Lokalsport

Flensburgs benötigt starke zweite Halbzeit

Die Siegesserie der SG Flensburg/Handewitt in der Handball-Bundesliga hält an. Dank einer erheblichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang setzte sich der deutsche Meister am Donnerstagabend mit 35:28 (14:16) gegen GWD Minden durch. Beste Werfer Flensburgs waren Marius Steinhauser und Rasmus Lauge mit je sieben Toren. Für Minden war Christoffer Rambo sechsmal erfolgreich. Nach dem 18. Sieg im 18. Spiel bleibt die Mannschaft von Trainer Maik Machulla verlustpunktfrei auf Titelkurs. Saisonübergreifend war es bereits der 26. Bundesliga-Sieg Flensburgs in Serie.
20. Dezember 2018, 21:08 Uhr
DPA

Die Siegesserie der SG Flensburg/Handewitt in der Handball-Bundesliga hält an. Dank einer erheblichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang setzte sich der deutsche Meister am Donnerstagabend mit 35:28 (14:16) gegen GWD Minden durch. Beste Werfer Flensburgs waren Marius Steinhauser und Rasmus Lauge mit je sieben Toren. Für Minden war Christoffer Rambo sechsmal erfolgreich. Nach dem 18. Sieg im 18. Spiel bleibt die Mannschaft von Trainer Maik Machulla verlustpunktfrei auf Titelkurs. Saisonübergreifend war es bereits der 26. Bundesliga-Sieg Flensburgs in Serie.

Erster Verfolger sind nun vorerst die Rhein-Neckar Löwen. Die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen holte beim 34:29 (17:14) gegen den TVB Stuttgart den sechsten Bundesliga-Sieg in Serie und zog in der Tabelle an Rekordmeister THW Kiel vorbei. Allerdings haben die Kieler ein Spiel weniger absolviert und könnten mit einem Sieg am Samstag in Bietigheim wieder den zweiten Platz übernehmen. Bester Werfer der Partie war Stuttgarts Manuel Späth mit neun Toren. Für die Löwen war Nationalspieler Jannik Kohlbacher mit sieben Toren am erfolgreichsten.

Die MT Melsungen bleibt zumindest in Reichweite der Europapokalplätze. Die von Verletzungssorgen geplagten Nordhessen gewannen beim abstiegsbedrohten Altmeister VfL Gummersbach mit 28:23 (14:12). Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Melsunger hatten die beiden Nationalspieler Finn Lemke und Tobias Reichmann mit jeweils fünf Treffern. Bester Werfer des Spiels war aber VfL-Akteur Ivan Martinovic mit zehn Toren.

Schlusslicht bleiben die Eulen Ludwigshafen, die sich beim HC Erlangen mit 22:26 geschlagen geben mussten, obwohl Erlangen nur 48 Stunden zuvor im DHB-Pokal-Viertelfinale bei der TSV Hannover-Burgdorf im Einsatz war und dort mit 29:33 den Kürzeren gezogen hatte.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/sport/lokalsport-gaz/Lokalsport-Flensburgs-benoetigt-starke-zweite-Halbzeit;art1434,531920

© Giessener Allgemeine Zeitung 2016. Alle Rechte vorbehalten. Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung