09. Februar 2020, 21:27 Uhr

Gala von Auprince

09. Februar 2020, 21:27 Uhr
Michael Auprince (Nr. 15) vom RSV Lahn-Dill ist der Fels in der Brandung und lässt sich hier auch von drei Wiesbadenern nicht stoppen. Kai Möller (Nr. 6) schaut zu. FOTO: DIEKMANN

Der RSV Lahn-Dill hat auch das dritte Hessenderby der laufenden Spielzeit klar für sich entschieden und am Samstagabend die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden mit 78:37 (21:14/39:22/58:27) bezwungen. Zum Topscorer avancierte dabei der australische Center Michael Auprince, der nahtlos an seine Topleistung aus der Champions League anknüpfte und am Ende auf 23 Punkte und sieben Rebounds in knapp 20 Minuten Einsatzzeit kam.

»Michael hat seine gute Leistung aus Bilbao direkt mit in die RBBL gebracht«, freute sich Cheftrainerin Janet McLachlan über den Auftritt des Mannes aus »Down Under«, der mit einer bärenstarken Trefferquote von 91,7 Prozent aus der Nah- und Mitteldistanz zu glänzen wusste.

Am Samstagabend kam es in der Wetzlarer August-Bebel-Sporthalle trotz zahlreicher Wechsel zu keiner Zeit zu einem Bruch im Spiel des Gastgebers, egal welche Formation auf dem Parkett stand. So war es Brian Bell, der mit rund 30 Minuten auch mit Abstand die meiste Einsatzzeit gegen die Rhinos erhielt, während Kapitän Michael Paye, Simon Brown oder aber Thomas Böhme fast die Hälfte der Partie von der Bank aus ihren Kollegen Beifall klatschten.

Exakt 1:49 Minute lang führte der Gast aus der hessischen Landeshauptstadt im Wohnzimmer des RSV, ehe die Mittelhessen aus einem 2:4 (2.) binnen 40 Sekunden ein 6:4 (3.) machten. Wiesbaden lag 50 Sekunden vor dem Ende des ersten Spielviertels beim 16:14 immer noch auf Schlagdistanz. Doch ein Dreier von Bell und die Einwechselung von Hüne Auprince brachten nun den Durchbruch im Spiel der Hausherren. Schnelle neun Punkte in Folge steuerte der im Sommer aus Alabama an die Lahn gewechselte Center zum 30:18 (15.) bei, ehe ein weiterer Dreier von Bell kurz vor der Halbzeitsirene zum 37:22 (20.) in der Rhinos-Reuse einschlug. Vor allem die nun absolut sattelfest wirkende Defensive der Hausherren erstickte auch nach dem Seitenwechsel die offensiven Bemühungen des Tabellenvierten nahezu im Keim. Über 15 Minuten gelang Wiesbaden - vom 43:26 (22.) bis zum 74:32 (37.) durch Patrick de Boer - viertelfübergreifend kein einziger Feldkorb mehr, während die RSV-Fans einen zwischenzeitlichen 29:3-Lauf ihrer Mannschaft bejubeln konnten. Damit war natürlich die Entscheidung gefallen.

Für den RSV Lahn-Dill geht es am Wochenende in die belgischen Ardennen, wo am Samstagabend Kellerkind Roller Bulls Ostbelgien auf die Truppe um Kapitän Michael Paye wartet.

Lahn-Dill: Michael Auprince (23), Brian Bell (22/2 Dreier), Thomas Böhme (10/1), Michael Paye (9/1), Dominik Mosler (8), Kai Möller (3), Mark Beissert (2), Simon Brown (1), Annabel Breuer, Christopher Huber, Peyman Mizan. - Wiesbaden: Matthias Güntner (8), Gijs Even (7), Patrick de Boer (6), James Palmer (6), Maurice Amacher (5), André Hopp (3), Nicola Damiano (2), Marvin Malsy, Svenja Mayer.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Basketball
  • Champions League
  • Kapitäne
  • Ostbelgien
  • RSV Lahn-Dill
  • Rollstuhlbasketball
  • Andreas Joneck
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen