26. April 2018, 22:52 Uhr

Ganz starke Leistung des VfB 1900

26. April 2018, 22:52 Uhr
Vor dem Viertelfinale im Hessenpokal stellten sich der VfB 1900 Gießen (r.) und Bundesligist Eintracht Frankfurt Gießens Kreisfußballwart Henry Mohr für ein Mannschaftsbild auf. (Foto: Mohr)

Als krasser Außenseiter gingen die Nachwuchsfußballer des VfB 1900 Gießen in das Hessenpokal-Viertelfinale der B-Junioren gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt, doch am Ende mussten sich die Mainstädter gewaltig strecken, um mit dem 3:1-Erfolg beim heimischen Verbandsligisten den Sprung ins Halbfinale zu bewerkstelligen.

Ein klasse Spiel sahen die zahlreichen Zuschauer. Das U17-Bundesliga-Team der Eintracht spielte mit hohem Tempo, meist zwei Ballkontakten und spielerischer Klasse. Und die B-Junioren des VfB 1900 spielten mit. Die ersten Torchancen hatte der VfB 1900 durch Jonathan Tropp und Michel Wagner bevor die mit etwas mehr Ballbesitz spielenden Frankfurter durch einen Distanzschuss von Daniel Dejanovic in der 21. Minute in Führung gingen. In der 26. Minute scheiterte Yannis Grönke am Frankfurter Keeper, im Gegenzug traf David Osei den Pfosten des Gießener Tores. Der VfB 1900 spielte weiter forsch nach vorne und kam in der 32. Minute zum Ausgleich. Yannis Grönke schloss eine sehenswerte Kombination über Michel Wagner und Jonathan Tropp mit einem klasse Schuss ab. Bis zur Pause ging es hin und her, die stark spielende Abwehrreihe des VfB 1900 mit den starken Innenverteidigern Paul Fiedler und Nick Gebauer ließ nichts anbrennen.

Entscheidung in der 78. Minute

Nach der Pause ging es so weiter, und der Gastgeber hatte in der Anfangsphase sogar ein kleines Übergewicht. Aber dann, in der 49. Minute, die kalte Dusche, als Luca-Leonard Uth mit einem gewaltigen Kracher die 2:1-Führung für die Eintracht gelang. Der wiederum sehr stark spielende Keeper Nico Mohr war machtlos. Die Eintracht danach weiter mit hohem Tempo, Gießen war bemüht, mitzuhalten. Torchancen ergaben sich für die Gießener kaum noch, und auch die Eintracht kam nur noch zu wenigen Gelegenheiten. Den Sack zu für den Bundesliga-Nachwuchs machte dann in der 78. Minute Hueseyn Bakirsu, der frei im Strafraum unhaltbar abschließen konnte. Riesenbeifall für beide Teams beim Schlusspfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Frederik Angermeier. »Ein tolles Spiel und eine super Leistung des VfB 1900, der dem hohen Favoriten einiges abverlangt hat«, sagte Kreisfußballwart Henry Mohr (Kleinlinden) über diese Partie.

VfB 1900 Gießen: Mohr; Fiedler, Gebauer, Grönke, Tropp, Tuluk (ab 58. Ferdek), Knoth, Wagner, Purdak, Preidt, Cosby (ab 78. Gebrezgabeher).

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