30. Januar 2020, 21:57 Uhr

HSG Wettenberg will »raus aus dem Keller«

30. Januar 2020, 21:57 Uhr
Lennart Lauber (r.) und die HSG Wettenberg müssen im Oberliga-Heimspiel gegen RW Babenhausen punkten. FOTO: RAS

Eine richtig gute Rolle spielen in dieser Oberliga-Saison die Handballer der HSG Pohlheim, die am vergangenen Wochenende in Groß-Umstadt zwar nicht unbedingt deutlich, aber sicher gewannen und damit ihren Platz in der Spitzengruppe verteidigten. Schade nur, dass der Mannschaft wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls zwei Punkte abgezogen werden. Im Heimspiel am Samstag gegen Tuspo Obernburg haben die Pohlheimer die Gelegenheit, ihren guten Tabellenplatz zu verteidigen. Allerdings droht Spitzenreiter ESG Gensungen/Felsberg nach dem klaren Sieg in Bürgel den Verfolgern davonzuziehen. Im Heimspiel gegen Breckenheim/Wallau/Massenheim sollte der Rangerste in der derzeitigen Verfassung zu beiden Punkten kommen.

Vom Punktabzug betroffen ist bekanntlich auch die HSG Wettenberg (-1), die ebenfalls am Samstag Rot-Weiß Babenhausen erwartet. Dabei will die HSG nach dem Motto »Raus aus dem Keller, rein ins Mittelfeld« unbedingt gewinnen, um wieder etwas näher an die gesicherte Zone heranzukommen.

HSG Wettenberg - Rot-Weiß Babenhausen (Sa., 20 Uhr/Großsporthalle Launsbach): »Ein wichtiges Heimspiel für uns«, stellt Wettenbergs Trainer Axel Spandau fest, denn seine Mannschaft bewegt sich derzeit an der Peripherie zur Abstiegszone. Und mit der SG Rot-Weiß aus Babenhausen schlägt eine Mannschaft in der Sporthalle der Gesamtschule Gleiberger Land auf, die mit deutlichen Rückstand zur Konkurrenz auf dem vorletzten Platz zu finden ist und für die jede weitere Niederlage ein Schritt in Richtung Landesliga bedeuten kann. Von den Gästen darf man also ein erhöhtes Engagement erwarten. Spandau gibt die Parole aus »Raus aus dem Keller, rein ins Mittelfeld«. Diese Vorgabe kann nur mit einem Sieg erfüllt werden. »Dafür sollten wir die 1:1-Gästespieler Lukas Schmitt, Robin Drews, Kreisläufer Dziugas Jusys und Außen Felix Mann in den Griff bekommen«, sagt der Trainer, der in dieser Partie auf Yannik Dellner, Luka Weber sowie Luca Fuss (verletzt bzw. Trainingsrückstand) verzichten muss.

HSG Pohlheim - Tuspo Obernburg (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Holzheim): Schützenhilfe für Wettenberg, zwei Punkte für sich und ein mitreißendes Spiel für die Zuschauer. Diese drei Wünsche können die Pohlheimer am Samstagabend auf einen Schlag erfüllen. Allerdings haben die Obernburger etwas getan, um einen Weg aus dem Tabellenkeller zu finden. So wird der aktuelle Rangzwölfte durch den 26-jährigen Michael Malik verstärkt, der bereits in den ersten beiden Rückrundenspielen für die Tuspo im Einsatz war und dabei zusammen zwölf Treffer erzielte. Der Rückraumspieler hat in der ersten Saisonhälfte für die HSG Hanau in der 3. Liga gespielt und in der vergangenen Saison für die MSG Groß-Bieberau/Modau. Dabei war er mit 189 Saisontoren zweitbester Werfer in der 3. Liga. Tuspo-Trainer Tobias Milde erhofft sich durch den Neuzugang eine große Verstärkung für den Rückraum seiner Mannschaft.

Trotz allem, die Pohlheimer sind in eigener Halle eine Macht, und das wollen sie bleiben. »Wir wollen weiter oben mitspielen«, fordert Pohlheims Trainer Jens Dapper von seiner Mannschaft, die an die gute Leistung in Groß-Umstadt anknüpfen und mit einem Sieg die eigenen Ambitionen unterstreichen möchte.

HSG Kleenheim/Langgöns - MSG Umstadt/Habitzheim (So., 17 Uhr/Weidigsporthalle Oberkleen): Matthias Wendlandt warnt seine Spieler: »Umstadt/Habitzheim ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit einigen Spielern, die schon in der 3. und 2. Liga gespielt haben«, sagt der Trainer der HSG Kleenheim/Langgöns. »Die Mannschaft spielt als eine der wenigen in der Liga mit einer eine 3:2:1-Deckung, was also erst mal eine Umgewöhnung bedeutet.« Und dann wirft der Coach einen Blick zurück auf das vergangene Wochenende, an dem seine Mannschaft bei der TSG Münster eine 32:35-Niederlage bezog. Wenn man in fremder Halle 32 Treffer erzielt, kam man auch das Spiel gewinnen, doch Wendlandt liefert auch die Erklärung dafür, dass es nicht geklappt hat: »Wir haben nicht gut in der Abwehr gespielt. Das müssen wir deutlich besser machen. Ich hoffe, dass genügend Akteure trainieren und auch spielen können, da durch Krankheit und leichtere Verletzungen mehrere Spieler angeschlagen sind.« Dass auch eine 3:2:1-Deckung zu knacken ist, hat die HSG Pohlheim bewiesen, die am vergangenen Samstag in die MSG Groß-Umstadt trotz des am Ende relativ knappen Ergebnisses souverän gewonnen hat.

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