12. Dezember 2019, 22:06 Uhr

Basketball

Gießen 46ers Rackelos wollen in Speyer defensiv konsequent auftreten

Sechs Tage nach Ende der Hinrunde geht es für die Gießen 46ers Rackelos in der 2. Liga Pro B erneut gegen Speyer. Mit einem Auswärtssieg am Samstag könnten sich die Hessen oben festsetzen.
12. Dezember 2019, 22:06 Uhr
Teil zwei gegen Speyer für die Gießen 46ers Rackelos um Leon Okpara (l., rechts Filip Krämer), die diesmal aber in der Domstadt ranmüssen. FOTO: FRIEDRICH

Das ist schon krass«, sagt Rackelo-Trainer Rolf Scholz mit Blick auf die Tabellenlage. Mit demselben Hintergedanken hatte Kapitän Johannes Lischka gleich nach dem 102:78-Sieg über Speyer am vergangenen Sonntag die Marschroute ausgegeben: Nachlegen. »Vom letzten Spiel können wir uns nichts kaufen. Es wird darauf ankommen, genau das den Jungs bewusstzumachen. Es geht wieder bei null los«, betont Scholz mit Nachdruck.

Warum kommt dem Rückrundenauftakt beim Aufsteiger eine so große Bedeutung zu? Die Liga ist ausgeglichen wie selten! Nach der Hälfte der zu absolvierenden 22 Hauptrundenspiele hat sich ein aus sieben Teams bestehendes Tabellenmittelfeld gebildet. Die Gießen 46ers Rackelos stehen - vier Siege aus den letzten fünf Spielen sei Dank - mittendrin. Der dritte und neunte Rang sind aber jeweils nur zwei schlappe Punkte entfernt. Grund zum Ausruhen gibt es für die Mittelhessen daher auch im vorletzten Spiel vor der Winterpause nicht.

Zudem geht es um den direkten Vergleich. Elchingen und Würzburg konnten sich etwas absetzen und stehen an der Ligaspitze. Mit Ausnahme des ProB-Dritten aus Baunach konnten die Rackelos keinen Sieg gegen Clubs einfahren, die in der Tabelle gegenwärtig vorm Scholz-Team stehen.

»Wir müssen in Speyer genauso konsequent auftreten wie zuletzt zu Hause, gerade defensiv. Ein guter Start wird auch jetzt wichtig sein«, erklärt der Cheftrainer. Gegen stark dezimierte Baskets war genau dieser Start das beeindruckende Merkmal der Gießener. Mit Adrian Lind und Jordi Salto Sabate waren auf der Gegenseite zwei Leistungsträger ausgefallen. Im Laufe der Partie musste auch Topscorer Albert Kuppe mit blutendem Mund in die Kabine. Er hatte im Fastbreak einen Schlag abbekommen.

Es war aber keine Partie, die die Rackelos durch konditionelle Vorteile auf den Schlussmetern gewonnen haben. Über die Stationen 9:0, 20:7 und 50:37 gaben sie schon in der ersten Halbzeit den Ton an. Die Starting-Five der Speyerer ist mit Akteuren wie Daryl Woodmore und Ex-46er Tim Schwartz auch am Samstag (19.30 Uhr) nicht zu unterschätzen. Ob Kuppe und Lind wieder mitwirken können, ist zudem ungewiss.

Die Domstädter bieten auf YouTube einen Livestream an. Der Kanal des Vereins heißt wie der volle Teamname: »Morgenstern Bis Baskets Speyer«. Dort findet sich übrigens auch ein Highlight-Mitschnitt vom letzten Spiel.

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