16. Februar 2020, 21:12 Uhr

Fehleranfällig

16. Februar 2020, 21:12 Uhr
Alle Anweisungen von Trainer Christoph Fähler helfen nicht, die HSG Wettenberg verliert ihr Oberliga-Heimspiel. FOTO: VOGLER

Eine Woche vor dem spielfreien Faschingswochenende unterlag die HSG Wettenberg in der Handball-Oberliga der Frauen in eigener Halle der SG Kirchhof II mit 26:30 (13:14) und zeigte dabei, ähnlich wie in der Vorwoche bei der Auswärtsniederlage in Kriftel, eine zu fehleranfällige Leistung.

Dementsprechend ernüchtert war HSG-Coach Christoph Fähler nach dem Spiel: »Wir haben in den letzten beiden Spielen nicht das gezeigt, was wir können. 30 Gegentore sind definitiv zu viel, wir haben in den Spielen zuletzt die Gegner teilweise zum Tore werfen eingeladen. Ich hoffe, dass uns die Pause gut tut und wir mit Schwung in das nächste Spiel nach der Pause gehen können.« Auf der Gegenseite zeigte sich das gesamte Team der SGK nach zuvor sieben Spielen ohne Sieg über den doppelten Punktgewinn erleichtert.

In einem ausgeglichenen ersten Spielabschnitt waren die Wettenbergerinnen zunächst mit 4:3 (4.) vorne, ehe die ehemalige Wettenberger Jugendspielerin und zweitbeste Torschützin der Liga, Deborah Spatz, das 8:5 (10.) für den Zweitliga-Unterbau aus Nordhessen markierte. Die Gastgeberinnen holten sich die Führung beim 11:10 (20.) wieder, mit einem knappen 13:14-Rückstand aus Sicht der HSG Wettenberg ging es in die Kabine.

Nach dem Wechsel zeigte sich die Fähler-Sieben bis zur 37. Minute beim Zwischenstand von 17:17 ebenbürtig. Eine schwache Wurfauswahl sorgte aber dafür, dass Kirchhof ein ums andere Mal zu leichten Toren im Gegenstoß kam. Fähler reagierte beim 17:20 (40.) mit einer Auszeit, deren Wirkung verpuffte. Im Gegenteil, Kirchhof netzte insgesamt sechs Mal in Serie ein und konnte sich dadurch vorentscheidend auf 23:17 (43.) absetzen.

Heim-Trainer Fähler reagierte erneut mit einer Auszeit und versuchte, seine Damen wachzurütteln, seine Schützlinge nahmen zwar keine unvorbereiteten Würfe mehr, scheiterten dafür mehrere Male frei stehend an der nun stark aufspielenden Gäste-Torhüterin Paula Küllmer. Wettenberg gab sich dennoch nicht geschlagen, verkürzte 90 Sekunden vor dem Abpfiff auf zwei Treffer (26:28), Kirchhof blieb, wie das gesamte Spiel über geduldig, spielte trotz drohendem Zeitspiels bis zur sich bietenden Chance und fuhr einen, bedingt durch die Wettenberger Fehler, verdienten Auswärtssieg ein.

Wettenberg: Habermehl, Hohl; Schuldt (7/4), Svenja Pohl, Goncalves (1), Tafferner (6), Theresa Pohl (2), Schneider, Krüger (1), Tröller (5), Till (2), Fischermanns, Schön (2)

Kirchhof II: Küllmer, Dasenbrock; Lucas (3), Immelnkämper (4), Spogat (1), Konklowsky (1), Günther (5/4), Bänfer (5), Debus (2), Boland, Sauerwald, Spatz (7/1), Scharff(1)

Steno: SR: Kerth/Knodt (Erfelden). - Z.: 80. - Zeitstrafen: 2:2 Min. - Siebenm.: 4/4:5/5.

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