29. September 2020, 12:00 Uhr

Tischtennis

Grohmann und Co. souverän

In der Tischtennis-Hessenliga der Herren zählen der TSV Allendorf/Lda. und der TV Großen-Linden nach gelungenem Saisonstart zur Verfolgergruppe.
29. September 2020, 12:00 Uhr
Hygiene-Standard auch beim Hessenliga-Tischtennis mit dem TV Großen-Linden. FOTO: FRIEDRICH

Für die Regionalligareserve des Gießener SV endete auch die bereits sechste Hessenliga-Partie mit einer Niederlage, sie liegt damit bereits abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Dagegen haben der TSV Allendorf/Lda. und der TV Großen-Linden ihre Partien am Wochenende siegreich bestritten und sich in der vorderen Tabellenhälfte etabliert.

TTC Lieblos - TSV Allendorf/Lda. 3:9: »Wir wussten, dass wir diesmal auch hinten punkten mussten, um zu bestehen. Dass es dann sogar drei Punkte wurden, hatten wir nicht erwartet«, freute sich Teamsprecher Ulrich Bandt über den zweiten Saisonsieg, den er noch als »Punkte gegen den Abstieg« einstuft.

Es fing erst recht normal an, hätte sich aber dann zu einem Desaster entwickeln können. Nachdem Oliver Welt der Nummer eins des TTC in vier Sätzen unterlegen war, blieb Marco Grohmann in drei klaren Sätzen siegreich. Dann musste sich Manfred Krupenkow in vier Sätzen geschlagen geben - und als Slawomir Karwatka 0:2 zurücklag, war angesichts der bisherigen Bilanz des dritten Paarkreuzes ein 1:5-Zwischenstand im Bereich des Möglichen. Doch Karwatka drehte sein Match noch, Ulrich Bandt behauptete sich in drei knappen Sätzen und mit dem hart umkämpften 3:2 von Walter Grohmann war die Partie endgültig gekippt, zumal Marco Grohmann seinen Kontrahenten Christian Träger im Spitzeneinzel in vier Sätzen niederrang. »Slawomir Karwatkas Match war der Wendepunkt. Und als Marco Grohmann sich mit seinen Returns auf das Spiel von Träger eingestellt hatte, waren wir durch«, sah Bandt hier die entscheidende Phase. Welt gewann 3:0 und Karwatkas Viersatzerfolg bedeutete den Siegpunkt. Nachdem Krupenkow (3:0) und Walter Grohmann mit seinem zweiten Fünf-Satz-Erfolg die Führung ausgebaut hatten, konnten die Gäste die abschließende 1:3-Niederlage von Bandt gut verschmerzen.

TV Großen-Linden - TSV Felsberg 8:4: »Unser Gegner war ersatzgeschwächt, dadurch waren wir Favorit und haben das gut hingekriegt«, freute sich Uwe Schreiber über den gelungenen Heimauftakt vor rund 30 Zuschauern, die trotz Corona den Weg in die Halle gefunden hatten. Andrius Preidzius eröffnete die Partie gewohnt stark mit einem 3:0, Cordero Domingo blieb dagegen in seinem ersten Match zwar formverbessert, aber glücklos. Roland Fritsch brachte seinen Team mit einem klaren Sieg wieder in Führung, Carsten Jung hatte bei seinem Vier-Satz-Sieg eine harte Nuss zu knacken, drei Sätze gingen in die Verlängerung, ehe Philipp Horvath (3:1) die Führung ausbaute, die durch die Viersatzniederlage von Uwe Schreiber vor dem zweiten Einzeldurchgang auf 2:4 wieder schrumpfte. Preidzius blieb auch im Spitzeneinzel ohne Satzverlust und mit Corderos zweitem Saisonsieg war ein Punkt bereits gesichert. Den Siegpunkt holte Jung mit einem Fünfsatzerfolg, nachdem Fritsch in vier Sätzen unterlegen war. Nach Horvaths 1:3 steuerte Schreiber noch den achten Punkt zum zweiten Saisonsieg bei. »Wir wollen wieder die Klasse halten und freuen uns über einen soliden Saisonstart. Auch unseren ersten Heimspieltag mit Coronaauflagen zu organisieren hat gut geklappt«, sieht Schreiber sein Team auf gutem Weg.

TTC Hofgeismar - Gießener SV II 10:2: Es war sicherlich ein Risiko, zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Spiele zu absolvieren, wir sind alle noch nicht auf unserem Top-Level«, muss Kapitän Jürgen Boldt auf eine bisher frustrierende, weil punktlose Bilanz zurückblicken. Boldt unterlag Hofgeismars Nummer eins in vier Sätzen, Timo Geier verpasste mit dem 10:12 in Durchgang vier nur knapp einen möglichen Entscheidungssatz. Christian Schmirler und Thomas Möhl schnupperten bei ihren Dreisatzniederlagen jeweils einmal an einem Satzgewinn. Luis Frettlöh musste sich nach drei hart umkämpften Durchgängen geschlagen geben. Tim Birkenhauer gelang nach 1:2-Satzrückstand noch die Wende zum ersten Punkt, das 1:5 vor dem zweiten Einzeldurchgang war eine Vorentscheidung. Geier unterlag im Spitzeneinzel in drei knappen Sätzen, Boldt Fünfsatzniederlage besiegelte den Matchverlust. Schmirler und Möhl konnten wieder nur einen Satz ausgeglichen gestalten und Birkenhauer blieb in seinem zweiten Fnfsatzmatch glücklos, ehe Frettlöh, ebenfalls nach fünf Sätzen, noch für Ergebniskosmetik sorgte. »Die Gegner werden jetzt eher stärker als schwächer, wir hatten schon gehofft, uns bei diesem Auftaktprogramm besser aus der Affäre ziehen zu können«, gab Boldt zu.

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