05. August 2018, 21:58 Uhr

Tour der Hoffnung

Gienger springt beim TV Hüttenberg ab

05. August 2018, 21:58 Uhr

Zum 35. Mal treten vom 8. bis 11. August wieder annähernd 200 Radlerinnen und Radler – darunter namhafte Sportler, Politiker, Manage, Ärzte und idealistisch gesinnte Bürger – kräftig in die Pedale, um krebs- und leukämiekranken Kindern zu helfen. 1983 hatten an Leukämie erkrankte Kinder eine durchschnittliche Heilungschance von etwa 55 Prozent. Heute, 36 Jahre später, ist diese Chance auf ungefähr 85 Prozent gestiegen. Damit ist zwar ein Fortschritt erreicht, jedoch stirbt noch immer eines von fünf Kindern an einer bösartigen Erkrankung. Ziel muss es sein, jedem Kind eine im eigentlichen Sinne des Wortes normale Lebensperspektive zu eröffnen.

An diesem Donnerstag, 9. August, macht die »Tour der Hoffnung« auf ihrer insgesamt knapp 300 Kilometer langen Benefiz-Fahrt um 12 Uhr mittags Halt vor der Hüttenberger Sporthalle, wo die Teilnehmer bei einem Empfang begrüßt werden. Bürgermeister Christoph Heller wird an der Spitze des Fahrerfeldes dabei sein, um anschließend innerhalb seiner Begrüßungsworte auf das Los dieser Kinder und der damit einhergehenden Spendensammlung aufmerksam zu machen.

Der circa einstündige Aufenthalt soll zu einem »Fest im Zeichen der Hilfe« werden. Ein besonderes Highlight wird ein Fallschirmabsprung von Reck-Weltmeister Eberhard Ginger sein, der den neuen Erima-Spielball für die 2. Handball Bundesliga an Manager Lothar Weber überbringen wird. Die sportliche Leitung freut sich, dass erneut prominente Teilnehmer ihre Unterstützung zugesagt haben. Viele Olympiasieger, Welt-, Europa- und Deutsche Meister sind im Fahrerfeld der Tour auszumachen. Petra Behle, die erfolgreiche Biathletin, ist die Schirmherrin der Tour, Ministerpräsident Volker Bouffier hat die Ehrenschirmherrschaft inne. Kapitän des Fahrerfeldes ist der aus Gevelsberg stammende mehrfache Querfeldein-Weltmeister Klaus Peter Thaler.

In den vergangenen Jahren konnten die Hoffnungsradler über 36 Millionen Euro an Spendengeldern erradeln. Das Geld fließt ohne Abzüge zu 100 Prozent in die Bereiche Forschung, pflegerische und psychosoziale Betreuung, neue Behandlungskonzepte und pflegerische Unterstützung. »Bereits seit sechs Jahren besteht zwischen dem TV Hüttenberg und der Tour eine feste Partnerschaft. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr ein Teil davon sein können«, erklärt TVH-Manager Lothar Weber.

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