07. April 2020, 21:13 Uhr

Ein großer Erfolg für das Team

07. April 2020, 21:13 Uhr
TSV Grünberg II, Tabellenerster der Basketball-Oberliga. Am Erfolg beteiligt sind (hintere Reihe, v. l.): Laura Frank, Marina Wansiedler, Johanna Dapper, Hannah Müller, Rebecca Schwarz, Emilia Arnheiter, Kristina Wereschinski; (vorn, v. l.) Coach Steffen Menz, Melanie Erb, Janna Dauer, Alva Hedrich, Juliane Winterberg, Carlice Poelstra, Sabine Stollenmeyer, Elisa Dapper. Es fehlen: Johanna Decher, Aimée Menz, Jasmin Spaar, Ilinca Secuianu, Jessica Bogenhard, Katrin Förster, Linn Villwock, Sina Schäfer, Klara Römer, Lena Dziuba, Elisa Mevius. FOTO: LENA WERESCHINSKI

Der Saisonschluss sollte für die Oberliga-Basketballerinnen des TSV Grünberg II am 21. März sein. Sie hätten an diesem Tag gegen den BC Marburg III gespielt, der ihnen dicht auf den Fersen war. Die Corona-Pandemie machte einen vorzeitigen Abbruch des Ligenbetriebs notwendig. Die Gallusstädterinnen belegten in dem Moment (13. März) mit 13 Siegen (26 Punkte) und einer Niederlage den ersten Platz in der Tabelle und können somit aufsteigen.

Trainer Steffen Menz musste einige Ausfälle wegen Verletzungen - Janna Dauer (Schulter), Kreuzbandrisse bei Sina Schäfer und Emilia Arnheiter - kompensieren. Die Mannschaft wurde deshalb ofmals neu zusammengebaut. Als Jugendliche hatten Dauer und Arnheiter auf Anhieb in der Oberliga-Mannschaft Fuß gefasst und WNBL-Akteurin Kristina Wereschinski entwickelte sich im »Seniorenbereich« weiter. Etliche Spielerinnen verzeichneten einen Leistungssprung. »Hervorragend unterstützt wurden die Rookies von den Ü35-Damen Juliane Winterberg, Katrin Förster, Melanie Erb, Sabine Stollenmeyer und Jessica Bogenhard«, hebt der Trainer hervor.

Lobend äußert er sich auch über Elisa Dapper auf der Aufbauposition, auf der sie nach Arnheiters Verletzung »viel mehr leisten musste als geplant«. Hannah Müller und Johanna Decher sprangen von den Guard-Positionen kommend, dort ebenfalls ein. Jasmin Spaar machte die Rotation auf den »Flügeln« besonders in der Defense perfekt. Aimeé Menz agierte auf der Vier sehr variabel. Mit Carlice Poelstra hatte eine Spielerin den Weg nach Grünberg genommen, die auf der Position fünf hervorragend in die Mannschaft passte«, sagt der TSV-Coach. Durch ihre sehr gute Trainingsbeteiligung erweiterten Rebecca Schwarz und Johanna Dapper die Rotation. Grünberg profitierte von der mannschaftlichen Geschlossenheit und präsentierte sich ausgeglichen. Bei den Punkteverteilungen waren meistens mehrere TSVerinnen mit zweistelligen Werten notiert worden.

Menz wertet Platz eins als großen Erfolg und ist über die gute Kommunikation mit WNBL-Trainer René Spandauw sowie mit Coach Dejan Kostic von den Bender Baskets Grünberg positiv gestimmt. Durch die Absprachen »wurde immer gewährleistet, dass die Spielerinnen genügend Matchpraxis sammeln konnten«, schließt er sein Oberliga-Saisonfazit.

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