27. Oktober 2019, 21:23 Uhr

Jubel in Wettenberg

27. Oktober 2019, 21:23 Uhr
Jubel auf der Wettenberger Bank (v. l.): Johannes Schwarz, Niclas Puhl und Torben Werner feiern mit ihren Teamkollegen den ersten Saisonsieg. (Foto: ras)

Eine Woche nach dem Debakel in Umstadt zeigte sich die HSG Wettenberg in der Handball-Oberliga der Männer gut erholt, fuhr beim 27:18 (16:8) über die TuSpo Obernburg den ersehnten ersten Saisonsieg ein und verschaffte sich dadurch etwas Luft im Tabellenkeller. Vor dem Spiel rangierten die Gastgeber mit 1:7-Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz, durch den Sieg schlossen sie zum Gegner nach Punkten auf und bekleiden nun den elften Rang. Sichtlich erleichtert zeigte sich nach dem Spiel HSG-Trainer Axel Spandau: »Wir sind super ins Spiel gekommen und haben in der ersten Hälfte vorne wie hinten eine extrem gute Leistung gezeigt. Am Ende sind wir dennoch etwas zu inkonsequent mit unseren Chancen umgegangen.«

Gegen das Team aus Bayern zeigten sich die Gastgeber in den ersten Minuten von ihrer besten Seite, ein ums andere Mal packte die Abwehr beherzt zu, und die Bälle, die Richtung Tor kamen, parierte ein glänzend aufgelegter Jan Stroh, der dadurch immer wieder das Tempospiel einleitete. Rechtsaußen Jonas Schmidt krönte die starke Anfangsphase mit dem 7:1 für die Mannen aus dem Gleiberger Land. Auch danach ging die HSG weiter konzentriert zu Werke und baute die Führung bis auf 11:3 (18.) aus. Erst danach kamen die von mehreren Ausfällen geplagten Gäste ins Spiel, der agile Tobias Raab konnte für seine Farben zwischenzeitlich auf 7:12 verkürzen, ehe der zwölffache Torschütze Tom Warnke mit drei Tempogegenstößen kurz vor der Pause die Führung auf 16:8 ausbauen konnte.

Auch im zweiten Spielabschnitt knüpften die Wettenberger zunächst an die starke Darbietung aus dem ersten Durchgang an. Nach 40 Minuten und dem Zwischenstand von 21:11 war die Partie zugunsten der HSG gelaufen, sodass Spandau allen Akteuren einige Einsatzminuten schenkte, ohne dass dabei ein deutlicher Leistungsabfall zu erkennen war. Der recht kleingewachsene Rückraum der Obernburger versuchten es in der Schlussphase als taktische Maßnahme mit dem siebten Feldspieler, auf den klaren Spielausgang hatte dies jedoch keine Auswirkungen. Die HSG fährt nun am kommenden Wochenende zu einem weiteren richtungsweisenden Spiel nach Vellmar, wo der dann zweite Saisonsieg eingefahren werden soll.

Wettenberg: Dellner, Stroh (1); Schwarz (2), Niclas Puhl, Fuss, Sascha Puhl, Warnke (12/4), Schneider (2), Schmidt (3), Oyono (2), Werner, Lauber (2), Weber (3).

Obernburg: Kiss, Friedrich; Reus (1), Wengerter (4), Raab (3), Neeb (1), Karrer (1), Fries, Wengerter (1), Schnabel (4/1), Göpfert (3/1), Bauer.

Im Stenogramm: SR: Kreß/Tarka. - Zu.: 250. - Zeitstr. 6:2 Min. - Siebenm.: 4/4:3/2.

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