Lokalsport

Hüttenberg II will raus aus dem Tabellenkeller

In der Handball-Landesliga der Frauen zeichnet sich für einige Mannschaften langsam eine Tendenz ab. Ungeschlagener Tabellenführer ist die TSG Leihgestern, gefolgt von der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen mit 6:2 Punkten. Die HSG Wettenberg II hat sich auf den sechsten Platz vorgeschoben, die SG Kleenheim-Langgöns U 23 rangiert auf Rang neun. Elfter und somit Vorletzter ist der TV 05/07 Hüttenberg II, der noch keine Punkte auf der Habenseite verbuchen konnte.
31. Oktober 2019, 21:28 Uhr
Daniela Pieth

In der Handball-Landesliga der Frauen zeichnet sich für einige Mannschaften langsam eine Tendenz ab. Ungeschlagener Tabellenführer ist die TSG Leihgestern, gefolgt von der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen mit 6:2 Punkten. Die HSG Wettenberg II hat sich auf den sechsten Platz vorgeschoben, die SG Kleenheim-Langgöns U 23 rangiert auf Rang neun. Elfter und somit Vorletzter ist der TV 05/07 Hüttenberg II, der noch keine Punkte auf der Habenseite verbuchen konnte.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen - HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (Samstag 19 Uhr, Sporthalle Münchholzhausen): Mit den nächsten beiden Aufgaben gegen Wiesbaden und Leihgestern kommen schwere Kaliber auf die Damen von Sebastian Roth zugerollt. Wiesbaden verfügt mit Annika Hermenau über eine bundesligaerfahrene Spielerin und geht aus einer kompakten, körperbetonten 6:0-Abwehr gerne in den Gegenstoß. Hier erwartet Roth von seiner Truppe deutlich mehr Robustheit als letzte Woche in Griedel, wo man die erste Saisonniederlage kassiert hatte. »Wir wollen den Ausrutscher gegen Griedel vergessen und von der Spielanlage den nächsten Schritt nach vorne machen.«

SG Kleenheim-Langgöns U 23 - TV 05/07 Hüttenberg II (Samstag 20 Uhr, Weidig-Halle Oberkleen): Der kleine psychologische Vorteil liegt bei den Gastgeberinnen, die letztes Wochenende ihren ersten Sieg eingefahren haben, aber SGK-Coach Christian Manderla warnt: »Für mich ist Hüttenberg brandgefährlich, denn auch die werden irgendwann punkten. Davor habe ich großen Respekt.« Trotzdem traut er seiner jungen Mannschaft den ersten Heimsieg zu, da die Fortschritte seiner Damen klar erkennbar sind.

Die Arbeit in Kleenheim nötigt TVH-Trainer Stefan Mappes Respekt ab. »Die arbeiten dort richtig gut mit A-Jugend und erster Mannschaft zusammen.« An einer vergleichbaren Lösung sollte auch in Hüttenberg gearbeitet werden, da Mappes in den nächsten Partien wohl auch noch auf Sarah Taylor verzichten muss, die sich im Spiel gegen Wettenberg verletzt hat. »Wir wollen natürlich so lange es geht dagegenhalten. Die Mädels haben das auch gegen Wettenberg toll gemacht.« Am Ende ging dem TVH aufgrund der personellen Situation jedoch die Luft aus.

HSG Sindlingen/Zeilsheim - TSG Leihgestern (Sonntag 16 Uhr, Sporthalle TV Sindlingen): Im Duell Letzter gegen Erster sind die Rollen klar verteilt, nichtsdestotrotz tun die Damen von Trainerin Jonna Jensen gut daran, auch diesen Gegner ernst zu nehmen. Aufsteiger Sindlingen/Zeilsheim tut sich schwer, hat vier Spiele verloren und steht somit ohne Punkte da. »Vor solchen Mannschaften und Spielen muss man sich in acht nehmen und konzentriert zur Sache gehen. Wir wollen auch dort unser Spiel aufziehen und unsere bestmögliche Leistung abrufen«, so Jensen.

TSG Eddersheim II - HSG Wettenberg II (Sonntag 18 Uhr, Städtische Sporthalle Hattersheim): Die Erfolge in den letzten beiden Partien haben die Mannschaft von Henrik Schneider ins Mittelfeld gespült. Aber auch Eddersheim konnte die letzten beiden Spiele für sich entscheiden und so gehen beide Teams mit Rückenwind ins Wochenende. Die TSG verfügt über eine körperlich groß gewachsene Truppe, gegen die Wettenberg vor allem Konstanz auf die Platte bringen will. »Wir brauchen immer eine viertel bis halbe Stunde, um wach zu werden, das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison«, erklärte Schneider und fügte hinzu: »Es ist aber phänomenal, wie die Mädels das in den letzten beiden Spielen wieder gedreht haben.«

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