Lokalsport

Hüttenberger U19 steht unter Zugzwang

In der Jugendhandball-Bundesliga hat die HSG Wetzlar U19 weiterhin das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft fest im Blick. Auf dem Weg zum »Titel« in der Oststaffel steht der Sieben von Trainer Thomas Weber am Sonntagnachmittag (17 Uhr) die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden im Weg, die zu Gast in der Sporthalle Dutenhofen ist. Die A-Jugend des TV 05/07 Hüttenberg kämpft bereits ab 16 Uhr im Sportzentrum Hüttenberg um den dritten Saisonsieg. Gegen die NSG EHV/Nickelhütte Aue darf sich das Team von Coach Christian Breiler aber auf einen harten Kampf gefasst machen.
02. Februar 2017, 17:15 Uhr
Lucas Mertsching

In der Jugendhandball-Bundesliga hat die HSG Wetzlar U19 weiterhin das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft fest im Blick. Auf dem Weg zum »Titel« in der Oststaffel steht der Sieben von Trainer Thomas Weber am Sonntagnachmittag (17 Uhr) die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden im Weg, die zu Gast in der Sporthalle Dutenhofen ist. Die A-Jugend des TV 05/07 Hüttenberg kämpft bereits ab 16 Uhr im Sportzentrum Hüttenberg um den dritten Saisonsieg. Gegen die NSG EHV/Nickelhütte Aue darf sich das Team von Coach Christian Breiler aber auf einen harten Kampf gefasst machen.

TV 05/07 Hüttenberg U19 – NSG EHV/Nickelhütte Aue (So., 16 Uhr, Sportzentrum Hüttenberg): »Wir wollen jetzt alles dransetzen, dass wir am Sonntag zwei Punkte holen. Dabei müssen wir unbedingt an die Leistungen aus den letzten beiden Spielen anknüpfen«, sagt TVH-Coach Christian Breiler vor dem Duell mit den Gästen aus dem Erzgebirge. Nachdem bereits in der vorherigen Woche das Kellerduell gegen Leutershausen/Heddesheim verloren ging, hat Hüttenberg nun gegen den Tabellenzehnten die Chance, zwei Punkte in der eigenen Halle zu behalten. Einfach wird es für das Schlusslicht allerdings nicht. Aue spielt eine variable 5:1-Deckung und verfügt im Angriff über einen starken Mittelmann und mehrere Distanzschützen im Rückraum. Das Hinspiel ging mit 23:21 im November knapp an die NSG. Beim TVH hofft man darauf, dass die U19 nach den beiden starken Auftritten in den vergangenen beiden Wochen am Sonntag mit den eigenen Fans im Rücken endlich auch im neuen Jahr punktet. Bisher gelangen der TVH-Sieben nur zwei Siege in 15 Spielen – beide in Hüttenberg. »Wir müssen vorne den Ball laufen lassen und ihr Offensivspiel in den Griff bekommen«, gibt Breiler den Weg vor. Philippe Oyono wird unterdessen erneut wegen einer Grippe ausfallen. Michel Vogels Einsatz steht nach Schulterproblemen noch infrage.

HSG Wetzlar U19 – HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (So., 17 Uhr, Sporthalle Dutenhofen): »Natürlich sind wir im Heimspiel der Favorit. Es wäre auch schlimm, wenn nicht«, sagt HSG-Trainer Thomas Weber, der eine klare Erwartungshaltung an seine junge Truppe vor dem Schlagabtausch mit dem Tabellenvorletzten hat. Der Spitzenreiter führt nicht ohne Grund die Oststaffel punktgleich mit dem SC DHfK Leipzig an. Wetzlar spielt in dieser Saison – vor allem in der Deckung – überaus solide, leistete sich aber auch Schwächephasen wie am letzten Wochenende gegen Gelnhausen. »Die Jungs haben am Sonntag einen klaren Auftrag: 100 Prozent in der Abwehr geben und vorne mit aller Konzentration und gutem Abschluss spielen«, sagt Weber. Auf die Landeshauptstädter dürfte Weber sein Team besonders vorbereiten. Wiesbaden-Trainer Fritz-Peter Schermuly gilt als Taktikfuchs, der bereits im Hinspiel seine Mannschaft mit dem siebten Feldspieler agieren ließ. Auch am letzten Wochenende hielten die Südhessen gegen den SC DHfK Leipzig über 40 Minuten gut mit. Zudem ist das Team mit Strahinja Vucectic im Rückraum stark besetzt und verfügt über einen guten Torhüter. »Auch in den Deckungsvarianten ist alles möglich. Ich erwarte da viel von meinem Trainerkollegen«, sagt Weber mit Respekt. Personell gesehen kann er am Sonntag voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen.

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