11. Oktober 2018, 17:48 Uhr

HSG-Damen erstmals im Einsatz

11. Oktober 2018, 17:48 Uhr
Die TSG Leihgestern mit Sandra Penning ist im Spitzenspiel am Samstag bei der HSG Eibelshausen/Ewersbach gefordert. (Foto: ras)

Nach einer dreiwöchigen Pause wird in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen wieder um Punkte gespielt. Dabei wird der dritte Spieltag komplett abgewickelt, denn neben fünf Begegnungen am Samstag wird auch einmal am Sonntag gespielt. Den Auftakt am Samstag um 15.30 Uhr in Oberkleen machen der Vorletzte HSG Kleenheim-Langgöns II (0:4 Punkte) im Nachbarderby gegen den TSV Griedel (2:0), der allerdings erst eine Partie ausgetragen hat. Eine halbe Stunde später ist um 16 Uhr der Überraschungs-Dritte HSG Lumdatal (4:0) beim Drittletzten HSG Goldstein/Schwanheim (0:4) zu Gast. Das Spitzenspiel bestreiten am Samstag um 18 Uhr in Eibelshausen der Zweite HSG Eibelshausen/Ewersbach und Tabellenführer TSG Leihgestern (je 4:0). Erstmals in dieser Saison im Einsatz ist nach zwei verlegten Begegnungen die auf Rang sechs notierte HSG Dutenhofen/Münch-holzhausen (0:0 Punkte), die beim Neunten TV Idstein (0:4) am Sonntag um 17 Uhr antreten muss.

HSG Kleenheim-Langgöns II – TSV Griedel (Samstag, 15.30 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen): Mit unterschiedlicher Ausgangsposition (von den Punkten her) gehen die Rivalen in das Derby. »Für uns geht die Saison eigentlich jetzt erst richtig los, denn wir haben erstmals einen vollen Kader zur Verfügung«, sagt Kleenheims Trainer Tim Straßheim nach den beiden Auftaktniederlagen und null Punkten. Sogar Co-Trainerin Lisa Schäfer (Kapselverletzung an der Hand) will es wieder versuchen. »Sicherlich haben wir etwas Druck nach zwei Niederlagen«, verrät Straßheim. »Aber wir haben bei beiden Spielen gut gespielt, wir würden besser dastehen, wenn wir komplett gewesen wären«, ist sich der Kleenheimer Trainer sicher. »Griedel kann entspannter in das Spiel gehen«, erklärt Straßheim, der 14 Spielerinnen zur Verfügung hat und seinen Trainerkollegen Martin Schmitt lobt. »Er ist einer der besten Trainer. Er bereitet seine Mannschaft akribisch vor und hat uns schon zweimal gesehen«, berichtet Straßheim. Möglicherweise wird das aber nicht allzu viel nutzen, »weil wir immer mit einer anderen Mannschaft gespielt haben«. Für den Kleenheimer Trainer sind neben dem »Trumpf Martin Schmitt« noch »die beiden starken Außen, die immer wieder in Szene gesetzt werden«, ganz wichtige Faktoren.

Der Auftaktsieg gegen Idstein war für Griedel sicher wichtig, denn nach Kleenheim-Langgöns II kommen mit Goldstein, Anspach/Usingen und Oberursel II weitere Gegner auf Augenhöhe. Bei Griedel ist der Einsatz von Madeleine Dietz (Krankenschwester) beruflich bedingt fraglich, die starke Torfrau Pauline Wicke meldete sich unter der Woche krank.

HSG Goldstein/Schwanheim – HSG Lumdatal (Samstag, 16 Uhr, Halle der Carl-von-Weinberg-Schule, Goldstein): Bei den Gäs-ten beklagt Trainer Michael Gilbert »ein paar erkrankte, angeschlagene Spielerinnen, die auch nicht trainieren konnten«. Hannah Schmidt ist aus dem Urlaub zurück. Neben Torhüterin Julia Olemotz wird die junge Lea Schön als zweite Torfrau wieder dabei sein. »Wir konzentrieren uns auf uns und nicht, ob beim Gegner ein paar Spielerinnen aufgehört haben«, sagt Gilbert, für den oberste Prämisse ist, »mit einer stabilen Deckung zu spielen«. Für Lumdatal »war die Spielpause nicht ideal, aber wir haben ein paarmal ordentlich trainiert«, erläutert Gilbert.

HSG Eibelshausen/Ewersbach – TSG Leihgestern (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Holderbergschule Eibelshausen): Von der Papierform her, beide Teams weisen je 4:0 Punkte auf, ist es das Spitzenspiel des Wochenendes. Davon will allerdings Leihgesterns Trainerin Jonna Jensen nichts wissen. Es sind die beiden Mannschaften, die am besten aus den Startlöchern gekommen sind. Die HSG hat mit ihrem neuen Trainer Gennadij Chalepo (einst Dutenhofen, Hüttenberg) zwar einige Abgänge zu verzeichnen, hat aber mit den beiden Ausländerinnen Neira Midzic und Sara Nikolovska (beide OZRK Jediustvo Tuzla/Bosnien Herzegowina) sowie in Annika Hermann (nach Babypause) neue Qualität in der Mannschaft. »Eibelshausen ist einer der stärksten Gegner, es wird kein leichtes Spiel«, erläutert Leihgesterns Trainerin Jensen, die vor den emotionalen Zuschauern in Eibelshausen warnt. »Wir müssen uns auf uns konzentrieren, wir haben ein paar personelle Probleme«, sagt Jensen, denn »es sind nicht alle Spielerinnen fit«. »Wir nehmen das so hin, dass wir nicht in voller Stärke sind«, wollte Jensen allerdings keine Namen nennen.

TV Idstein – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle »Am Hexenturm«, Idstein): Bis auf Anspach/Usingen und eben Dutenhofen/Münchholzhausen haben alle Teams schon einmal gespielt und Dutenhofens neuer Trainer Sebastian Roth feiert seinen Einstand also auswärts im Taunus. »Wir freuen uns natürlich, das es endlich losgeht für uns«, erklärt Roth, der »kein einfaches Spiel erwartet«. Mit Kathrin Adler (schwanger), Rafaela Carotenuto (verletzt) und Franziska Lulay (nach Syndesmosebandverletzung wird sie wohl ihre aktive Laufbahn beenden) fehlen drei wichtige Spielerinnen. Die Mannschaft hat die drei Ausfälle allerdings gut weggesteckt! »Wir müssen uns auf uns konzentrieren und gegen Martina Ruchti gut verteidigen«, sagt Sebastian Roth abschließend.

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