17. Dezember 2018, 12:05 Uhr

Gießen 46ers Rackelos

Gießen 46ers Rackelos zurück in den Playoffrängen

Die Gießen 46ers Rackelos setzten auch am Sonntag ihren Aufwärtstrend in der Basketball-ProB-Süd fort: 72:57 im Derby gegen die Frankfurt Skyliners Juniors.
17. Dezember 2018, 12:05 Uhr
Richtung Korb ist Adam Klie von den Gießen 46ers Rackelos (r., Leon Okpara) gegen die Frankfurt Skyliners Juniors (links Cosmo Grühn, 13, Garai Zeeb) unterwegs. (Foto: Friedrich)

Gegen die Frankfurt Skyliners Juniors traten die Mittelhessen vor allem im dritten Viertel überragend auf und siegten 72:57 (35:29). Ohne Johannes Lischka, der nach einer Sprunggelenksverletzung fehlte, nutzte Jordan Williams seine Chance und wurde mit 21 Punkten zum Topscorer.

Dabei war dem erst kürzlich nachverpflichteten Briten vor allem im Auftaktviertel noch anzusehen, dass er die Systeme seines neuen Teams noch nicht komplett verinnerlicht hat. Nach einigen missglückten Spielzügen beorderte ihn das Trainer-Duo um Rolf Scholz und Lutz Mandler auf die Bank. Tim Uhlemann, der ebenfalls gestartet war, sprang in die Bresche und erzielte das 17:4 (9.). Zuvor hatten sich die Rackelos vor allem auf Bjarne Kraushaar verlassen können, der gleich zwei Dreier einnetzte.

Der Schlüssel zum Sieg war aber, dass die Mittelhessen die Wirkungskreise der Frankfurter Garai Zeeb und Elijah Clarance erfolgreich eingrenzten. »Kraushaar hat unser Spiel nicht nur toll organisiert, sondern im direkten Duell mit Zeeb auch defensiv einen tollen Job gemacht«, lobt Scholz den 19-Jährigen. Aktivposten bei den Skyliners war an diesem Abend Cosmo Grühn, der mit einem Dreier kurz vor der Pause auf 29:35 stellte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte agierten beide Teams zunächst zerfahren. Erst nach zwei Minuten erzielte Williams aus der Mitteldistanz das 39:31 – und wirkte danach wie befreit. Gerade im Eins-gegen-Eins spielte er seine Schnelligkeit ein ums andere Mal aus, war auch in der Verteidigung wachsam und freute sich sichtlich, als auch sein Dreier zum 53:35 nach Zuspiel von Adam Klie das Ziel fand. 16 Zähler sollte Williams alleine im dritten Viertel erzielen. Frankfurt ließ sich von auf beiden Seiten des Feldes energischer zu Werke gehenden Rackelos sichtlich beeindrucken. Im Zurückfallen markierte Thomas Tshikaya per Dreier das 59:39. Mit diesem Vorsprung ging es ins Schlussviertel.

In diesem warfen die Gäste von Coach Sebastian Gleim nochmals alles in die Waagschale und verbuchten den besseren Start mit einem 5:0-Lauf für sich. Nach wie vor trafen die Mainstädter aber nicht hochprozentig genug, weshalb Kraushaars freier Dreipunktewurf zum 64:47 (33.) bereits die gefühlte Vorentscheidung bedeutete. Der Aufbauspieler dirigierte die Partie souverän zu Ende, weshalb Frankfurt nach einem 80:72 im Hinspiel den direkten Vergleich verlor. Es war der vierte Sieg in Folge für die Mittelhessen, die damit auch in der Tabelle einen großen Satz nach vorne machen: Von Platz zehn in den Spieltag gestartet, rangieren die Rackelos nun auf dem siebten Platz. Weiter geht es mit einem schweren Auswärtsspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag. Der Rekordmeister führt das Klassement mit sechs Punkten Abstand auf Platz zwei deutlich an.

Gießen: Klie (3), Kraushaar (13), Köpple (8), Williams (21), Pjanic (7), Uhlemann (8), Okpara (7), Tshikaya (5). / Frankfurt: Clarance (3), Pons (5), Begue, Zeeb (4), Kayser (6), Trtovac (16), Grühn (18), Onyia (3), Akbayir, Püllen (2).

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