Lokalsport

Klare Rollenverteilung

Am ersten Rückrunden-Spieltag der Fußball-Kreisoberliga Süd stehen acht Partien, eine davon bereits am Samstag, auf dem Programm. Während Tabellenführer TSV Lang-Göns schon fünf Punkte Vorsprung auf die SG Treis/Allendorf aufweist und diese weitere vier Zähler auf den Dritten TSG Wieseck, geht es in der unteren Tabellenhälfte wesentlich enger zu. Der Zehnte aus Grünberg hat nach der Hinrunde nur zwei Zähler mehr auf dem Konto als der Tabellenvorletzte SG Trohe/Alten-Buseck.
15. November 2019, 17:22 Uhr
WJG
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Trainer Marc Becker, der mit Spitzenreiter TSV Lang-Göns am Sonntag den Kurdischen FC Gießen erwartet, verlässt den Ligaprimus nach dieser Saison. (Foto: Friedrich)

Am ersten Rückrunden-Spieltag der Fußball-Kreisoberliga Süd stehen acht Partien, eine davon bereits am Samstag, auf dem Programm. Während Tabellenführer TSV Lang-Göns schon fünf Punkte Vorsprung auf die SG Treis/Allendorf aufweist und diese weitere vier Zähler auf den Dritten TSG Wieseck, geht es in der unteren Tabellenhälfte wesentlich enger zu. Der Zehnte aus Grünberg hat nach der Hinrunde nur zwei Zähler mehr auf dem Konto als der Tabellenvorletzte SG Trohe/Alten-Buseck.

Der TSV Lang-Göns hat nach dem 4:2-Derbyerfolg gegen den Namensvetter aus Großen-Linden nun in der Partie gegen den Kurdischer FC Gießen erneut Heimrecht und will sich keine Blöße geben. Der Aufsteiger musste sich mit 3:5 bei der TSG Leihgestern geschlagen geben und wartet seit drei Begegnungen auf einen Dreier. Verfolger Treis/Allendorf hat mit dem klaren 3:0-Erfolg im Spitzenspiel gegen die SG Obbornhofen/Bellersheim seinen Vorsprung auf den neuen Dritten TSG Wieseck auf vier Punkte ausgebaut. Nun erwartet die SG mit dem Tabellenletzten SG Schwalmtal einen vermeintlich leichten Gegner in Treis/Lda. Die Schwalmtaler sollten trotz ihres Punktgewinns in Hattendorf keinen Stolperstein für die Lumdataler darstellen.

Die TSG Wieseck, mit Abstand offensivstärkstes Team der Liga (48 Treffer), hat sich nach den vorher fulminanten Siegen mit dem eher knappen 3:2-Arbeitssieg bei der SG Trohe/Alten-Buseck, dem vierten Dreier in Serie, auf den dritten Tabellenplatz vorgeschoben. Nun steht eine weitere Auswärtsaufgabe bei der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod an, wobei die Gallusstädter nur einen Sieg aus den letzten sieben Spielen einfahren konnten. Das Überraschungsteam von der TSG Leihgestern ist nach dem 5:3 gegen den Kurdischen FC Gießen wieder auf den fünften Platz vorgerückt und somit in der Spitzengruppe etabliert. Nun stellt sich die SG Obbornhofen/Bellersheim zum Spitzenspiel in Leihgestern vor. Die SG ist nach der Niederlage bei der SG Treis/Allendorf auf den vierten Platz abgerutscht. Der SV Hattendorf musste seine Partie gegen die SG Schwalmtal mit einem 2:2 und nur sieben Spielern beenden und hat somit den Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst. Nun wartet ein weiteres Derby, wenn sich die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod in Hattendorf vorstellt. Die Altenburger verloren doch etwas überraschend zu Hause gegen den TSV Klein-Linden und werden alles daransetzen, dies umgehend wieder zu korrigieren.

Die Sportfreunde Burkhardsfelden haben zweimal den Platz als Verlierer verlassen, waren am letzten Spieltag nicht im Einsatz und müssen nun bei der SG Trohe/Alten-Buseck antreten. Die Busecker sind nach ebenfalls zwei Niederlagen und den Ergebnissen auf den anderen Plätzen mittlerweile Tabellenvorletzter, benötigen unbedingt die Punkte. Die FSG Homberg/Ober-Ofleiden hat sich mit zwölf Punkten aus den letzten sechs Begegnungen auf den Relegationsplatz vorgearbeitet. Nun kommt mit dem TSV Großen-Linden der aktuell Siebte. Die Ohmtaler haben die letzten drei Heimspiele siegreich gestalten können.

Bereits am Samstag (16.30 Uhr) empfängt in einem Stadt-Derby der ASV Gießen den TSV Klein-Linden. Der Aufsteiger hat sich mit dem 2:0-Sieg bei der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod auf Platz 13 im Klassement vorarbeiten können. Die Kleinlindener können sogar drei Siege in Folge vorweisen und überraschten zuletzt mit dem 3:2-Erfolg bei der SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod.

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