11. November 2018, 20:53 Uhr

HSG Lumdatal mit Mühe

11. November 2018, 20:53 Uhr

In der Frauenhandball-Landesliga Mitte hat Tabellenfüher HSG Lumdatal beim 30:29-Auswärtssieg bei der FSG Vortaunus ein Menge Widerstand zu brechen gehabt. Die Frauen der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen sind nach der 26:30-Auswärtspleite bei der HSG Eibelshausen/Ewersbach auf der Suche nach der Erfolgsspur. Ebenfalls punktlos blieb die HSG Kleenheim-Langgöns II durch das 19:29 als Gast der TSG Eddersheim II.

Niederlage trotz Steigerung

Beim Spitzenteam HSG Eibelshausen/Ewersbach setzte es mit 26:30 (12:14) die nächste Niederlage für die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen.

Bereits der Start verhieß nichts Gutes, als Eibelshausen nach zweieinhalb Minuten bereits mit 3:0 in Führung lag. Vida Majstorovic beendete die torlose Anfangsphase der Dutenhofenerinnen anschließend per Siebenmeter. Die Leistung insgesamt schwankte zwischen starker Aufholjagd und dem wiederkehrenden Rückstand. Immer wieder entfernten sich die Gastgeberinnen auf vier oder fünf Tore, so auch kurz vor der Pause beim 14:10. Die Gäste verkürzten dann bis zum Pausenpfiff auf 12:14. In der 46. Spielminute beim 25:18 für Eibelshausen durch Sladana Ivetic war der Bann gebrochen und die Mannschaft von Trainer Sebastian Roth verlor den Anschluss. Zwar ließen die Grün-Weißen den Abstand nicht noch größer werden und bewiesen noch einmal Moral, sodass man das Ergebnis erträglich gestaltete. Jedoch war Roth nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden: »Wir haben heute die Halbpositionen von Eibelshausen nicht unter Kontrolle bekommen. Trotzdem haben wir weniger Fehler gemacht als zuletzt. Nun müssen wir uns auf Eddersheim konzentrieren und da endlich mal zu Punkten kommen.« Erfolgreichste Werferinnen der Gastgeber waren Ivetic (9), Jacqueline Müller (6) und Nikolovska (5/1).

Dutenhofen/Münchholzhausen: Scholz, Pafla, Naß; Otto (3), Klein (2), Miriam Schmidt (2), Majstorovic (8/5), Naumann (3), Bender (3), Neumann, Lüling (2), Hahn (3), Sina Schmidt. - Im Stenogramm: Schiedsrichter: Rüspeler/Wächtershäuser. - Zuschauer: 200. - Zeitstrafen: 2:2 Minuten.

Schlappe für Kleenheim

Bei der 19:29 (11:20)-Niederlage der HSG Kleenheim-Langgöns II bei der TSG Eddersheim II gingen die Gastgeberinnen mit 2:0 (3.) in Führung, ehe Nele Barnusch auf 1:2 (4.) verkürzte. Nach dem 1:4 gelang Julia Grygar für Kleenheim-Langgöns II das 2:4 (8.), ehe sich Eddersheim II schon vorentscheidend auf 9:2 (13.) durch die starke Kreisläuferin Leonie Kaufmann absetzte. Ann-Sophie vom Hagen, die Gästetrainer Tim Straßheim in der zweiten Halbzeit kaum mehr einsetzte, um sie für das Spiel der ersten Mannschaft in der 3. Liga am nächsten Tag zu schonen, verkürzte auf 3:9 (14.). Beim 9:15 (22.) hatte Maria Kreß das Ergebnis für die Mittelhessen etwas günstiger gestaltet, doch beim 20:11 zur Pause für Eddersheim II war die Entscheidung auf jeden Fall bereits gefallen. Nach Wiederbeginn verkürzte Marie Hänsel auf 13:21 (35.), doch beim 24:14 (47.) durch Leonie Kaufmann waren es zehn Tore Unterschied zugunsten Eddersheim. Beim 28:15 (57./Rühl-Siebenmeter) war der Vorsprung der Gastgeberinnen am deutlichsten, ehe es am Ende bei der Kleenheim-Langgönser 19:29-Niederlage wieder zehn Tore Differenz waren.

»Das Spiel kann ich so nicht akzeptieren, das wird die Mannschaft im Training schon merken, ich bin nicht enttäuscht, sondern einfach sauer, nichts geht von alleine, wir hatten alles besprochen, was Eddersheim II gefährlich macht«, erklärte Kleenheims Trainer Straßheim. »Wir haben in der ersten Halbzeit mit 20 Gegentoren eine unterirdische Abwehr gespielt, in der zweiten Halbzeit haben wir im Angriff keine Lösungen mehr gefunden«, ärgerte sich Straßheim.

HSG Kleenheim-Langgöns II: Altenheimer, Stahl; Barnusch (4), Neul (3), Hänsel (3), Ulm, Kuschel, Grygar (3), Kreß (1), Schuch (1), vom Hagen (4), Bretz.

Stenogramm: SR: Krämer/Richter (TG Rüsselsheim). - Zuschauer: 25. - Zeitstrafen: 0:4 Minuten. - Siebenmeter: 7/7 – 1/0.

Arbeitssieg für Tabellenführer

Die HSG Lumdatal bleibt dank des 30:29 (15:13) bei der FSG Vortaunus in der Erfolgspur. Der Tabellenführer fand gut ins Spiel und konnte frühzeitig eine Drei-Tore-Führung (5:2/7.) verbuchen. Den Damen von Trainer Michael Gilbert unterliefen allerdings mehr technische Fehler als zuletzt, auch wurden einige Offensivaktionen von den Schiedsrichtern mit Stürmerfoul bewertet. In der 20. Minute war der Spielausgang beim Stand von 9:9 komplett offen. Lumdatal besann sich aber auf die eigenen Stärken und erkämpfte sich eine 15:13-Führung zur Halbzeit. Nach Wiederbeginn zog Lumdatal auf vier Treffer davon, was dennoch keine Entscheidung bedeuten sollte. Die FSG Vortaunus gestaltete das Spiel wieder ausgeglichener und war in der 54. Minute beim 25:27 wieder dran. In dieser Phase vergab Lumdatal zwei Siebenmeter. Drei Minuten vor Schluss betrug beim 29:28 der Vorsprung nur noch ein Tor. Es wurde nervenaufreibend. 70 Sekunden vor dem Ende schaffte die FSG den Ausgleich. Hanna Schmidt blieb es dann im letzten Angriff vorbehalten, dass Spiel mit ihrem achten Treffer zu entscheiden. »Für mich war es das erwartet schwere Spiel, zum Glück konnten wir gewinnen«, so Michael Gilbert nach dem Spiel.

Lumdatal: Olemotz; Suaer (2/1), Schlapp (7), Elmshäuser (1), Müller F. (3), Riedel, Althen (1), Schmidt (8/1), Hasenkamp (1), Müller M. (5), Fuhr, Smajek (1), Bulling (1).

Stenogramm: SR: Frenzel/Hildebrandt. - Zuschauer: 50. - Siebenmeter: 6/3:4/2. - Zeitstrafen: 0:2 Minuten.

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