Hüttenberg II - TSV Lang-Göns (Fr., 20.15 Uhr/Sporthalle Hüttenberg): »Langgöns ist eine spielstarke Mannschaft mit einem guten Rückraum«, stellt sich TVH-Trainer Dirk Happel auf ein heißes Derby ein. Gegen den TSV sind die Hüttenberger in der Außenseiterrolle. Vier Siege glückten dem Team von Michael Razen zuletzt in Folge. Damit stehen die Langgönser nach bescheidenen Leistungen rund um Weihnachten wieder auf Rang vier. Erschwerend kommt für die TVH-»Zweite« hinzu, dass die Personaldecke dünn ist. »Da müssen wir einfach auf die Zähne beißen. Ein Derby hat immer seine eigenen Gesetze, favorisiert ist aber Langgöns«, so Happel.

HSG Lollar/Ruttershausen - TV Idstein (Sa., 19 Uhr/Sporthalle Lollar-Süd): Die Luft im Abstiegskampf wird dünn für die HSG. »Wir mussten unsere Köpfe freikriegen«, gewährt Dino Dragicevic Einblicke, wie er über das spielfreie Wochenende Lockerheit in den Trainingsalltag brachte. Um mehr Spontanität auf der Platte bemüht, ließ der erfahrene Trainer in Kleingruppen trainieren. Ziel gegen Idstein sei es, den Fokus weiter auf die Abwehrarbeit zu legen. »Vorne müssen wir dann noch mit etwas mehr Köpfchen spielen«, erklärt Dragicevic, der ohne Druck ins Duell gegen den Tabellenzweiten gehen möchte. Vielleicht ist so die Überraschung möglich.

HSG Lumdatal - HSG VfR/Eintr. Wiesbaden (Sa., 19.30 Uhr/CBES-Schule): Der schwache Auftritt in Griedel hängt Lumdatal noch in den Knochen. Gegen Wiesbaden will man jetzt sein wahres Gesicht zeigen - und zugleich Revanche für die Hinspielniederlage nehmen. Damals holte man einen Sieben-Tore-Rückstand auf, zog am Ende aber dennoch den Kürzeren. »Unser Ziel ist weiterhin ein Platz unter den ersten Fünf«, sagt Trainer Eike Schuchmann. Gegenwärtig befindet sich seine Truppe in einem Vergleich mit vier weiteren punktgleichen Mannschaften. Bei einem Sieg über Wiesbaden könnte man mit den Landeshauptstädtern gleichziehen. Diese rangieren auf dem dritten Platz.

HSG Linden - TGS Langenhain (Sa., 19.45 Uhr/Sporthalle Lützellinden): Gerne hätte Lindens Trainer Mario Weber den Schwung der letzten beiden Spiele mitgenommen. Stattdessen stand ein spielfreies Wochenende auf dem Programm der HSG, die während des Faschings-Intermezzos normal weitertrainiert hat. Gegen Langenhain setzt Weber voll auf Sieg: »Das Ziel sind die zwei Punkte, dafür muss die Mannschaft so auftreten wie zuletzt.« Gegen die robuste 6:0-Abwehr sei Geduld das A und O. Dabei kann der Handball-Lehrer voraussichtlich auf den vollen Kader zurückgreifen.

TSF Heuchelheim - TuS Holzheim (So., 17.30 Uhr/Sporthalle Heuchelheim): »Holzheim ist eine unbequeme Mannschaft, weil sie einen effektiven Gegenstoß in der ersten und zweiten Welle spielen«, erklärt Coach Claus Well, der auch über das Saisonende hinaus bei den TSF Trainer bleibt. Schon das Remis im Hinrundenspiel sei ein Duell auf Augenhöhe gewesen. Trotz der aggressiv stehenden 5:1-Verteidigung des kommenden Gegners wollen die TSF an die Tugenden der letzten Matches anknüpfen. Ein Sieg wäre ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt.

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