22. Juni 2018, 16:00 Uhr

Trendsport

Heiß und spaßig: Bubble Soccer in Linden

Den Chef oder Kumpel ohne schlechtes Gewissen mal so richtig umhauen: Das geht nun beim »Bubble Soccer« in Linden.
22. Juni 2018, 16:00 Uhr

In Linden gibt’s seit rund zwei Monaten eine Sportart, die beim Zuschauen genauso unterhaltsam ist wie beim Spielen selbst. Eingehüllt in große Blasen, können Interessierte mit Beinfreiheit einem Fußball hinterherjagen, sich gegenseitig umwerfen oder verschiedene Spaßspiele im Teammodus absolvieren. »Das ist tatsächlich amüsant«, meint die Gießenerin Dilara Sözen beim Ausprobieren vor rund einer Woche.

Gemeinsam mit ihren Kolleginnen vom Team Simon, ansässig in Gießen, schenkte sie Chef Mario Simon eine Stunde »Bubble Soccer« im Alternate Sportpark in Linden.

Drei-, viermal im Jahr findet sich die Gruppe außerhalb des Büros zusammen, um den »Teamgeist« zu stärken. Genau dafür ist die Sportart gedacht. Die Anlage in Linden verfügt laut Leiter Alexander Happel »als einzige im Kreis« über die überdimensional großen Bälle. Extrem viel Spielfluss kommt in dieser Stunde am Freitagabend nicht zustande, dafür ist der Spaßfaktor groß. »Die natürliche Angst hinzufallen ist erst mal da, man lässt sich ja sonst nicht nach hinten fallen«, weiß Sözen. Wie es beim Spiel vier gegen vier steht, wissen die meisten gar nicht, »es geht einfach um den Fun-Effekt«, sagt die Gießenerin. »Alleine das Zugucken macht Spaß, zu sehen, wie sie sich gegenseitig über den Haufen laufen«, meint Kollegin Alexandra Stoll.

Zwei Eigenschaften, die alle Teilnehmer schnell spüren und den einen mehr, den anderen weniger stören: »Es wird sehr schnell warm in dem Ball«, weiß Carmen Kroschwald. Und das Herumlaufen mit dem fünf Kilogramm schweren Gerät strengt sehr schnell an. »Die Luft ist schneller weg als du denkst«, meint Chef Mario Simon. Nach wenigen Minuten sei man fix und fertig, »das Ding wiegt ja auch was«.

Das hatten die Leiter des Alternate Sportparks in Linden auch schon vorher angekündigt: »Es ist anstrengender als ein bisschen kicken«, weiß Happel, betont aber auch: »Da kann weniger passieren als beim normalen Fußball.« Ständig ist ein Betreuer dabei und verfolgt das Geschehen, nach ca. fünf Minuten wird gewechselt, um eine Verschnaufpause zu gewähren. Gruppengrößen zwischen zwölf und 16 Leuten seien daher ideal. Eine Stunde mit 2x4 Bällen gibt’s ab 149 Euro. Junggesellenabschied, Teambuildingmaßnahmen oder Geburtstage sind die angesprochene Zielgruppe.

In wenigen Tagen kommt die Herderschule mit 80 Teilnehmern vorbei und veranstaltet ein komplettes Turnier. Dem Sportpark hilft dieses Interesse im Sommer, der finanziell durch die kaum vorhandenen Tennisbuchungen einen »Riesenunterschied« zum Winter darstelle, wie Happel erklärt. 30 Buchungen im ersten Jahr streben die Lindener mit dem Bubble Soccer an, haben nach den ersten zwei Monaten schon zehn.

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