19. Dezember 2019, 22:06 Uhr

Landesliga Frauen

Kracher in Dutenhofen

19. Dezember 2019, 22:06 Uhr

Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und die TSG Leihgestern genießen am letzten Spieltag des Jahres in der Handball-Landesliga der Frauen noch mal Heimrecht. Die Partie zwischen dem TV Hüttenberg II und der HSG Wiesbaden wurde wegen Personalmangel ins neue Jahr verschoben.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen - HSG Eibelshausen/Ewersbach (Sa., 16:30 Uhr, Sporthalle Dutenhofen): Es ist der Kracher zwischen dem Dritten und dem Zweiten. Heim-Trainer Sebastian Roth hofft auf guten Besuch, zumal anschließend die Wetzlarer U23 in der 3. Liga spielt. Die Niederlage in Kleenheim war schnell abgehakt, der Fokus liegt auf Eibelshausen. »Sie haben in diesem Spiel wesentlich mehr zu verlieren«, warnt Roth. Der selbst ernannte Aufstiegsaspirant hat sich mit der Niederlage in Leihgestern und den zwei Unentschieden gegen Wiesbaden und in Kleenheim selbst das Leben erschwert. »Wenn sie gegen uns verlieren, wären es schon vier Punkte Rückstand. Eibelshausen wird sehr motiviert zu uns kommen.« Paradestück der Gäste sind die Rückraumachse und die Torhüterin Lena Pohlner. Zudem muss eine aggressive 6:0-Abwehr geknackt werden. »Wir haben gezeigt, dass wir in solchen Spielen über uns hinaus wachsen können«, wagt Roth eine Prognose.

HSG Goldstein/Schwanheim - SG Kleenheim/Langgöns U23 (Sa., 17.15 Uhr, Weinberg-Schule Goldstein): Mit dem Überraschungssieg gegen Dutenhofen hat sich die Truppe von Coach Christian Manderla etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschafft. »Jeder weiß, dass die Punkte gegen Dutenhofen nur etwas wert sind, wenn wir in Goldstein einen weiteren Erfolg holen«, mahnt er. In Frankfurt wartet eine sehr robuste Mannschaft, die in eigener Halle unangenehm zu spielen ist. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Rückraumachse Annika Sauer, Kristina Weber und Rebecca Rauschenberg in Verbindung mit Kreisläuferin Nicola Sitzius. »Aber auch Kristina Lubina macht ordentlich Tempo.« Manderla kann mit voller Kapelle und Rückenwind nach Frankfurt fahren.

TSG Leihgestern - TV Idstein (Sa., 18 Uhr, Stadthalle Linden): Die TSG-Ausfall- liste ist lang. Simone Walther fällt mit gezogenen Weisheitszähnen aus, Olivia Reeh ist krank und angeschlagen. Andrea Schulz plagt sich mit Problemen an der Schulter, und Sandra Penning ist privat verhindert. »Nicht die besten Voraussetzungen, wir wollen uns trotzdem für eine gute Hinrunde belohnen«, sagt Trainerin Jonna Jensen. Der TVI hat mit fünf Siegen und fünf Niederlagen ein ausgeglichenes Konto und mit Martina Ruchti sowie Ida Pokoyski die zweit- und fünftbeste Torschützin der Liga in seinen Reihen. »Sie müssen wir in den Griff kriegen. Das ist eine Mannschaft, die bis zum Schluss eine gute kämpferische Einstellung an den Tag legt.«

TSV Griedel - HSG Wettenberg II (So., 17 Uhr, Sporthalle Butzbach): Für die HSG kam der knappe Erfolg gegen Goldstein zur rechten Zeit. »Da hatten wir das bessere Ende endlich mal für uns«, erklärt Trainer Henrik Schneider, der aus dem nächsten Gegner allerdings nicht so ganz schlau wird. »Griedel ist ein bisschen eine Wundertüte, sie gewinnen gegen Dutenhofen, verlieren dann aber in Hüttenberg.« Der breit aufgestellte TSV-Kader punktet eher mit mannschaftlicher Geschlossenheit, denn mit Individualität. Eines fällt beim Blick auf die Tabelle jedoch auf: Mit -28 hat Griedel die drittschlechteste Tordifferenz der Liga.

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