17. Juli 2019, 17:11 Uhr

Ein schweres drittes Jahr

17. Juli 2019, 17:11 Uhr
Der SC Waldgirmes vor der Saison (hinten, v. l.): Betreuer Marco Gerhardt, Dennis Hinz, Henry Erler, Karl Cost, Rouven ter Jung, Leon van Moll, Lucas Hartmann, Torwarttrainer Horst Gröger; Mitte, v. l.: Co-Trainer Oliver Schmidt, Torwarttrainer Manfred Ehrhard, Mark Geller, Mert Ciraci, Laurin Dante de Bona, Volkan Öztürk, Kian Marius Golafra, Felix Hörr, Max Schneider, Trainer Otmar Velte; vorne, v. l.: Robin Dankof, Robin Fürbeth, Luis Stephan, Ricardo Alpsoy, Fabian Grutza, Jan Dühring, Enes Cinemre, Marcel Siegel, Dennis Alberg. Es fehlen: Barboros Koyuncu und Jafar Azizi. (Foto: fro)

Der SC Waldgirmes geht in seine dritte Hessenliga-Spielzeit nach dem Wiederaufstieg. Nach zwei sehr guten Runden steht den Lahnauern eine ungewisse Saison bevor. Mit Otmar Velte soll ein hessenligaerfahrener Trainer das SCW-Schiff auf Kurs halten.

Die aktuelle Situation: In den letzten beiden Spielzeiten konnte sich der SC unter Trainer Daniyel Bulut mit den Plätzen fünf und neun jeweils in der oberen Tabellenhälfte etablieren. Aufgrund des Abgangs mehrerer Leistungsträger stehen die Waldgirmeser vor einem personellen Umbruch. Durch den Aufstieg der U23 in die Verbandsliga ist der Abstand zwischen den beiden Seniorenteams allerdings kleiner geworden, sodass man beim SC auf eine größere Durchlässigkeit zwischen den Mannschaften hofft.

Kommen/Gehen: Mit Spielführer und Abwehrchef Dennis Lang, Freistoßspezialist Tolga Duran und Allrounder Nicolas Strack hat der SC drei Leistungsträger verloren. Zudem kehrt Marvin Helm zur SG Kinzenbach zurück. Im Gegenzug konnten mit Barbaros Koyuncu (FC Gießen), Robin Dankof (TuS Dietkirchen) und Luis Stephan (SSV Langenaubach) drei Spieler mit Erfahrung in höheren Ligen gewonnen werden. Die Verpflichtungen von Felix Hörr, Jonas Müller (beide U19 Wieseck) und Dennis Alberg (U19 Wehen Wiesbaden) folgen dagegen der Philosophie, auf Talente zu bauen. So stoßen mit Ricardo Alpsoy, Nick Figgemeier, Fabio Wagenbach, Merlin Schmidt, Max Weber und Michael Jeremejew auch sechs Jugendliche aus der eigenen Kaderschmiede dazu.

Stärken/Schwächen: Auch wenn man beim SC in den vergangenen Jahren immer wieder individuell starke Spieler hervorgebracht hatte, ist die mannschaftliche Geschlossenheit das große Plus. Der mit 15 Saisontreffern mit Abstand erfolgreichste Torschütze Tolga Duran wird nur schwer zu ersetzen sein. Auch die zehn Tore von Nicolas Strack müssen in der kommenden Saison andere Spieler schießen. Die Last im Angriff wird vor allem auf Lucas Hartmann liegen, der in der Vorsaison neunmal erfolgreich war. In der Defensive war das Duo Dennis Lang/Oliver Schmidt stets eine Bank. Auch hier wird man die Lücke schließen müssen.

Umfeld/Trainer: Bereits seit Jahren bauen die Verantwortlichen des SC auf die eigene Jugend und bringen Jahr für Jahr neue Talente hervor. Durch die U23, der die Rückkehr in die Verbandsliga gelungen ist, besteht eine gute Verzahnung zwischen der Nachwuchsarbeit und dem Leistungsgedanken. Mit Velte konnten Manfred Klas und sein Vorstandsteam einen hessenligaerfahrenen Trainer verpflichten.

Prognose: Dem SC steht seine bislang schwerste Saison nach der Rückkehr in die Hessenliga bevor. Die Abgänge müssen kompensiert und die Zugänge integriert werden. Zudem muss man vom Verletzungspech verschont bleiben, damit man frühzeitig die für den Klassenerhalt notwendigen Punkte einfahren kann. Hier ist das taktische Gespür des Trainers gefordert, der nach der erfolgreichen Arbeit von Daniyel Bulut kein leichtes Erbe antritt.

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