24. November 2019, 22:01 Uhr

Kleenheim dreht die Partie

24. November 2019, 22:01 Uhr
Tanja Schorradt (9) zieht gegen die Chemnitzerinnen Laura Luise Amtsberg (8) und Claudia Breßler (18) ab und erzielt einen ihrer fünf Treffer. Foto: Friedrich

20 furiose Schlussminuten haben der HSG Kleenheim-Langgöns in der 3. Frauenhandball-Liga Ost noch einen klaren Heimsieg über den HV Chemnitz beschert. Lag das Team von Trainer Marc Langenbach nach 40 Minuten noch mit 14:16 in Rückstand, führte ein unglaublicher 10:2-Lauf in der Endphase noch zu einem 24:18 (12:13)-Erfolg. Mit nunmehr 8:6 Punkten bleiben die Kleebachtalerinnen damit in der oberen Tabellenhälfte.

»Es war ein kurioser Spielverlauf, denn aus meiner Sicht waren wir in Hälfte eins schon besser, leisten uns dann aber zahlreiche technische Fehler, lassen zudem mehrere Hundertprozentige aus und liegen urplötzlich hinten. Aber Kompliment an meine Mannschaft, die sich dann am eigenen Schopf aus dem Schlamassel herausgekämpft hat«, berichtete Kleenheims Coach im Anschluss.

Zu Beginn sah es in der Oberkleener Weidig-Sporthalle so aus, als könne die SGK nahtlos an den souveränen Auftritt in Ober-Eschbach anknüpfen. Fünf gegentorlose Minuten direkt zu Beginn sorgten für eine 3:0-Führung, nach einer Viertelstunde hatte Katharina Weber sogar zum 8:4 für Kleenheim-Langgöns eingeworfen. Doch damit war die Herrlichkeit in Hälfte eins vorerst vorbei, nur fünf Minuten später war das Team aus Sachsen dran (8:9) und hatte beim 10:10 durch Paulina Momot sogar erstmals ausgeglichen. Zwar holte sich die Langenbach-Sieben die Führung kurzfristig zurück, zwei Gegentore in den allerletzten Sekunden der ersten Hälfte sorgten dann aber sogar für den 12:13-Pausenrückstand.

Bis zum 14:16 nach 40 Minuten liefen die Gastgeberinnen Chemnitz dann noch hinterher, ehe sich die Damen aus dem Kleebachtal zu einem tollen 6:0-Lauf aufschwangen, den Lisa-Marie Kneller mit dem 20:16 (51.) abschloss. Gleich drei Zeitstrafen binnen kurzer Zeit für die Gäste begünstigten diesen zudem.

Erst Sandra Schumann konnte die starke Madeleine Buhlmann im SGK-Tor nach 52 Minuten von der Siebenmeterlinie bezwingen, es sollte zwischen der 40. und der allerletzten Minute allerdings der einzige Treffer der Chemnitzerinnen bleiben. Nachdem die Langenbach-Truppe einen weiteren Viererpack aufs Feld gelegt hatte und Katharina Weber zum 24:17 eingeworfen hatte, war der Sieg eingetütet. »Mit der Einstellung der Mannschaft und der Abwehrleistung bin ich hochzufrieden, 18 Gegentreffer sprechen eine klare Sprache. Allerdings müssen wir unbedingt an unserer Chancenverwertung arbeiten, damit haben wir uns in die Bredouille gebracht«, so Langenbach abschließend.

Kleenheim-Langgöns: Hahn, Buhlmann - Barnusch, Bachenheimer, Schuch (3), Schorradt (5/2), vom Hagen, Fischer, Kiethe (4/1), Weber (5), Langenbach, Karlsson (2/1), Kneller (4), Winkes (1).

Chemnitz: Slesaczek, König - Roslak (2), Rzeszotek, Amtsberg (4), Schumann (1/1), Sandner, Leheis (1), Koß, Breßler (1/1), Pruß, Schulze (5), Momot (4).

Stenogramm / SR.: Bernhardt/Zick (Edigheim/Mundenheim). - Zuschauer: 200. - Zeitstrafen: 8:14 Minuten. - Siebenmeter: 5/4:3/2.

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