19. Januar 2020, 21:42 Uhr

Eine Demonstration

19. Januar 2020, 21:42 Uhr
Trainerin Jonna Jensen kann mit dem Auftritt ihrer TSG Leihgestern zufrieden sein. FOTO: VOGLER

Die TSG Leihgestern bleibt in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen das Maß der Dinge. Der Spitzenreiter fertigte am Samstag den TV 05/07 Hüttenberg problemlos mit 30:16 ab. Weniger Glück hatte die HSG Wettenberg II, die sich der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden mit 25:28 geschlagen geben musste. Besser machte es die HSG Kleenheim-Langgöns II, die beim TSV Griedel mit 28:27 die Oberhand behielt.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen - HSG Sindlingen/Zeilsheim 40:20 (19:6): »Wir haben diese Aufgabe sehr ordentlich gemeistert. Nach der deutlichen Führung zur Halbzeit hat zwar etwas die Konzentration nachgelassen, wir konnten aber wieder zurück in die Spur finden und haben dann bis zum Ende mit vollem Einsatz gespielt«, sagte Dutenhofens Coach Sebastian Roth nach Spielende. Die Gäste aus Südhessen konnten zu keiner Zeit mit Dutenhofen auf Augenhöhe agieren. Bereits nach 14 Minuten beim Zwischenstand von 10:2 war der Abstand sehr komfortabel für die Mittelhessinnen. Die erste Zehn-Tore-Führung war in der 24. Minute beim 15:5 erreicht. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Dutenhofen konnte fast zu jeder Zeit das Tempo bestimmen und war dem Tabellenletzten in allen Belangen überlegen. Sindlingen wird es sehr schwer fallen, die Liga zu halten, wohingegen die Heim-HSG einen Platz in der Spitzengruppe der Landesliga verdient hat. Den letzten und 40. Tagestreffer konnte Rafaela Carotenuto kurz vor Ende der Spielzeit erzielen.

Dutenhofen/Münchh.: Naß, Pafla; Otto (4), Klein (1), Schmidt (7), Bender (3), Neul (1), Neumann (1), Kreiling (5), Carotenuto (4), Lüling (1), Schäfer (1), Hels, Müller (12/9).

Sindlingen/Zeilsheim: Zimmermann; Neuberger, Schultheiß (2), Schmidt (7/5), Winter, Weihe (3), Dindar (3), Wirtshofer (3/3), Becker, Bocklet (2), Holetzeck. (rüb)

TSG Leihgestern - TV Hüttenberg II 30:16 (15:9): »Wenn wir nur unsere hundertprozentigen Chancen genutzt hätten, wäre es sicherlich ein deutlich größerer Vorsprung gewesen. Auch in der Deckung haben wir uns oft nicht belohnt. Hüttenberg hat es mehrmals geschafft, mit angezeigtem Zeitspiel noch ein Tor zu erzielen, das war sehr schade. Aber am Ende zählt nur der deutliche Sieg«, so TSG-Trainerin Jonna Jensen nach Spielende. Binnen neun Minuten nach dem Wechsel hatte Leihgestern den Vorsprung auf zehn Tore ausgebaut. Bis zum Spielende wuchs der Vorsprung kontinuierlich an, Hüttenberg konnte der TSG keine Gegenwehr mehr leisten.

Leihgestern: Stövesand, Krämer; van Wickern, Zieger (3), Steinhaus (6), Penning (5), Kerdi (2), Viebahn (2/1), Appel (3), Reeh (4/1), Schulz (3), Kunzig (1), Faber (1). - Hüttenberg: Muth, Schaffer; Walter (2), Klaus, Stroh, Couper, Wallenfels (4), Schepp (2), Rüpprich (7/3), Taylor (1), Martin, Müller, Michel. (rüb)

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden - HSG Wettenberg II 28:25 (12:10): Eine Schwächephase in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte kostete den Gästen einen möglichen Punktgewinn. Dabei standen die Vorzeichen gut, Wettenberg kann als Aufsteiger auf eine bislang starke Hinserie blicken, hinzu kam das Fehlen von Top-Torschützin Annika Hermenau bei den Landeshauptstädterinnen. HSG-Trainer Ralf Schmitz sagte nach dem Spiel: »Wir haben eine wirklich ordentliche erste Halbzeit gespielt, fangen in der zweiten Halbzeit mit zu wenig Mut in der Offensive an und haben in der Abwehr zu wenig Zugriff. Den Rückstand konnten wir am Ende leider nicht mehr aufholen.«

Die Gäste, bei denen in der vergangenen Woche nach vielen Gegentoren gegen Ende der Hinrunde das Hauptaugenmerk auf der Defensive lag, startete in der Deckung gut, der Angriffsmotor stotterte hingegen gewaltig, so dass das Trainerduo Schmitz/Schneider nach 15 Minuten und dem Zwischenstand von 2:5 zur ersten Auszeit griff. Fortan präsentierten sich die Wettenbergerinnen besser in der Offensive, so dass sie über das 6:4 und 8:7 beim 9:9 ausgleichen konnten. Zur Pause betrug der Rückstand aus Sicht der Gäste zwei Treffer. Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Mittelhessinnen wie ausgewechselt, in der Abwehr agierte man zu zaghaft und hielt nicht entscheidend dagegen, auf der anderen Seite des Spielfelds ging auch nicht viel. Erst nach dem 17:24 (47.), als die Wettenbergerinnen ihren Defensivverbund offensiver gestalteten und mit einer 4:2-Deckung agierten, kamen sie noch einmal näher. Gut eine Minute vor dem Ende erzielte Rica Jansche das 25:27, aufgrund der zu hohen Hypothek reichte es aber nicht zu mehr. - Wettenberg: Oelkers, Reuschling; Jansche(2), Risse(5/4), Fischermanns, Rückel(5), Schäfer, Drommershausen(1), Till, Herbert(1), Simon, Rolshausen(1), Schneider(6), Weise(4). (miw)

TSV Griedel - HSG Kleenheim-Langgöns II 27:28 (13:14): »Das war wieder einmal ein tolles Spiel mit einer starken Mannschaftsleistung von uns. Auch in der Crunchtime haben wir kühlen Kopf bewahrt und sind unserer Linie gefolgt«, freute sich Christian Manderla, Trainer der Gäste. Während die Wetterauerinnen zu Beginn des Aufeinandertreffens offenbar noch ein wenig in der Winterpause verweilten, legten die Grün-Weißen los wie die Feuerwehr und legten durch Alica Heidt in der 10. Minute ein 5:0 vor. Doch bis kurz vor der Halbzeitpause verlor das Auswärtsteam ein wenig den Faden, wobei die Gastgeberinnen auf 13:12 drehten (26.). »Wir haben an der Stelle zeitweise nicht mehr unbedingt das gespielt, was wir uns vorgenommen haben und Griedel wieder herankommen lassen«, erklärte Manderla. Im zweiten Durchgang gestaltete sich die Partie dann spannend, ohne dass sich eine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Besonders hervorzuheben war dann am Schluss die offensive Federführung von Stephanie Klug, die ihr Team mit drei Treffern in Folge über Wasser hielt. Mit zwei weiteren Toren von Su Kleinpell zum 28:26 in der 59. Minute war das Spiel entschieden. »Dass gerade die jungen Spielerinnen in einer solchen hitzigen Passage dann die Verantwortung übernehmen, das hat mir sehr gut gefallen und ist ein großes Lob wert«, markierte Manderla.

Kleenheim-Langgöns: Altenheimer, Bork; Heidt (1), Kleinpell (4), Dietz, Klug (6/3), Ulm, Rüspeler (4), Kuschel, Vom Hagen (5), Hänsel (1), Schuch (4), Bretz (1), Marwald (2/2). (par)

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