21. Oktober 2019, 17:11 Uhr

Fünf Punkte durch Stallmach und Neuhof

21. Oktober 2019, 17:11 Uhr
Der NSC Watzenborn-Steinberg II um Felix Stallmach lässt gegen die TTG Mücke nur zwei Gegenpunkte zu. (Foto: ras)

Fast alle Gießener Teams waren am Wochenende in der Tischtennis-Bezirksoberliga gefordert, lediglich der TSV Allendorf/Lda. II hatte kein Spiel zu bestreiten. Der Post-SV Gießen bleibt nach vier Partien ungeschlagener Spitzenreiter. Ihm folgt der NSC Watzenborn-Steinberg II mit einer Niederlage auf Rang zwei. Die Plätze sieben bis elf sind von den weiteren heimischen Teams belegt, wobei nur die TTG Mücke bisher keinen Erfolg zu verzeichnen hat.

TV Großen-Linden II - FT Fulda 9:3: »Der Sieg war härter erkämpft, als es das Ergebnis aussehen lässt«, erklärte TV-Mannschaftsführer Thomas Krämer. Er hatte mit Steffen Pohl das einzige Doppel gewonnen, und bereits in diesem Spiel ging es mit 12:10, 15:13 und 11:9 hoch her. So lagen die Großen-Lindener vor den Einzeln mit 1:2 hinten, starteten dann aber eine beeindruckende Serie. Krämer, Daniel Schmidt und Arne Friede mussten in ihren Partien allesamt in den fünften Satz und behielten die Nerven. Mit jeweils 12:10 holten sie die Punkte für ihr Team, und so ging der TV mit 6:2 in Führung. Den einzigen Einzelpunkt gab Gebhard Mandler ab, ehe Pohl, Simon Frodl-Dietschmann und Krämer den Sack zumachten. »Das war gegen einen Gegner auf Augenhöhe ein sehr wichtiger Sieg für uns«, erklärte Krämer.

TSV Klein-Linden - TLV Eichenzell 9:5: Für den TSV war es erst das zweite Saisonspiel, »deshalb war es sehr gut, dass wir komplett antreten konnten«, erklärte Mannschaftsführer Matthias Nicolai. Denn die Partie verlief sehr knapp, und nur dank der vier gewonnenen Fünf-Satz-Matches schlug das Pendel in Richtung Kleinlinden aus. Gleich im ersten Doppel mussten Nicolai und Jörg Drolsbach über die gesamte Distanz, den einzigen Punktverlust hatten hier Alexander Roßbild und Christian Fensterer zu verzeichnen. Nicolai brauchte dann auch in seinem ersten Einzel fünf Sätze, Jörg Drolsbach sogar in beiden Einzeln, bis diese unter Dach und Fach waren. »Da hat bei uns am Ende alles gepasst«, schmunzelte Nicolai. »Das war vom Gefühl her hinten raus wirklich knapp.«

NSC Watzenborn-Steinberg II - TTG Mücke 9:2: Die Gäste waren stark ersatzgeschwächt angetreten, ließen sich davon aber vor allem in den Doppeln nicht beirren. Tim Neuhof und Felix Stallmach brauchten gegen Markus Schwebel und Andreas Zimmer ebenso vier Sätze wie Martin Richter und Thomas Domicke gegen Dirk Wendel und Steffen Metz, ehe die beiden Punkte für den NSC auf der Habenseite verbucht waren. Bernd Commerscheidt und Maximilian Dörr verloren in fünf Sätzen gegen Tobias Metz und Peter Sames, sodass es mit einer 2:1-Führung für Watzenborn weiterging. Neuhof, Stallmach und Richter benötigten in der Folge jeweils vier Durchgänge, um sich gegen Metz, Schwebel und Zimmer durchzusetzen. Den einzigen Einzelpunkt gab Commerscheidt gegen Wendel ab. »Alles in allem ein klarer Heimsieg. Neuhof und Stallmach haben stark gespielt vorne und insgesamt fünf Punkte geholt«, lobte Mannschaftsführer Domicke.

Post-SV Gießen - TV Großen-Linden II 9:2: Das Derby war eine klare Angelegenheit für die Gastgeber, die nach den Doppeln bereits mit 3:0 vorne lagen. Die meiste Arbeit hatten hier Simon Welker und Andreas Morsch, die gegen das Spitzendoppel des TV, Steffen Pohl und Thomas Krämer, erst im fünften Satz mit 16:14 von der Platte gehen konnten. »Die Einzel waren fast alle vergleichsweise klar«, meinte Gießens Simon Burkhardt. Hier setzten sich lediglich Daniel Schmidt in fünf und Arne Friede in vier Sätzen gegen Simon Welker und Marco Morsch durch und sicherten die Ehrenpunkte für Großen-Linden. »In Gießen gab es für uns nichts zu holen«, sagte Krämer. »Der Post-SV ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und wird in dieser Aufstellung bis zum Saisonende mit Sicherheit ganz vorne mit dabei sein.«

TTF Niederbieber - TTC Wißmar 9:3: Bei den heimstarken Niederbieberern zeigte der TTC zwar wieder einmal etliche enge Matches, für Punkte reichte es jedoch nur beim Doppel von Gunter Penzel und Moritz Schreiber. Zudem setzten sich Schreiber und Michel Seibert in jeweils vier Sätzen in ihren Einzeln durch. »Wir haben gut gespielt und wieder ein paar knappe Spiele gezeigt. Am Ende hat es leider nicht gereicht«, meinte Seibert. Sieben Mal entschied sich eine Partie im vierten Satz, fünf Mal ging Niederbieber siegreich vom Tisch. Im letzten Match gab sich Schreiber sogar erst nach fünf Sätzen geschlagen.

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