29. Oktober 2017, 22:11 Uhr

Oberliga

Höpfner und Reusch gefallen bei Sieg gegen Münster

29. Oktober 2017, 22:11 Uhr

Die SG Kleenheim verteidigte in der Handball-Oberliga der Männer durch einen 35:30 (19:12)-Heimsieg über die TSG Münster mit 10:2 Punkten vor der punktgleichen HSG Wetzlar U23 aufgrund der besseren Tordifferenz die Tabellenführung.

Überragend beim Sieger Torjäger Fabian Höpfner, der nicht nur alle Siebenmeter verwandelte, sondern auch seine Schnelligkeit ausspielte. Lob vom Trainer erhielt auch Julian Reusch, »der viel Bewegung ins Spiel gebracht hat und ein gutes Spiel ablieferte«, sagte Kleenheims Coach Johannes Wohlrab ab. Auch die sechs Treffer von Linkshänder Jörg Müller, der zuletzt fehlte, können sich sehen lassen.

Mannschaftskapitän Dennis Köhler brachte Kleenheim am Anfang zweimal in Führung, ehe Münster beim 3:2 (4.) zum ersten und einzigen Mal vorne lag. Kleenheim setzte sich auf 5:3 (9.) durch Jörg Müller ab, aber Münster glich beim 5:5 (10.) wie auch beim 9:9 (18.) durch seinen Torjäger Bastian Schwarz jeweils wieder aus. Beim 12:13 (23.) schaffte Sebastian Jakobi den Anschlusstreffer für Münster, ehe sich Kleenheim mit einem 6:0-Tore-Lauf bis zur Pause die beruhigende 19:12-Halbzeitführung sicherte.

Nach dem Wechsel »haben wir wieder in einer Phase zu viele einfache Fehler gemacht und waren auch zu passiv in der Deckung«, monierte der Kleenheimer Trainer. Münster verkürzte auf 16:19 (35.) durch Julian Schuster und kam sogar durch den von der Hüttenberger A-Jugend bzw. U 23 gekommenen Moritz Völlger auf 19:21 (40.) heran. Auch Felix Ikenmeyer traf zum 20:22 (40.). »Ich hatte aber keine Bedenken, dass wir das Spiel verlieren könnten«, erklärte Wohlrab. Nach zwei Höpfner-Treffern hieß es 24:20 (42.) und dann 30:24 (48.) durch David Straßheim. Höpfner per Siebenmeter und Köhler stellten dann auf 32:24 (51.), und auch Straßheim sorgte wieder für eine Acht-Tore-Führung beim 34:26 (55.), ehe der Gast in den letzten fünf Minuten mit einem 4:1-Tore-Lauf das Resultat noch auf den 35:30-Endstand verbesserte.

»Am Schluss hat die Erfahrung den Ausschlag gegeben, wir haben verdient gewonnen«, bilanzierte Wohlrab, der wegen der Ausfälle von Kollmann, Weinandt (beide verletzt) und Weller (Blinddarm) sowie kurzfristig auch Tim Hanika (Magen- und Darmgrippe) nur mit neun Feldspielern antreten konnte.

SG Kleenheim: Elsner, Eckhard (ab 20.Min.); Höpfner (15/7), Keil, Straßheim (4), Schier, Müller (6), Köhler (3), Reusch (4), Wiener (3), Dubiys.

TSG Münster: Kunz, Klein, Spiranec; Kruse (5), Völlger (3/1), Zeiger (2), Malzahn, Scheerer, Schwarz (5/1), Friemann, Ikenmeyer (4), Jacobi (6), Schuster (5).

Im Stenogramm / SR: Lahaye/Sommerfeld (Offenbach/Altenhaßlau). – Z.: 230. – Zeitstrafen: 10:10 Minuten . – Siebenmeter: 7/7 – 2/2.

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