Alle heimischen Vertreter waren am Wochenende in der Frauenhandball-Landesliga im Einsatz. Spitzenreiter HSG Lumdatal zeigte am Sonntagabend einen souveränen 41:15-Heimsieg gegen Idstein. Ohne Punkte blieb die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, die mit 20:27 gegen die TSG Eddersheim II den Kürzeren zog. Keine Probleme hatte die TSG Leihgestern, die die HSG Goldstein/Schwanheim mit 40:28 abfertigte. Gleichfalls zu einem deutlichen Sieg kam die HSG Kleenheim-Langgöns II beim 29:19 bei der FSG Vortaunus.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen – TSG Eddersheim II 20:27 (7:15): Jasmin Rühl brachte Eddersheim nach einer Minute in Führung. Ganze vier Minuten benötigte die Antwort der Gastgeberinnen. Corinna Hahn glich in der fünften Spielminute zum 1:1 aus. Bis zum 4:4 (11.) durch Lisa Naumann hielt die HSG mit, ehe Eddersheim das Tempo anzog und die mangelhafte Chancenverwertung des Gegners bestrafte. Jasmin Rühl stellte kurze Zeit später bereits auf 8:4 für ihr Team. Im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit kam es dann richtig happig: Von der 18. Minute bis zum Halbzeitpfiff erzielte die Mannschaft von Trainer Sebastian Roth lediglich einen einzigen Treffer, weshalb zur Pause ein 7:15-Rückstand zu Buche stand. Zehn Minuten vor Spielende brachte Vida Majstorovic die HSG noch mal auf 20:23 heran, womit die Grün-Weißen Moral bewiesen. Letztlich war der Abstand aus dem ersten Durchgang aber zu groß, um noch was machen zu können. – Dutenhofen/Münchholzhausen: Scholz, Pafla, Naß; Otto (2), Klein (1), Miriam Schmidt, Majstorovic (4/3), Naumann (5), Bender (2), Nöh, Neumann, Lüling (1), Hahn (4), Sina Schmidt (1).

HSG Lumdatal – TV Idstein 41:15 (21:7): Der Ligaprimus meldete sich mit einem Ausrufezeichen aus der Winterpause zurück. Nach zehn Minuten lagen die Damen von Trainer Michael Gilbert bereits mit 6:3 in Führung. In den folgenden Minuten wurden die Gäste regelrecht »an die Wand gespielt«: Binnen sechs Minuten erzielten die Spielerinnen der HSG zehn Tore. An diesem Abend war zu keiner Zeit der Sieger des Spieles unklar. Bereits in der ersten Halbzeit konnten alle Akteurinnen der Heimmannschaft eingesetzt werden. »Ich bin einfach nur froh und glücklich, wir haben eine großartige Mannschaftsleistung gezeigt. Die Abwehr stand sehr gut und die Torfrauen haben hervorragend gehalten. Im Angriff waren unser Wille und der Drang zum Tor ausgezeichnet«, sagte Gilbert. Die 21:7-Halbzeitführung wurde auch in den zweiten 30 Minuten Tor um Tor ausgebaut. – Lumdatal: Olemotz, Felde; Sauer (6/2), Schlapp (7), Elmshäuser (1), Müller F. (3), Schmidt (2/2), Hasenkamp (4), Müller M. (5), Fuhr (1), Bulling (1), Smajek (2), Cybulski (7), Althen (2).

 

TSG Leihgestern souverän

 

TSG Leihgestern – HSG Goldstein/Schwanheim 40:28 (23:12): »In der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt. Wir konnten das umsetzen, was wir trainiert und uns vorgenommen hatten«, zeigte sich TSG-Trainerin Jonna Jensen zufrieden. Bereits nach sieben Minuten ging die TSG mit 5:1 in Führung. Die erste zweistellige Führung konnte in der 23. Minute verbucht werden. Zu diesem Zeitpunkt stand es 19:9. Im Verlauf der ersten Hälfte fanden immer wieder Anspiele an den Kreis ihr Ziel. Die zweiten 30 Minuten waren durch einige seltsame Entscheidungen der Unparteiischen geprägt. Dies hatte jedoch keinerlei Auswirkung auf das Spiel. Es bleibt weiterhin spannend, wie sich der Kampf um die Tabellenspitze im Verlauf der Rückrunde entwickeln wird. Nächste Woche muss die TSG Leihgestern in Oberursel antreten. – Leihgestern: Schnaubelt, Türk; van Wickern (1), Walther (6/5), Penning (1), Fina (5), Appel (3), Reeh (2), Schulz (3), Kunzig (7), Viebahn (4), Faber (4), Steinhaus (4).

FSG Vortaunus – HSG Kleenheim-Langgöns II 19:29 /10:12): »Wir hatten in der ersten Halbzeit keine gute Chancenverwertung – und auch zu viel Respekt vor Torhüterin Zorana Jurcevic«, erklärte Kleenheims Trainerin Kim Winkes, die Spielerin der ersten Mannschaft vertrat Trainer Tim Straßheim (krank) auf der Bank. Die Gastgeberinnen gingen mit 2:0 (5.) in Führung, ehe Kleenheim-Langgöns II beim 2:2 (6.) egalisierte. Innerhalb von weniger als fünf Minuten baute der Gast seinen Vorsprung auf 6:2 aus, doch Vortaunus kam auf 8:10 (21.) heran. Laureen Bretz erhöhte dann auf 12:8 (23.), ehe Vortaunus auf den 10:12-Halbzeitstand verkürzte. Nach Wiederbeginn gelang dem Gast das 14:10, ehe Vortaunus den Anschlusstreffer schaffte. Ein Doppelschlag von Tabea Neul (2/1) sorgte für das Kleenheimer 17:14 (42.). Sukzessive bauten die Gäste diese Führung aus. Nach einem weiteren Doppelschlag von Ann-Sophie vom Hagen und einem weiteren Treffer von Michaela Eisenhardt war beim 24:17 (53.) der Gästesieg endgültig in trockenen Tüchern. – Kleenheim-Langgöns II: Altenheimer, Stahl; Eisenhardt (5), Neul (2/1), Hänsel (5), Ulm, Schäfer (3), Kuschel, Grygar (1), Kreß, Schuch (4), vom Hagen (5), Bretz (3), Schepp (1/1).

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