03. März 2019, 20:11 Uhr

Heuser ist stolz auf ihr Team

03. März 2019, 20:11 Uhr
Zum Heimabschied von Isabell Meinhart (l.) und Katharina Philippi auf Händen getragen: Cheftrainerin Aleksandra Heuser sagt nach der Niederlage gegen Bad Homburg bei den Bender Baskets Grünberg auf Wiedersehen. (Foto: Vogler)

Daraus geworden ist nichts. Die Elangeni Falcons Bad Homburg traten als Tabellenfünfter der zweiten Basketball-Bundesliga an und setzten sich mit 77:70 in einem guten und für die Zuschauer sehr sehenswerten Spiel durch. Die Partie stand aber auch im Zeichen des Abschieds von Grünbergs Trainerin Aleksandra Heuser, die das Team nun nur noch zweimal auswärts coacht.

Zwischen den beiden Mannschaften war es ständig knapp, zumindest zum Ende der Viertel. Nach dem ersten Durchgang lagen die Gastgeberinnen mit 12:13 zurück und zur Pause beim 38:39 ebenfalls mit einem Zähler. Nach 30 Minuten hieß es 51:53.

Zwischendurch hatten die Bender Baskets auch mit acht oder mal neun Punkten geführt, aber die Gäste fanden immer wieder eine Antwort und kamen heran.

Mit wechselnden Verteidigungen schaffte es Grünberg, die Falcons vor Aufgaben zu stellen, doch diese spielten schließlich ihre Erfahrung aus. Für die Schiedsrichter hagelte es von einigen Seiten Kritik, da sie mit ihrer Leistung Einfluss auf die Begegnung nahmen.

Die Gallusstädterinnen hatten sich vorgenommen, die Rebounds zu gewinnen, was sie mit 42:31 auch schafften. »Leider haben wir in der wichtigen Phase Turnover gehabt, die uns sehr weh getan haben,« bedauerte Heuser. Zudem hatte ihre Truppe zum Schluss hin eine schlechte Freiwurfquote und ließ sechs Möglichkeiten von der Linie aus. Um ein Top-Team wie die Taunusstädterinnen zu schlagen, darf so etwas nicht passieren. Auch die Ausbeute aus der Nahdistanz war bei 21 Treffern von 40 Versuchen erneut nicht wie gewünscht und trug dazu bei, Grünbergs Bemühungen zunichte zu machen. Die Bender Baskets schickten Bad Homburg in der letzten Minute vermehrt an die Freiwurflinie, was der Gast ausnutzte und alle fünf Versuche verwertete.

»Ich bin sehr, sehr glücklich und stolz über die Spielweise von Paula Kohl, die zusammen mit Amy Patton effektivste Spielerin war«, hob die Trainerin ausdrücklich hervor und lobte gleichfalls Marie Reichert. Einen anderen Ausgang hätte die Partie vielleicht nehmen können, wenn Patton nicht schon wieder umgeknickt wäre.

»Wenn ich irgendwann auf meine Karriere zurückblicke, werde ich stolz auf diese Mannschaft sein«, war Aleksandra Heuser zudem sehr bewegt von der nicht spurlos an ihr vorüber gegangenen Abschiedsrede Isabell Meinharts. – Bender Baskets Grünberg:Meinhart (10/2 Dreier), P. Kohl (14), Reichert (11), Putz (6), Müller (2), Patton (13), Philippi (2), Davis (12), Römer, Kucera, Hedrich, Dapper.

Elangeni Falcons Bad Homburg: Garmendia Odriozola (21), Kuschel (2), Gregor (2), Polishchuk (10), McDerment (4), Georgieva (16/1 Dreier), Kacperska (1), Furr (21/2), Wächter, Jugo, Krentz.

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