05. März 2020, 21:48 Uhr

Klare Rollenverteilung

05. März 2020, 21:48 Uhr

Die U19 der HSG Wetzlar ist nach der Niederlage letzte Woche beim TSV GWD Minden auf den dritten Tabellenplatz der Handball-Meisterrunde 1 abgerutscht. Auf den vierten Rang, den die JSG Balingen/Weilstetten innehat und der noch zur Teilnahme am DM-Viertelfinale berechtigt, hat die Mannschaft von Trainer Thomas Weber vier Punkte Vorsprung.

Der TV 05/07 Hüttenberg hat in der Pokalrunde West, in der man den zweiten Tabellenplatz belegt, den Tabellenletzten HG Saarlouis zu Gast. Hier sind es die ersten beiden Plätze, die den Einzug ins Viertelfinale garantieren - die Hüttenberger haben drei Zähler Vorsprung auf den ärgsten Verfolger TSG Münster.

HSG Wetzlar U19 - TV Gelnhausen (Sonntag 17 Uhr, Sporthalle Dutenhofen): »Leichter Gegner in Anführungsstrichen, denn wir haben uns in Gelnhausen auch schwergetan«, warnt Weber. Mit einem Heimspiel und dem Blick auf die Tabelle ist Wetzlar favorisiert, womit Weber im Grunde kein Problem hat. Allerdings plagen ihn personelle Sorgen. Lennart Müller ist verletzungsfrei, aber krank, Paul Geffert ist ebenfalls erkältet, Jan Waldgenbach fällt weiter verletzt aus - und so fehlt den Grün-Weißen der halbe Rückraum, wenn sich die Lage bis Sonntag nicht entspannen sollte. Im Rückblick auf das Spiel in Minden letzte Woche fordert Weber vor allem eine konzentrierte Leistung ein, in der die Chancenverwertung verbessert werden muss. Das hatte ihm, trotz starker Torhüterleistung des Gegners, weniger gefallen und mit dafür gesorgt, dass die Partie mit 24:28 verloren ging. Im Hinrundenspiel hatten die Grün-Weißen erst in der letzten Viertelstunde kurzen Prozess mit Gelnhausen gemacht. »Die darf man nicht unterschätzen, Gelnhausen macht im Jugendbereich auch kontinuierlich gute Arbeit«, so Weber.

TV 05/07 Hüttenberg U19 - HG Saarlouis (Sonntag 17 Uhr, Sporthalle Hüttenberg): »Das Spiel ist eine weitere Möglichkeit, um mindestens Platz zwei zu festigen«, meint TVH-Coach Michael Ferber. Dabei kann sich seine Mannschaft in der Abwehr auf viele Schlagwürfe und Kreuzbewegungen des gegnerischen Angriffs einstellen. »Im Angriff wollen wir unsere Effektivität beibehalten und im taktischen Bereich den nächsten Schritt machen.« Ein interessantes und spannendes Duell wartet am Rande ebenfalls auf die Protagonisten, denn die vier besten Torschützen der Liga treffen aufeinander: Aufseiten der Gastgeber Niklas Roth, der mit die Rangliste anführt, Philipp Schwarz (3.), Marko Grgic (2.) und Alexander Herzig (4) komplettieren das Führungsquartett.

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