25. Februar 2020, 17:12 Uhr

Klare Sache für Ligaprimus

25. Februar 2020, 17:12 Uhr
Routinier Michael Morsch trägt seinen Teil zum klaren Heimsieg seines Post-SV Gießen gegen Horas bei. FOTO: RAS

Am Samstag stand das Top-Spiel der Tischtennis-Bezirksoberliga an. Tabellenführer Post-SV Gießen empfing den Rangzweiten FV Horas Fulda II und setzte sich klar mit 9:2 durch. Damit hat das Team um Mannschaftsführer Simon Burkhardt fünf Minuspunkte zwischen sich und dem ärgsten Verfolger angesammelt. Der NSC Watzenborn-Steinberg II hat sich mit dem 9:1-Erfolg bei der TTG Mücke zwischenzeitlich auf Rang zwei vorgeschoben.

Post-SV Gießen - FV Horas Fulda II 9:2: Die personellen Voraussetzungen auf beiden Seiten waren gut. Beim PSV kompensierte Routinier Michael Morsch das Fehlen von Fabian Büttner, Horas lief in Bestbesetzung auf. Das Hinrundenspiel gewann Gießen in Fulda mit 9:5. »Dennoch sind wir mit nicht zu hohen Erwartungen in das Spiel gegangen und wären bei einem Unentschieden nicht unzufrieden gewesen«, meinte Burkhardt.

Der PSV kam gut aus den Startlöchern, holte sich die Doppel eins und drei. Lediglich Andreas Schmalz und Michael Morsch mussten sich nach überragendem Kampf auf sehr hohem Niveau dem Spitzendoppel der Gäste nach fünf Sätzen beugen. In den Einzeln ging es nun Schlag auf Schlag. Alec Metsch, Burkhardt und Andreas Schmalz setzten sich in jeweils vier Sätzen durch und brachten ihre Farben mit 5:1 in Führung. Die Siegesserie des PSV wurde nur kurz durch die Niederlage von Andreas Morsch unterbrochen. Jannik Bäumler sorgte mit seinem Erfolg für das vorentscheidende 6:2, ehe Michael Morsch, Metsch und Burkhardt den Deckel draufmachten. »Das Ergebnis ist weitaus deutlicher, als es vor der Partie zu erwarten war. »Vor allem mit vier Punkten im vorderen Paarkreuz und dem Sieg von Michael Morsch hatten wir nicht unbedingt gerechnet«, freute sich Burkhardt. »Durch den Sieg gegen den direkten Konkurrenten haben wir einen riesigen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht.«

TTG Mücke - NSC Watzenborn-Steinberg II 1:9: Trotz des klaren Resultats leistete die TTG energischen Widerstand. Die 16:29-Sätze verdeutlichen, dass das 1:9 doch nicht ganz den Spielanteilen entsprach. Und genauso war es dann auch, denn bis auf die Dreisatzniederlage (9:11, 8:11, 9:11) von Steffen Metz gegen Thomas Domicke gingen alle anderen Spiele knapper aus. In sechs Spielen fiel die Entscheidung erst im fünften Satz. Zwar hatten die Gastgeber mit ihrem 14:12 von Zimmer/Schwenzer gegen Solbach/Marx das knappste Ergebnis erzielt, aber insgesamt war die fast dreieinhalbstündige Partie von einer Vielzahl von teils knappen Ausgängen geprägt.

Punkte Watzenborn-Steinberg II: Stallmach/Dörr, Commerscheidt/Domincke, Felix Stallmach, Bernd Commerscheidt, Thomas Domicke, Maximilian Dörr, Stefan Solbach, Steffen Marx.

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