14. April 2019, 19:50 Uhr

Gießen 46ers

Gießen 46ers: Niederlage gegen Ludwigsburg - Spieler in der Einzelkritik

Nach einer in Teilen hitzigen Partie unterliegen die Gießen 46ers 93:98 gegen die MHP Riesen Ludwigsburg. Ein Gießener Junge macht einmal mehr auf sich aufmerksam. Die Spieler in der Einzelkritik.
14. April 2019, 19:50 Uhr
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Von Florian Dörr
  • Larry Gordon: Nach einem bärenstarken Saisonstart schon seit einigen Wochen nicht auf seinem höchsten Level. In der Defensive meistens wach, teilweise aber überengagiert. Gegen Ludwigsburg offensiv unauffällig. In einer der letzten Aktionen des Spiels beim Dreier geblockt. Sehr durchwachsener Abend.
  • Siyani Chambers: Kam nur knapp zwei Minuten zum Einsatz. Spielt aktuell keine Rolle bei den Gießen 46ers.
  • Alen Pjanic: Dem Rackelo gehörten nicht nur die ersten Minuten. Seine Entwicklung - auch in Sachen Selbstbewusstsein - in den vergangenen Wochen ist unübersehbar. Ihm verzeiht die Osthalle auch die eine oder andere wilde Aktion. Er bringt einfach Power ins Spiel. Sein Lauf im vierten Viertel führte die 46ers zurück in die Partie. Mehrfach Alen-Pjanic-Rufe ganz zu recht: Mann des Spiels für Gießen.
  • Mahir Agva: Immer mit Einsatz. In der Defensive aber mit ein paar Schlafmützigkeiten. Offensiv mit einigen guten Aktionen im vierten Viertel, etwa der Ausgleich zum 90:90 aus der Ecke. Stand auch in den letzten Minuten für John Bryant auf dem Parkett.
  • Max Landis: Sorgte in der Offensive immer für Gefahr - ob aus der Distanz oder über seinen Zug zum Korb - und zeigte in der Defensive Herz. Schwer zu begreifen, warum er von Ingo Freyer in einigen Spielen eher selten eingesetzt wird.
  • Benjamin Lischka: Unauffällige Partie des Gießeners. Kam in der zweiten Halbzeit kaum zum Einsatz. Dabei hatte er unter den Körben ganz okay gearbeitet.
  • Jared Jordan: Vergleichsweise unauffällige Partie des Spielmachers. Trotzdem wieder starke zehn Assists. Kurz vor Schluss ein bitterer Ballverlust.
  • Brandon Thomas: Die offensive Rakete im Spiel der Gießen 46ers. Wenn aus dem Spiel - wie gegen Ludwigsburg in der ersten Hälfte - die Würfe nicht fallen, weiß er, zum Korb zu ziehen und Fouls zu ziehen. Später auch aus der Distanz gefährlich. Stark.
  • David Bell: Als Schütze in der ersten Hälfte brandgefährlich. In der zweiten Hälfte wurde es etwas wilder.
  • John Bryant: Der Wurf aus der Halbdistanz wollte zunächst nicht fallen. Doch Bryant sorgt immer dafür, dass der Ball in der Offensive gut läuft, auch wenn er selbst - wie in der ersten Halbzeit - kaum punktet. Defensiv ein Schwachpunkt, vor allem, wenn die Gegenspieler wie bei Ludwigsburg von außen treffen. Daher wohl auch in der Crunchtime auf der Bank.


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