18. Oktober 2019, 21:53 Uhr

Verbandsliga Mitte

Führungsduo auswärts auf dem Prüfstand

18. Oktober 2019, 21:53 Uhr

In der Fußball-Verbandsliga Mitte empfängt die SG Kinzenbach am Sonntag um 15 Uhr den FC Ederbergland. Zeitgleich steht der FC Turabdin/Babylon beim FV Breidenbach auf dem Prüfstand, während der SC Waldgirmes II beim FC Waldbrunn seine Visitenkarte abgibt. Ab 16 Uhr rollt der Ball im Spiel zwischen dem FC Cleeberg und dem FC Gießen II.

SG Kinzenbach - FC Ederbergland (Sonntag, 15 Uhr): Durch den 5:1-Erfolg in Eltville hat sich die Elf von Trainer Oliver Dönges in der oberen Tabellenhälfte etabliert. Neuzugang Murilo Maia konnte bei seinem zweiten Einsatz mit zwei Toren für Furore sorgen. Der Hessenliga-Absteiger aus dem Ederbergland liegt zwei Punkte hinter der SG. »Es war nur eine Frage der Zeit, wann nach den beiden Spielen in Waldgirmes (0:1) und gegen Zeilsheim (0:0) der Knoten im Sturm wieder platzen würde. Gegen den FC wollen wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Wir wollen gut stehen, um die gefährliche Offensive mit Manuel Todt und Maxim Zich in den Griff zu bekommen. Im Angriff müssen wir unsere Konter gut ausspielen«, sagt Dönges.

Personelles: Volkan Vural (verletzt) fehlt weiterhin. Nicolas Anker ist wieder dabei.

FV Breidenbach - FC Turabdin/Babylon (Sonntag, 15 Uhr): In den letzten beiden Auswärtsspielen in Cleeberg (1:2) und Battenberg (0:5) musste die Elf von Trainer Sherwin Rahmani den Platz als Verlierer verlassen. Durch einen 1:0-Erfolg über Mitaufsteiger RSV Weyer sind die Pohlheimer wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Mit 23 Treffern weist der Aufsteiger zwar den drittschwächsten Ligasturm auf, belegt aber dennoch Rang zwei des Klassements. »Uns fehlt im Abschluss die nötige Entschlossenheit. Dennoch spielen wir uns in jedem Spiel zahlreiche Chancen heraus«, sieht Rahmani keinen Grund zur Sorge. Im Hinterland sollten Kevin Rennert, Ahmet Marankoz und Co. aber nicht allzu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten umgehen, denn der FV konnte unter seinem neuen Trainer Steffen Schmitt viermal in Folge gewinnen.

Personelles: Besim Kücükkaplan, Denis Cetinkaya und Gabriel Gülec haben ihre Rotsperren abgesessen. Markus Simon ist verletzt.

FC Waldbrunn - SC Waldgirmes II (Sonntag, 15 Uhr, in Hausen): Nach drei Niederlagen in Folge ist die Elf von Trainer Mario Schappert auf den zehnten Tabellenplatz zurückgefallen. Vor allem das Fehlen von Abwehrchef Torben Höhn hatte sich bei zwölf Gegentoren in drei Spielen negativ bemerkbar gemacht. »Unsere Probleme in der Innenverteidigung, gepaart mit guten Gegnern, haben zu den jüngsten Ergebnissen geführt. Dennoch wollen wir beim FC etwas Zählbares mitnehmen, um vor den wichtigen Spielen gegen Eltville und Cleeberg nicht unter Druck zu geraten«, mahnt Schappert. Die Stabilisierung der Abwehr wird einer der Schlüssel zum Erfolg sein.

Personelles: Daniel Roskosz steht wieder zur Verfügung. Der Einsatz von Torben Höhn und Erencan Pektas ist fraglich.

FC Cleeberg - FC Gießen II (Sonntag, 16 Uhr): Während die Elf von Trainer Daniel Schäfer nach dem 0:5 in Langenaubach den Kontakt zum gesicherten Mittelfeld abreißen lassen musste, konnte das Team von Coach Marcel Cholibois die Tabellenführung durch ein 2:2 im Topspiel gegen den FC Waldbrunn behaupten. Zwar scheint die Favoritenrolle bei den Gästen zu liegen, doch bereits beim 2:1 gegen den FC Turabdin/Babylon konnten Dominik Huisgen und Co. unter Beweis stellen, dass man in der Lage ist, einen Spitzenreiter zu ärgern.

»Das Spiel beim SSV war der schlechteste Auftritt in meiner Trainerzeit beim FC. Wir sind aufgetreten, als wenn man bei allen Spielern kurz vor dem Anpfiff den Stecker gezogen hätte«, zeigte sich Schäfer tief enttäuscht. Der FCC-Trainer erwartet nun einen anderen Auftritt seiner Elf: »Wir müssen uns als Mannschaft präsentieren und uns den Arsch aufreißen, wie wir dies in der Partie beim VfB Marburg gemacht haben«, fordert Schäfer.

»Die Cleeberger werden im Kampf gegen den Abstieg Emotion, Leidenschaft und Kampf in die Waagschale werfen. Diese Partie wird für uns alles andere als ein Selbstläufer. Wir müssen geduldig sein und gegen einen tief stehenden Gegner den nötigen Aufwand betreiben. Bei Ballgewinn müssen wir die Umschaltsituationen schnell nutzen«, so Cholibois.

Personelles: Patrick Löw (gesperrt), Lukas Mertes (Auslandsaufenthalt), Simon Kranz, Henrik Keller, Marvin Garth, Moritz Schmidt (alle verletzt) fehlen. Simon Kranz kehrt zurück. Bei den Gästen sind Javier Regio-Perez und Felix Lau wieder dabei. Laurent Kenne Wa (verletzt) fehlt.

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