16. Januar 2020, 17:36 Uhr

Harte Nuss

16. Januar 2020, 17:36 Uhr

Mit Preußen Lünen gibt der Tabellenführer der Kegel-Bundesliga der Frauen seine Visitenkarte auf den Kegelbahnen »Am Ried« am Samstag (14 Uhr) beim KC 87 Wieseck ab. Es ist für die Gießener Vorstädterinnen mit diesem 13. und vorletzten Spieltag der Hauptrunde das letzte und zugleich wohl das schwerste Heimspiel der normalen Serie, denn Lünen hat sich große Ziele gesetzt und sich vor Saisonbeginn namhaft verstärken können.

Unter anderem konnte die deutsche Einzelmeisterin Katharina Schmitz verpflichtet werden. Die zugleich Ranglistenerste der Liga wird Wieseck von Beginn an unter Druck setzen und alles daransetzen, mit einem wichtigen Auswärtsdreier für eine optimale Position in der Meisterrunde zu sorgen. Um diese zu vermeiden, müssen sich Sabrina Brill und Co. gegenüber den zuletzt deutlich verloren gegangenen Heimspielen gegen die Lünen-Konkurrenz aus Oberthal und Dilsburg merklich steigern.

Zum 15. Spieltag der Kegel-Hessenliga warten am Samstag auf alle drei heimischen Vertreter Aufgaben in der Ferne. GH Allendorf/Lda. reist zu Aufsteiger SKS 9 Fulda, der sich bislang in Hessens höchster Liga wacker geschlagen und auf der eigenen Anlage kaum etwas zugelassen hat (Spielbeginn 13 Uhr). Da die Zahl der Absteiger aus der Hessenliga in dieser Saison schwer einschätzbar ist und es bis zu drei Absteiger geben könnte, kann jeder Punktverlust bei den Teams des breiten Mittelfeldes teuer werden. Allendorf wird dagegen nach seiner Gala zu Hause nun auch auswärts nachlegen wollen.

Jeden Punkt braucht unter diesem Gesichtspunkt nach wie vor der KC 88 Wettenberg, der zum Kellerduell bei »Gute Fahrt« Fulda antritt (Samstag, 14 Uhr). Die Fuldaer zeigten sich auf ihren ESV-Holzbahnen immer mal wieder anfällig, so dass Kai-Uwe Schnell und Co. auf einen für sie guten Tag hoffen müssen. Letztes Jahr hatte Wettenberg das Glück, knapp den Gesamtsieg verpasst, so dass der Teilerfolg in Fulda später zum knappen Klassenerhalt reichte.

Ohne große Ambitionen reist dagegen der KSC Heuchelheim zu Ligaprimus KV BW Sontra (Samstag, 13.30 Uhr). Auf den sicherlich ergiebigsten Bahnen der Liga sind immer mal wieder Überraschungen möglich - und mit unerwarteten Zahlen einzelner Akteure in Richtung 900er-Marke ist auch mal ein Teilerfolg möglich. An der Gesamtholzzahl der in bislang unangreifbaren Osthessen ist jedoch nicht zu kratzen.

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