20. April 2017, 19:11 Uhr

Jugend-DM

Hüttenberg startet in Coburg in Zwischenrunde

20. April 2017, 19:11 Uhr

»Unsere Reise ist noch nicht zu Ende.« Diese Worte von Arno Jung, Trainer des frischgebackenen B-Jugend-Hessenmeisters TV Hüttenberg, bei der Ehrung durch den Hessischen Handball-Verband werden an diesem Wochenende in die Tat umgesetzt: Das erste Auswärtsspiel in der Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft führt das Team um Kapitän Max Kiethe am Sonntag (Spielbeginn: 13.30 Uhr) zum HSC 2000 Coburg, dem ungeschlagenen Meister Bayerns. Unterstützung für die Hüttenberger gibt es reichlich: Ein Fanbus wird eingesetzt, zudem fahren einige Anhänger im eigenen Pkw ins Frankenland.

Coburg und Hüttenberg: Da klingelt es bei den Handballinteressierten in Mittelhessen. Jan Gorr, Seppel Weber, Flo Billek – allesamt zentrale Spieler der TVH-Erstliga-Saison, die nun in Coburg arbeiten. Aber das interessiert die Mannen um Jugend-Nationalspieler Merlin Fuß recht wenig. Sie sind »die nächste Generation« und errangen vor gut vier Wochen die Hessenmeisterschaft. »Wir mussten in sehr vielen Spielen hart kämpfen, das kann durchaus ein Vorteil sein«, spielt Abwehrchef Malvin Werth auf die 20:6 Punkte an, mit denen die Einheimischen durchs (Zwischen-)Ziel gingen, während der sonntägliche Kontrahent stattliche 34:2 Punkte einfuhr und den Abonnements-Meister aus Großwallstadt (31:5) deutlich in die Schranken wies.

»Coburg hat eine extrem starke und körperbetont agierende erste Sechs, die sich im Laufe der Saison zusammengefunden hat und eine echte Einheit geworden ist«, fasst TVH-Coach Arno Jung etliche Stunden Video-Studium zusammen. Zudem erreichten den gut vernetzten A-Lizenz-Inhaber etliche Zusatz-Informationen, sodass eine maßgeschneiderte Taktik zu erwarten ist. Gerade der Modus spielt den Blau-Roten in die Karten: Jede Mannschaft hat ein »Heim-Wochenende«, an dem die beiden weiteren Teams der Dreierrunde am Samstag bzw. Sonntag zu Gast sind. Und Gruppenfavorit Kronau-Östringen bestreitet 22 Stunden zuvor schon das Match gegen den HSC, der mit nur neun Feldspielern die Saison bestritt. Jung kennt diesen Ablauf aus seiner Zeit in Wetzlar nur zu genau und weiß, dass eine konstante Leistung in beiden Spielen nur schwer zu erreichen ist.

All das spielt laut Kapitän Max Kiethe aber nur eine untergeordnete Rolle: »Wir wollen und werden Spaß haben und unseren besten Handball zeigen. So einfach ist das«, sagt der leicht angeschlagene Linksaußen vor der Partie, der eine Woche später (29. April) das Spiel in Kronau-Östringen folgt, bevor am 13./14. Mai die strapaziösen Heimspiele anstehen. Der Halbfinal-Einzug winkt, und dann ... ja dann würde die Reise der Hüttenberger B-Jugend tatsächlich weitergehen.

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