04. Mai 2019, 12:00 Uhr

Fußball

Größter Erfolg im Jubiläumsjahr

Pünktlich zum 70-jährigen Vereinsjubiläum konnte der FC Cleeberg Ende April den Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga Mitte und damit den größten Triumph der Vereinsgeschichte feiern.
04. Mai 2019, 12:00 Uhr
FC Cleeberg, Aufsteiger in die Verbandsliga Mitte. Am Erfolg beteiligt sind (hintere Reihe, v. l.): Stefan Hocker, Philipp Watz, Kevin Weidner, Marvin Gath, Johannes Fett, Kevin Misgaiski, Dominik Trivilino, Henrik Keller, Simon Kranz, Moritz Luca Schmidt, Pascal Kühn, Trainer Daniel Schäfer (vorn. v. l.) Florian Flink, Raphael Bause, Johannes Kaiser, Patrick Löw, Wassilis Giagounidis, Dominik Huisgen, Alexander Bernhardt, Christian Theisinger, Co-Trainer Peter Flink. (Foto: fro)

Die Erfolgsgeschichte nahm zu Beginn 2016 ihren Anfang, als Trainer Daniel Schäfer die Nachfolge von Tim Platt und Interimstrainer Wolfgang Schmidt antrat. Zwar musste man zunächst den bitteren Gang in die Kreisoberliga West antreten, um sich dann nur eine Saison später wie Phönix aus der Asche wieder in der Gruppenliga zurückzumelden.

»Die Chemie zwischen Abteilungsleiter Steffen Viehmann, dem Vorsitzenden Erik Schimpf, meinem Co-Trainer Peter Flink, unserem Torwarttrainer Marco Blaschke, meinem Vorgänger Wolfgang Schmidt und mir hat sofort gestimmt«, sagt Trainer Daniel Schäfer. Innerhalb dieses Kompetenzteams war das Ziel, nach den zahlreichen Abgängen im Sommer 2016 ein neues Team aufzubauen und verstärkt die Spieler der eigenen Jugend zu integrieren. »Der direkte Wiederaufstieg kam überraschend, doch hier hat sich der Kern der jetzigen Elf zusammengefunden. Es folgten drei goldene Neuzugänge mit den beiden in dieser Saison überragenden Stürmern Henrik Keller und Dominik Trivilino sowie Stefan Hocker. Die Mischung zwischen erfahrenen Spielern wie unter anderem Kevin Misgaiski, Dominik Huisgen oder Alexander Bernhardt und den jungen Wilden Marvin Garth, Moritz Luca Schmidt, Pascal Kühn, Simon Kranz und Patrick Löw stimmt«, blickt Schäfer zurück.

Zum Auftakt der Spielzeit 2018/19 musste der FC ein 0:2 gegen den VfB Wetter verdauen. »Meine Jungs haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt und mit dem 4:0 über den FC Burgsolms sofort die Wende eingeleitet. In den folgenden elf Spielen konnten wir 31 Punkte sammeln, was der erste Schlüssel zum späteren Erfolg war«, erläutert Schäfer. Die Siegesserie endete, als man sich im Topspiel beim SC Waldgirmes II mit 0:1 geschlagen geben musste. »Der zweite Schlüssel unserer Erfolgsgeschichte waren die Siege gegen den TSV Steinbach II und in Leusel, als wir trotz großer Personalprobleme den zweiten Tabellenplatz vor der Winterpause behaupten konnten«, sagt Schäfer. Der Pädagoge war sich zu diesem Zeitpunkt sicher, dass die Chancen auf den Aufstieg bei einem positiven Re-Start sehr groß sein würden.

»Auch wenn sich die Gegner mittlerweile auf unsere Torjäger Henrik Keller und Dominik Trivilino sowie unsere beiden Antreiber Dominik Huisgen und Stefan Hocker eingestellt hatten, konnten wir sieben Spiele in Folge gewinnen«, erinnert sich Schäfer. Es verwundert aber, dass der FC in den Spitzenspielen gegen Waldgirmes II (0:1, 3:4), Turabdin/Babylon (0:3) und Wetter (0:2, 1:1) nur einen Punkt einfahren konnte. Bei Spielen gegen Mannschaften ab dem sechsten Tabellenplatz machte die Schäfer-Elf, die das beste Auswärtsteam der Liga stellt, ihre Hausaufgaben und blieb ohne Verlustpunkt. Vor allem die Niederlage im Derby gegen den SC Waldgirmes II, als man den Aufstieg zwar in der Tasche hatte, aber den Platz vor eigenem Publikum als Verlierer verlassen musste, schmerzte.

»Die Enttäuschung war den Spielern ins Gesicht geschrieben, aber am Abend kam dann doch richtige Freude auf«, berichtet Schäfer.

Die neue Saison umschreibt der Pädagoge mit den Begriffen »spannend« und »herausfordernd« und nimmt jeden Einzelnen in die Pflicht. »Als Trainer und Mannschaft müssen wir zulegen. Wir haben in der einen oder anderen Partie Lehrgeld bezahlt und gesehen, dass wir vor allem körperlich eine Schippe drauflegen müssen«, fordert Schäfer, der zudem klarmacht: »Wir werden keine Luftschlösser bauen. Wir suchen nach Talenten aus der Region und haben einige interessante Jungs aus der eigenen Jugend im Blick. Das Ziel muss vor allem sein, dass wir uns in der Breite besser aufstellen«, so Schäfer.

Ansonsten ist ihm vor der Verbandsliga nicht bange. »Der FC Cleeberg ist ein kleiner, aber feiner Verein, bei dem es seit vielen Jahren einen Stamm von 20 bis 25 handelnden Personen gibt. Die ehemaligen Alten Herren haben durch den größtenteils in Eigenregie gebauten Kunstrasen in Oberkleen, das Kochen für die Spieler nach jeden Spiel und Training, das Ableisten aller im Umfeld des Sportgeländes anfallenden Arbeitseinsätze und einem der Mannschaft zugutekommenden Sponsoring die Rahmenbedingungen dafür erfüllt, dass sich unsere Spieler sehr wohlfühlen. Dies hat die Mannschaft nun mit dem Aufstieg gedankt – und wird auch künftig alles dafür tun, damit unsere Unterstützer stolz auf uns sein werden«, verspricht Schäfer.

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