24. November 2018, 07:00 Uhr

FC Gießen

FC Gießen erwartet »gefährliche Mischung« in Fulda

Das letzte Ligaspiel vor der Winterpause bietet für den FC Gießen noch einmal das volle Repertoire: Fußball mit offenem Visier, Fulda als attraktiver Gegner und ein Fanbus in der Fremde.
24. November 2018, 07:00 Uhr
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Von Sven Nordmann
In der Hinrunde traf der gebürtige Gießener Brian Mukasa (l.) und verhalf dem FC so zum verdienten Heimsieg gegen die SG Barockstadt Fulda/Lehnerz mit Niklas Odenwald. (Foto: Friedrich)

Das letzte Ligaspiel der bisher so herausragenden Saison steht für den FC Gießen vor der Winterpause am Samstag (15 Uhr, Stadion Johannisau) an – und es wird ein Knaller. »Ich freue mich darauf«, sagt FC-Trainer Daniyel Cimen, im Wissen, dass mit der SG Barockstadt eine Mannschaft wartet, die mitspielen will. Die Osthessen gewannen fünf ihrer letzten sechs Ligaspiele. »Das ist eine ganz gefährliche Mischung: Sie haben Selbstvertrauen und nicht mehr viel zu verlieren oder zu gewinnen«, meint Cimen angesichts des siebten Tabellenplatzes der Fuldaer, die auf Stürmer Christopher Bieber (Innenbandanriss) verzichten müssen.

»Sie entfachen unter dem neuen Trainer so langsam ihr Potenzial, versuchen, ihr Spiel durchzuziehen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir sofort Druck bekommen.« Viele schätzen den Kader der SG Barockstadt als nicht schwächer als den der Gießener ein. »Von der individuellen Qualität sind sie nicht weit weg«, sagt auch Cimen. Es sei eine Partie zweier Mannschaften, die es verdient, »dass beide nach vorne spielen«. Das war im Hinrundenspiel, als Gießen das Spiel 90 Minuten dominierte und Fulda sehr defensiv agierte, nicht der Fall. »Natürlich war ich damals etwas überrascht und habe mich auch gewundert, dass es nicht lief.«

Wir werden 18 Mann zur Verfügung haben

FC-Trainer Daniyel Cimen

Beim FC Gießen läuft es mit 50 Zählern aus 19 Spielen und einem Punkteschnitt von 2,6 Zählern pro Partie ziemlich gut. Auch personell hat sich die Situation zumindest etwas entspannt. Identifikationsfigur und Mittelfeldmotor Johannes Hofmann konnte die gesamte Woche über wieder mittrainieren und stellt eine Alternative dar. Auch Matthias Henn trainierte mit, »wir werden 18 Mann zur Verfügung haben«. Trainiert wurde in dieser Woche übrigens an drei Tagen auf dem Kunstrasenplatz in Kinzenbach. Teambetreuer Markus Haupt organisierte diese Möglichkeit. Für die optimalen Bedingungen müssen die Gießener trainingstechnisch flexibel sein: mal in Watzenborn-Steinberg, Lich oder Kinzenbach, das Abschlusstraining bei Heimspielen steigt traditionell im Gießener Waldstadion.

Fanbus hält um 13.15 Uhr am Waldstadion

Mit einem gewissen Heim-Gefühl werden die Gießener heute auch in Fulda rechnen können. Ein Fanbus wird den FC begleiten. »Die Mannschaft registriert das und freut sich darüber«, sagt Cimen. Einige Plätze sind für Kurzentschlossene noch frei. Abfahrt ist heute um 13 Uhr bei Auto-Häuser in Watzenborn-Steinberg, gegen 13.15 Uhr hält der Bus am Waldstadion. Die Kosten belaufen sich auf rund 15 Euro. Otto Schultheiß weiß, ob zum jeweiligen Zeitpunkt noch Plätze frei sind: 0160/95788704.



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