11. Oktober 2019, 12:05 Uhr

Handball

HSG Pohlheim will weiße Weste wahren

In der Handball-Oberliga der Männer erwartet der Spitzenreiter das Schlusslicht TSV Vellmar. Die HSG Wettenberg will ihren ersten Saisonsieg einfahren.
11. Oktober 2019, 12:05 Uhr
Trainer Jens Dapper und die HSG Pohlheim stehen nach drei Spieltagen an der Spitze der Oberliga-Tabelle. Am Samstag soll gegen den TSV Vellmar der nächste Heimsieg her. (Foto: ras)

Eine schöne Momentaufnahme für zwei heimische Mannschaften in der Handball-Oberliga. Vom ersten Tabellenplatz grüßt die HSG Pohlheim, die mit drei Siegen in die Saison gestartet ist und sich dabei mit Mannschaften auseinanderzusetzen hatte, die durchaus ihre Qualitäten besitzen. Besonders beeindruckend war dabei der 30:17-Sieg im ersten Heimspiel gegen die MSG Umstadt/Habitzheim. Am Samstag genießen die Pohlheimer erneut Heimreicht. Zu Gast in der Sporthalle Holzheim ist Schlusslicht TSV Vellmar. Eine scheinbar leichte Aufgabe für den Spitzenreiter, doch nach drei Spieltagen hat die Tabelle noch eine eingeschränkte Aussagekraft. Für die Spieler der HSG Pohlheim bedeutet das: Auch das Schlusslicht darf nicht unterschätzt werden. Platz zwei bekleidet die HSG Kleenheim/Langgöns, die erst zweimal im Einsatz war und beide Mal gewann. Nun ist Aufsteiger Tuspo Obernburg in Oberkleen zu Gast, eine Mannschaft, die nach dem Auftaktsieg über Vellmar zwei Niederlagen kassierte. 1:3 Punkte weist die HSG Wettenberg auf, die den ersten Saisonsieg einfahren möchte. Zu Gast am Samstag in Launsbach ist die TSG Münster, die in dieser Saison noch keine guten Erfahrungen mit Mannschaften aus dem Kreis Gießen gemacht hat; gegen Pohlheim und in Oberkleen musste die TSG Niederlagen hinnehmen.

HSG Pohlheim - TSV Vellmar (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Holzheim): Pohlheims Trainer Jens Dapper will von einer Favoritenrolle seiner Mannschaft, jedenfalls basierend auf die jeweiligen Tabellenplätze, nichts wissen. »Der TSV Vellmar steht unter Druck und wird kämpfen. Wir müssen dagegenhalten«, stellt er vor dem Spiel fest, weiß aber auch: »Wir spielen zu Hause und werden alles daransetzen, das Spiel zu gewinnen.« Die Pohlheimer Heimstärke hat bereits der ehemalige Drittligist Groß-Umstadt zu spüren bekommen. Dapper hofft natürlich, dass seine Mannschaft gegen Vellmar an diese Leistung anknüpfen kann. Gelingt dies, dann dürfen sich die Handballfreunde in Holzheim und Umgebung auf einen interessanten Abend freuen können. Ob er ähnlich ertragreich wird wie vor drei Wochen gegen Groß-Umstadt, wird sich zeigen.

HSG Wettenberg - TSG Münster (Sa., 20 Uhr/Gesamtschule Gleiberger Land): »Münster steht unter Zugzwang«, stellt Wettenbergs Trainer Axel Spandau angesichts der 1:5 Punkte der Kelkheimer fest. Viel besser steht derzeit aber auch nicht Wettenberg da. »Münster hat mit Bastian Schwarz, Marc Zelser, Jonas Höllebrand und Klaudio Hranjec einen wurffreudigen Rückraum, mit Stephan Denhard und Max Panther drittligaerfahrene Akteure auf der Spielmacher- und Kreisposition«, nennt der HSG-Coach Aktivposten bei den Gästen. Die Wettenberger werden weiterhin auf Niclas Puhl verzichten. »Wir wollen unseren Rhythmus finden und eine aggressive, variable Abwehr stellen«, wünscht sich Axel Spandau. Gelingt dies, dann könnte das Grundlage für den ersten Saisonsieg sein.

HSG Kleenheim/Langgöns - Tuspo Obernburg (Sa., 20 Uhr/Weidig-Sporthalle Oberkleen): »Obernburg hat ein paar sehr erfahrene Spieler in den eigenen Reihen, die schon höherklassig gespielt haben«, weiß HSG-Coach Matthias Wendlandt. »Die Obernburger haben teilweise sowohl beachtliche Ergebnisse in Angriff und Abwehr abgeliefert. Vor allem der Kreisläufer Philipp Klimmert und der Halbrechte Tobias Raab spielen bisher stark.« Der Kleenheimer Trainer sieht die Mannschaft vom Main »aber im Allgemeinen als ausgeglichen« an.

Bei den Gastgebern wird die Ausfallliste wieder etwas länger. »Wir haben leider wieder einige Verletzte und Kranke mehr«, berichtet Trainer Wendlandt: »Joshua Planer hat die Bänder am Fuß gerissen, Björn Spieß und Cedrick Kollmann sind krank. Dazu kommen weiterhin noch die Langzeitverletzten Max Leger, Nils Kaiser und Tim Tonhäuser.«

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