05. April 2019, 16:00 Uhr

Basketball

Halbfinale oder Urlaub für die Gießen 46ers Rackelos

Es ist das Finale des Playoff-Viertelfinals: Die Gießen 46ers Rackelos erwarten die Panthers Schwenningen am Samstagabend zum entscheidenden dritten Spiel. Es wird voll werden in der Osthalle.
05. April 2019, 16:00 Uhr
Wieder mit Alen Pjanic, dem sich hier Schwenningens herausragender Bill Borekambi (r.) entgegenstellt, treten die Gießen 46ers Rackelos von Trainer Rolf Scholz (l.) im entscheidenden Playoff-Spiel am Samstag in der Osthalle an. (Foto: Friedrich)

Das gab es bei den Gießen 46ers Rackelos in ihrem zweijährigen Bestehen noch nie: Aufgrund des hohen Ansturms auf Tickets und den nur eingeschränkt nutzbaren Blöcken A und B öffnet der Club erstmals beide Tribünen. »Der Vorverkauf läuft gut an, so, wie ich es mir für die Jungs nach ihren tollen Leistungen gewünscht habe«, freut sich Managerin Anne Leinweber vor dem alles entscheidenden dritten Viertelfinal-Spiel gegen die wiha Panthers aus Schwenningen. Nachdem das Gießener Basketball-Farmteam dort am letzten Wochenende einen Sieg (81:76) feiern konnte, wird sich nun am Samstagabend ab 20 Uhr in der Sporthalle Ost entscheiden, wer ins Halbfinale der ProB einzieht. Die erste Begegnung vor heimischem Publikum hatten die Rackelos mit 86:92 verloren.

 

Team freut sich auf volle Halle

 

»Wir freuen uns einfach riesig darüber, noch mal vor den eigenen Fans zu spielen«, stößt Cheftrainer Rolf Scholz ins gleiche Horn. Auch Kapitän Johannes Lischka macht aus seiner Vorfreude keinen Hehl: »Die Stimmung war schon im ersten Match großartig. Kein Gießener Basketball-Fan sollte ich das Entscheidungsspiel entgehen lassen.« Ohne Alen Pjanic waren die Rackelos nach Schwenningen gereist und trotzten auf der Hinfahrt sogar einem längeren Stau, der sie erst eine Stunde vor Spielbeginn Am Deutenberg ankommen ließ. Im Vergleich zur ersten Begegnung gingen die Mittelhessen trotzdem deutlich beherzter zur Sache und konnte vor allem in der Defensive zulegen. Mehrmals zwangen sie die Panthers zu Notwürfen, dreimal sogar wurden Abschlüsse innerhalb der 24-sekündigen Angriffszeit ganz unterbunden.

 

Auf Borekambi aufpassen

 

»Ich muss zugeben, mich pumpt diese Saison brutal aus, mental im Kopf. Jede Woche ist intensiv und geht nicht nur den Spielern an die Substanz«, sagte Panthers-Coach Alen Velcic nach der 76:81-Niederlage, gegen die sich sein Team aber bis zuletzt gestemmt hatte. »In den Playoffs ist alles möglich. Da kommt es in jedem Spiel auf die Tagesform an«, schöpfte Schwenningens Forward Bill Borekambi, der in der vergangenen Partie mit 20 Punkten und 12 Rebounds gemeinsam mit Rasheed Lee Moore (22) herausragte, neue Hoffnung. Wenn es einer weiß, dann der ehemalige Licher BasketBär. Mit einem Double-Double hatte der 27-Jährige im Vorjahr Rostock ins Halbfinale geschossen – in der Osthalle. Auch damals hatten die Rackelos die Serie auswärts nach Gießen zurückgeholt. Erst nach Verlängerung konnten sich die Hanseaten im dritten Spiel durchsetzen, bevor sie sogar das Finalticket lösten und aufstiegen. Ans letzte Jahr denken die Rackelos aber – Borekambi hin oder her – keineswegs. »Wir haben es mit einem anderen Gegner zu tun. Die Jungs haben sich weiterentwickelt«, so Scholz, der personell voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Und mit seinem Team mit der Unterstützung der Fans ins Halbfinale gegen Münster einziehen will.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Anne Leinweber
  • Basketball
  • Basketballfans
  • Gießen 46ers
  • Johannes Lischka
  • Lee Moore
  • Rolf Scholz
  • Urlaub und Ferien
  • Sebastian Kilsbach
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen