10. März 2020, 22:06 Uhr

Ein besonderes Trio

10. März 2020, 22:06 Uhr
Kreisschiedsrichterobmann Andreas Reuter (rechts) mit den scheidenden Hans-Peter Schön, Theobald Zuckermann und Dieter Langsdorf. FOTO: HM

Dass sich Theobald Zuckermann, Hans-Peter Schön und Dieter Langsdorf durch ihre jahrzehntelange aktive Schiedsrichtertätigkeit bis in höchste hessische Fußballspielklassen einen Namen gemacht haben, steht sicher außer Frage. An dieser Stelle soll aber ihre Tätigkeit im Kreisschiedsrichterausschuss beleuchtet werden, denn jede Vereinigung braucht auch Menschen, die sich um die adminstrativen Angelegenheiten kümmern.

Theobald Zuckermann, mit 69 Jahren der älteste des Trios, begann 1979 als Schiedsrichter und war seit 1990 Mitglied des KSA. In diesen 30 Jahren war er für die Spielbesetzung der Schiedsrichter zuständig. Und dass in Zeiten - ohne DFBNet - noch per Telefon (Festnetz), Papier oder anderen Übermittlungsmöglichkeiten. Er bleibt den Schiedsrichtern aber auch nach seinem Ausscheiden als Erster Vorsitzender des Fördervereins erhalten. Zudem ist er Mitglied im Kreisfußball- ausschuss.

Hans-Peter Schön (59), der seit 1986 pfeift, hängt die Pfeife nach seinem 60. Geburtstag an den Nagel. »Man muss auch irgendwann aufhören«, bringt es Schön auf den Punkt. Nach fünf Jahren im KSA von 1995 bis 2000, war Schön acht Jahre im damaligen Bezirksschiedsrichterausschuss zunächst als Stellvertreter, anschließend als Obmann tätig. Ab 2008 war er acht Jahre Kreisschiedsrichterobmann und wurde 2016 von Andreas Reuter abgelöst. Vorgänger von Schön war 23 Jahre lang Jürgen »Jimmy« Arnold und Schön erinnert sich, dass dieser »große Fußabdrücke« hinterlassen hatte. »Das war am Anfang der Übernahme nicht so einfach, weil ich mit all meinem Tun an ›Jimmy‹ gemessen wurde«, erinnert sich Schön an seinen Amtsantritt zurück. Das Gründen des Fördervereins, die Einführung des DFBnet sowie die Planungen zum 90-jährigen Jubiläum in 2009 waren Höhepunkte in der Zeit von Hans-Peter Schön als KSO.

Zu guter Letzt blickt Dieter Langsdorf auf eine Schiedsrichtertätigkeit seit 1994 zurück und pfeift auch als 60-Jähriger weiterhin in der Kreisliga A. Seit 2004 ist er Schiedsrichterbeobachter und war ab 2011 Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit. Im Rahmen seiner Verabschiedung bedankte sich Langsdorf bei seinen Schiedsrichterkollegen für die vielen Themen, die er im Rahmen der monatlich erscheinenden Info-Post vorstellen konnte. Auch dankte er unter anderem seinem Nachfolger Maximilian Lau und anderen Mitstreitern, die ihn bei seiner Arbeit unterstützt haben.

Perspektivisch halten alle drei Schiedsrichter die »Verjüngung« des KSA für das richtige Zeichen.

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