09. April 2019, 16:00 Uhr

Tischtennis

Großen-Linden hat die Relegation in der Tasche

Der TV Großen-Linden spielt am ersten Mai-Wochenende in der Relegation zur Hessenliga. Das Team um Dirk Schneider hat Platz zwei in der Verbandsliga nach dem Erfolg in Maberzell sicher.
09. April 2019, 16:00 Uhr
Dirk Schneider und sein TV Großen-Linden haben die Vizemeisterschaft in der Verbandsliga sicher und können für die Relegation planen. Beim 9:4 in Maberzell holte Schneider den entscheidenden neunten Punkt. (Foto: ras)

In der Tischtennis-Verbandsliga der Herren hat der NSC Watzenborn-Steinberg II seine Chancen auf den Klassenerhalt gewahrt und mit einem Sieg gegen den TFC Steinheim diesen vom Relegationsplatz »nach unten« verdrängt. Der TV Großen-Linden gewann indes sein Spiel in Fulda und kann für das Relegationsmatch um den Aufstieg in die Hessenliga planen. Der TTC Lieblos kann nach seinem Sieg in Flieden nicht mehr vom Rang eins verdrängt werden und steht als Meister fest.

TTC Fulda-Maberzell III – TV Großen-Linden 4:9: »Wir haben die Relegation perfekt gemacht«, freute sich Uwe Schreiber nach dem Auswärtserfolg. In Fulda mussten die Lindener mit ungewohnt »stumpfen« Platten zurecht kommen, gingen aber in den Doppeln mit 2:1 in Führung. Zwar mussten sich Carsten Jung/Dirk Schneider gegen Fuldas Doppel Nummer eins in drei Sätzen geschlagen geben, doch Andrius Preidzius/Uwe Schreiber glichen mit einem Fünfsatzerfolg aus, ehe Roland Fritsch/Simon Frodl-Dietschmann mit ihrem 3:0 für die Führung sorgten. Fritsch bot an diesem Tag eine Toppleistung und baute die Führung mit einem 3:0 gegen Fuldas Nummer eins aus. Preidzius ließ in seiner ersten Einzelpartie seinem Kontrahenten keine Chance. Dann musste sich Schneider mit 10:12 im Entscheidungssatz geschlagen geben, Jung unterlag in drei Sätzen. Dann leitete Frodl-Dietschmann mit seinem 3:1 die entscheidende Phase ein, Schreiber behauptete sich in fünf Sätzen, ehe Preidzius (3:1) und Fritsch (3:0) ihren Auftritt krönten, die Bilanz im ersten Paarkeuz auf 4:0 erhöhten und mit dem zwischenzeitlichen 8:3 für die Vorentscheidung sorgten. Nach Jungs 1:3 machte Schneider mit einem ungefährdeten Dreisatzsieg den Sack zu. »Roland Fritsch war heute unser Matchwinner«, lobte Schreiber die Nummer zwei seines Teams. »Wir werden den Doppelspieltag zum Abschluss noch einmal voll konzentriert angehen und dann im Mai mal sehen, was bei der Relegation für uns drin ist.«

NSC Watzenborn-Steinberg II – TFC Steinheim 9:5: »Wir haben alles aufgeboten, und es wurde eine knappe Angelegenheit«, zeigte sich Kapitän Thomas Domicke nach dem Heimsieg gegen den Tabellennachbarn erleichtert. Erstmals kam die Nummer eins Dennis Grötzsch zum Einsatz, dazu ging im dritten Paarkreuz David Malaika bei seinem erst dritten Spiel der Rückrunde an die Platte. Doch die Partie wurde kein Selbstläufer. Tim Neuhof/Felix Stallmach sorgten für den ersten Punkt, Dennis Grötzsch/David Malaika mussten sich geschlagen geben. Martin Richter/Bernd Commerscheidt sorgten für die erneute Führung. Im ersten Einzel holte Grötzsch seinen ersten Sieg gegen Frank Bohländer. Tim Neuhof dagegen agierte nach gewonnenem Auftaktsatz gegen Oliver Bohländer zunehmend unglücklich und unterlag in vier Sätzen. Stallmach (3:0), Richter (3:1) und Malaika mit einem starken Auftritt (3:0) bauten die Führung aus, ehe Commerscheidts 1:3 das zwischenzeitliche 6:3 bedeutete. Im Spitzeneinzel unterlag Grötzsch glatt in drei Sätzen. Danach setzte sich der unglückliche Auftritt von Neuhof fort, bis zum 0:2 nach Sätzen und 0:6 haderte er mit seinem Spiel und sah wie der sichere Verlierer aus.

Nach einer Auszeit schien aber ein Schalter umgelegt zu sein. Er drehte sein Match zum 3:2-Erfolg, sodass statt eines drohenden 6:5 ein deutliches 7:4 auf der Anzeigetafel stand. Im zweiten Einzel von Stallmach hieß es fünf mal 11:9, mit dem besseren Ende für die Gäste, doch Richter (3:0) und Malaika (3:1) bestätigten anschließend ihre gute Tagesform und machten den Sieg perfekt. »Tim Neuhof wurde zum Matchwinner und David Malaika, der frisch aus dem Urlaub kam, hat stark gespielt. Insgesamt war es eine geschlossene Mannschaftsleistung«, lobte Kapitän Domicke sein Team. »Am letzten Spieltag gilt es. Noch ist alles möglich.« Mit einem Punktgewinn im Derby gegen den Gießener SV II wäre der NSC II nicht mehr vom Relegationsplatz »nach unten« zu verdrängen.

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